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		<title>www.inkota.de: Aktuelle Meldungen</title>
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		<description>Aktuelle Meldungen</description>
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			<title>www.inkota.de: Aktuelle Meldungen</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 17 Jun 2013 12:59:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>G8 auf dem Holzweg: Armuts- und Hungerbekämpfung geht anders</title>
			<link>http://www.inkota.de/index.php?id=93&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2013&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=06&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=17&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=367&#38;cHash=24f98c10636110a01e68975cf8f00b30</link>
			<description>Anlässlich des G8-Gipfels veröffentlichte das Forum Umwelt und Entwicklung ein Positionspapier und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Anlässlich des diesjährigen G8-Gipfels veröffentlichte die Arbeitsgruppe Landwirtschaft und Ernährung des Forums Umwelt und Entwicklung - in der INKOTA Mitglied ist - ein neues Positionspapier unter dem Titel „Die Neue Allianz für Ernährungssicherheit in Afrika: Ist die Initiative der G8-Länder geeignet, die Armut zu bekämpfen?”</b>
„Die G8-Staaten dürfen nicht weiter Hunger- und Armutsbekämpfung instrumentalisieren, um die Wirtschaftsinteressen ihrer großen Agrar- und Ernährungskonzerne wie Cargill, Dreyfuss und Monsanto durchzusetzen, wie dies im Fall der G8 New Alliance geschehen soll”, fordert Jan Urhahn, Landwirtschaftsexperte vom entwicklungspolitischen INKOTA-netzwerk. „Die Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, die von der Initiative angeblich profitieren sollen, wurden bisher ausgeschlossen. Das ist ein Skandal!”
„Landwirtschaftliche Initiativen zur Armuts- und Hungerbekämpfung gehören im Komitee für Ernährungssicherheit der FAO diskutiert und nicht in der G8”, stellt Stig Tanzmann, Ernährungsexperte von Brot für die Welt klar. „Wirtschaftsförderung und Armutsbekämpfung dürfen nicht vermischt werden. Wer 50 Millionen Menschen aus der Armut heben will, muss sich an Indikatoren zur Armutsbekämpfung orientieren und nicht an Business-Indikatoren”, so Tanzmann weiter.
Das Papier der Arbeitsgruppe kommt deshalb zu dem Fazit, dass keine weiteren afrikanischen Länder in die „New Alliance” aufgenommen werden sollten. Vielmehr muss sie entweder radikal verändert oder beendet werden – vor allem angesichts des starken Protests aus der afrikanischen Zivilgesellschaft.
<b>Zum Hintergrund: </b><br />Die „New Alliance for Food Security and Nutrition” wurde auf dem G8-Gipfel im Mai 2012 in Camp David auf Initiative der US-Regierung gestartet. Das erklärte Ziel ist es, 50 Millionen Menschen in Sub-Sahara Afrika bis zum Jahr 2022 aus der Armut zu befreien. Mehr private Investitionen in die Landwirtschaft sollen dies möglich machen. Die „New Alliance” umfasst die G8-Regierungen, die Privatwirtschaft und afrikanische Regierungen. Bislang wurden Partnerschaftsabkommen (Country Cooperation Frameworks) mit sechs afrikanischen Staaten abgeschlossen: Äthiopien, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Ghana, Mosambik und Tansania. Neu dazukommen werden in diesem Jahr voraussichtlich Benin, Nigeria, Malawi und Senegal.
