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Montag 23.01.12

23.000 setzen deutliches Zeichen gegen Agrarindustrie

23.000 Menschen sagten am 21.1. „Wir haben es satt!” zur europäischen Agrarpolitik. Die Aktionsgruppe von INKOTA machte dabei mit dem „GAP-Quartett” auf die ungerechte Verteilung in der globalen Landwirtschaft aufmerksam.

Auch in diesem Jahr war INKOTA wieder mit dabei: Unter dem Motto „Wir haben es satt!” zogen 23.000 Menschen - und damit mehr als im letzten Jahr - vor das Kanzleramt, um für eine bäuerliche Landwirtschaft und gegen Agrarindustrie zu demonstrieren. Bunt, laut und kreativ setzten Bäuerinnen und Bauern, Bio-Verbände, VerbraucherInnen, Umwelt- und entwicklungspolitische Organisationen so ein unübersehbares Signal für eine andere europäische Landwirtschaftspolitik, die aktuell neu verhandelt wird.

INKOTA war mit zahlreichen AktivistInnen der Aktionsgruppe „Welternährung & Landwirtschaft vertreten. Mit dem „GAP-Quartett” in Form von riesigen Quartettkarten machten sie auf die Ungerechtigkeiten in der globalen Landwirtschaft aufmerksam. Dabei wurde aber auch deutlich: nicht immer machen die Großkonzerne das Rennen. Zwar trumpfen europäische Agrarkonzerne mit Ackerflächen und Subventionen, aber die Kleinbäuerinnen und –bauern gewinnen mit Umweltverträglichkeit, Existenzsicherung und niedrigem Co2-Ausstoß.

Auch Regen, Schnee und Kälte konnten die DemonstrantInnen nicht davon abhalten, klar zu machen: So geht es nicht weiter! Ein Kehrtwende muss her, weg von Überproduktion und Massentierhaltung, hin zu einer bäuerlichen und ökologisch verträglichen Landwirtschaft.

Die Bewegung für eine andere Agrarpolitik ist kraftvoll und es werden immer mehr, die sich an ihr beteiligen. Das macht Mut für die anstehenden Auseinandersetzungen, die sicher kommen werden. Wir sind dabei!

Zur Fotogalerie

Mehr Infos zum Thema „Welternährung und Landwirtschaft”

Mehr Infos zur INKOTA-Aktionsgruppe „Welternährung & Landwirtschaft”

Video zur Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik und Ernährungsouveränität

Link zur Demo-Webseite „Wir haben es satt!”

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