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Donnerstag 24.11.11

Neuer Südlink erschienen - Ernährung global

Die Welt hat so manchen Irrsinn zu bieten: Rund eine Milliarde Menschen weltweit hungern und etwa genauso viele leiden an Übergewicht. Das eine ist ein immenser Skandal, der durch eine andere Politik deutlich entschärft werden könnte; das andere nicht nur ein Problem des globalen Nordens.

Mit unserer Ernährung liegt so einiges im Argen. Es geht aber nicht allein um individuelle Verhaltensänderungen. Wir brauchen auch eine andere Agrarpolitik und strengere Regeln für die internationalen Agrar- und Lebensmittelkonzerne. Klar ist: Es geht nicht um Verzicht, im Gegenteil: Wir müssen unserem Essen wieder einen höheren Stellenwert beimessen.

Der Südlink 158 rund um das Thema Ernährung umfasst 44 Seiten und kostet 3,50 Euro plus Versandkosten. Den Schwerpunkt der Ausgabe gibt es parallel als INKOTA-Dossier 10 (28 Seiten, 2,50 Euro plus Versandkosten).

Hier können Sie den Südlink 158 als Einzelheft bestellen oder abonnieren.

Aus dem Inhalt:

  • Editorial
  • STANDPUNKTE 
    • Armin Massing: Fortschreiben kolonialer Muster - Bundesregierung brüskiert Namibier bei Übergabe geraubter Gebeine.
    • Christina Felschen: Robin Hood ist gescheitert - Das G20-Treffen hätte die Finanzkrise abmildern können - nun muss Europa handeln.
    • Afef Abrougui: Was für ein Jahr! 2011 stürzten BürgerInnen arabischer Staaten reihenweise ihre Diktatoren. Seit September 2011 berichtet eine junge Journalistin aus Tunesien im Südlink, wie sie die Stunde Null erlebt.
    • Claudia Brück und Juliane Palm: Sind zwanzig Prozent noch fair?
      Ein Pro und Contra zum neuen Mindestanteil fair gehandelter Rohstoffe bei Mischprodukten mit dem Fairtrade-Siegel.
  • MAGAZIN
    • Dinah Stratenwerth und Laura Graen: Nach den Versprechungen
      kommt die Vergiftung - Im globalen Süden setzen TabakpflazerInnen ihre Gesundheit und ihre wirtschaftliche Existenz aufs Spiel.
    • Evelyn Bahn: Biokerosin bedroht Kleinbauern - Lufthansa fliegt auf der Strecke Hamburg-Frankfurt mit Biokerosin. Der Rohstoff dafür stammt unter anderem aus Mosambik. 
  • DOSSIER: ERNÄHRUNG
  • KULTUR & ALLTAG
    • Usha Adjamah und Eric Van Grasdorff: Geld machen die anderen - An senegalesischer Musik verdienen vor allem die Piraten des Internets; den Künstlern bleibt nur ein bisschen Ruhm.
    • Hermann Schulz: Die Kraft zum Aufruhr - Die Zeit ist gut, um endlich den kenianischen Autor NgÅ©gÄ© wa Thiong'o zu lesen.
    • Rezensionen:
      - Es ist an uns. Boualem Sansal stellt in "Das Dorf des Deutschen" schmerzhafte Fragen.
      - Eine Stadt voller Engel. José Eduardo Agualusas neuer Roman nimmt uns mit auf eine sprachmusikalische Reise in die Zukunft Luandas.
    • 40 Jahre INKOTA: Erfolgreich wie das Ampelmännchen - Wenn das kein Grund zum Feiern ist!
  • FORUM
    • LeserInnenbriefe, Notizen und Termine
    • Impressum
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