Aktionen 2010/2011

1.+ 3. August 2011
Workshop zum Politischen Aktionstheater mit dem Theaterpädagogen Harald Hahn
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14. Juli 2011
Pressemitteilung: Lufthansa heizt mit Biokerosin Landkonflikte an.
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8. März 2011
Pressemitteilung: INKOTA begrüßt Boykott von E10-Biosprit.
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27. Oktober 2010
Pressemitteilung: Bundesregierung ignoriert Sklavenarbeit auf Zuckerrohrplantagen.
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INKOTA-Aktionen 2009

18. Juni 2009
23. April 2009

INKOTA-Aktionen 2008

3. Dezember 2008
16. Oktober 2008
1. Juni 2008
12.-14. Mai 2008
17. April 2008
16. April 2008

INKOTA-Protestaktionen

Protestaktion beim Berliner Umweltfestival


Bei seiner Eröffnungsrede zum Berliner Umweltfestival wurde Staatssekretär Michael Müller durch eine Protestaktion von INKOTA-AktivistInnen überrascht. Sie zogen während seiner Rede mit einem Transparent mit den Worten Biosprit macht Hunger direkt vor die Bühne, was den Staatssekretär dazu zwang zu den Auswirkungen von Agrosprit auf die Ernährungssicherheit in seiner Rede einzugehen. Der Staatsminister versuchte die Ausweitung von Agrosprit schön zu reden, in dem er darauf hinwies, dass die Bundesregierung an der Entwicklung von Nachhaltigkeitskriterien arbeite. Demnach sollen nur noch Pflanzen zur Gewinnung von Agrokraftstoffen verwendet werden, die sich nicht negativ auf Mensch und Natur auswirken.

Doch umwelt- und entwicklungspolitische Organisationen warnen davor, dass Zertifizierungssysteme keine nachhaltige Produktion garantieren können. Die negativen Effekte der Agrokraftstoffproduktion sind in ihrer Komplexität praktisch nicht durch Zertifizierung erfassbar. Im Regierungsentwurf für eine Nachhaltigkeitsverordnung fehlen soziale und menschenrechtliche Kriterien, viele Umsetzungsfragen sind ungeklärt. Aber auch weitergehende Zertifizierungssysteme können indirekte Effekte wie Landnutzungsveränderungen nicht verhindern. Zudem laden die vagen Umweltkriterien dazu ein, wegen der allgemein hohen Komplexität und der schlechten Kontrollierbarkeit umgegangen zu werden.