Aktionen 2010/2011

1.+ 3. August 2011
Workshop zum Politischen Aktionstheater mit dem Theaterpädagogen Harald Hahn
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14. Juli 2011
Pressemitteilung: Lufthansa heizt mit Biokerosin Landkonflikte an.
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8. März 2011
Pressemitteilung: INKOTA begrüßt Boykott von E10-Biosprit.
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27. Oktober 2010
Pressemitteilung: Bundesregierung ignoriert Sklavenarbeit auf Zuckerrohrplantagen.
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INKOTA-Aktionen 2009

18. Juni 2009
23. April 2009

INKOTA-Aktionen 2008

3. Dezember 2008
16. Oktober 2008
1. Juni 2008
12.-14. Mai 2008
17. April 2008
16. April 2008

INKOTA-Protestaktionen

INKOTA-Aktivisten überreichen 20.000 Unterschriften gegen Agrosprit

Am 3. Dezember überreichten INKOTA-Aktivisten gemeinsam mit Rettet den Regenwald unter dem Motto „Biosprit macht Hunger“ 20.000 Unterschriften an Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Gemeinsam mit vielen UnterstützerInnen aus ganz Deutschland setzte INKOTA damit ein deutliches Zeichen gegen die Verwendung von Nahrungsmitteln für die Kraftstoffproduktion. Die Übergabe fand vor der Bundespressekonferenz in Berlin statt, wo auch der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung ein Gutachten zur „Zukunftsfähigen Bioenergie und nachhaltiger Landnutzung“ an den Umweltminister überreichte. Das Gutachten kritisiert aus wissenschaftlicher Sicht deutlich die Beimischung von Agorkraftstoffen zu Benzin und Diesel.

Proteste zeigten Wirkung
Sigmar Gabriel war der Protest vor dem Gebäude der Bundespresskonferenz nicht entgangen und lud VertreterInnen von INKOTA und Rettet den Regenwald zur Bundespressekonferenz ein.

Im Anschluss daran nahm er die Protestpostkarten entgegen. Über sechs Monate hatte INKOTA die Karten bei zahlreichen öffentlichen Aktionen und Infoveranstaltungen gesammelt. Die intensive Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit von INKOTA und vielen anderen Organisationen ist nicht ohne Wirkung geblieben. Im Oktober räumte Bundesminister Gabriel erstmals ein, dass Agrokraftstoffe in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion stehen. Er reduzierte die Beimischungsziele für die Kraftstoffe aus Pflanzen von ursprünglich 10 auf 6,25 Prozent bis zum Jahr 2010.
Doch obwohl auch mit den reduzierten Beimischungsziele Agrokraftstoffe aus Entwicklungsländern importiert werden, hält der Bundesumweltminister an einer Ausweitung der Agrokraftstoffnutzung fest. Die Folgen dieser Politik sind für die Menschen in unseren Projektländer in Afrika und Mittelamerika katastrophal. Anabela Lemos, Direktorin unserer Partnerorganisation Justica Ambiental aus Mosambik berichtet:

„In Mosambik sind in diesem Jahr die Preise von Mais innerhalb weniger Monate explodiert und um 43 Prozent gestiegen. Immer mehr Menschen wissen nicht, wie sie ihre Familien ernähren sollen. Viele kleinbäuerliche Familien aus der Provinz Gaza wurden vertrieben, um Platz für große Zuckerrohrplantagen zu machen, die Agrokraftstoffe für den Export produzieren. Die Menschen vor Ort sind hilflos gegenüber den großen Firmen und den staatlichen Plänen„.

Deshalb wird INKOTA die Kampagnenarbeit zu Agrokraftstoffen auch im Jahr 2009 fortführen. Machen Sie mit und schreiben Sie online einen Protestbrief an Sigmar Gabriel. Mitmachen ist ganz einfach!