<media 4795 - link-pfeil "TEXT, positionspapier forum umwelt und entwicklung neue allianz für ernährungssicherheit 2013, positionspapier_forum_umwelt_und_entwicklung_neue_allianz_für_ernährungssicherheit_2013.pdf, 491 KB">„Die Neue Allianz für Ernährungssicherheit in Afrika: Ist die Initiative der G8-Länder geeignet, die Armut zu bekämpfen?”</media>
<p class="download_beschreibung">(PDF, 491 KB)</p>
<link http://www.acbio.org.za/images/stories/dmdocuments/G8-AGRA-CAADP/English-CSO-statement-G8-AGRA-CAADP-To-AGRA.pdf - link-pfeil "Opens external link in new window">Stellungnahme von Organisationen der afrikanischen Zivilgesellschaft zur New Alliance</link>
<link 35 - link-pfeil "Opens internal link in current window">Erfahren Sie mehr über das Thema Welternährung</link>]]></content:encoded>
			<category>Kampagnen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 12:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Kampagnenstart: INKOTA-AktivistInnen nehmen Schokoladenunternehmen ins Visier</title>
			<link>http://www.inkota.de/index.php?id=93&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2013&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=06&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=11&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=363&#38;cHash=e2c793ff26e4c7039308dad1ed2f6b86</link>
			<description>Zum Internationalen Tag gegen Kinderarbeit haben INKOTA-AktivistInnen mit einer Aktion vor dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Zum Internationalen Tag gegen Kinderarbeit prangern INKOTA-AktivistInnen morgen vor dem Brandenburger Tor in Berlin die globalen Ungerechtigkeiten in der Schokoladenproduktion an. Sie geben damit den Startschuss für die europäische Kampagne „Make Chocolate Fair!”, die sich mit einer Petition an die Schokoladenindustrie wendet.</b>
Eine riesige Waage steht vor dem Brandenburger Tor. Sie veranschaulicht die Ungerechtigkeit im weltweiten Kakaoanbau: Ein Kakaosack gefüllt mit einer überdimensionalen Schokoladentafel lastet schwer auf den Schultern eines Kindes. Auf der anderen Seiten ziehen INKOTA-AktivistInnen an einem Strang: Sie versuchen die Schokoladenhersteller zur Verantwortung zu ziehen und damit das Kind von seiner Last zu befreien.
<link 1672#9465 - link-pfeil>Hier gelangen Sie zur Foto-Galerie der Aktion</link>
<b>„Kinderarbeit ist in der Kakaobranche nach wie vor ein massives Problem”</b>, sagt Viola Dannenmaier, INKOTA-Koordinatorin der Kampagne „Make Chocolate Fair!”. In Westafrika, der Hauptanbauregion für Kakao, arbeiten noch immer etwa zwei Millionen Kinder auf Kakaoplantagen. Mehr als 500.000 von ihnen unter Bedingungen, die nach den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) als ausbeuterisch eingestuft und damit verboten sind. „Das Problem der Kinderarbeit ist seit Jahren bekannt. <b>Doch sowohl die Schokoladenindustrie, als auch die Politik haben es bisher versäumt, entschlossen dagegen vorzugehen</b>”, so Dannenmaier weiter.
Die Ursachen von Kinderarbeit sind vielfältig. Fakt ist, dass die Kleinbäuerinnen und -bauern mit dem Kakaoverkauf zu wenig verdienen. Das geringe Einkommen zwingt sie dazu, ihre Kinder auf die Felder zu schicken. Dort sind sie hohen körperlichen Belastungen und massiven Gesundheitsrisiken ausgesetzt, indem sie gefährliche Werkzeuge benutzen, mit giftigen Pestiziden umgehen und schwere Kakaosäcke schleppen. An einen Schulbesuch ist gar nicht zu denken.
Mit der „Make Chocolate Fair!”-Kampagne setzt sich INKOTA für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Kakaobäuerinnen und -bauern ein und fordert das Ende ausbeuterischer Kinderarbeit. Zentrales Element ist eine Petition, die <b>konkrete soziale und ökologische Standards von den Schokoladenunternehmen</b> einfordert. 
„Unsere Erfahrungen aus anderen Branchen haben gezeigt, dass der Druck von Verbrauchern wesentlich ist, damit Unternehmen Verantwortung entlang ihrer Lieferkette übernehmen“, sagt Viola Dannenmaier, Koordinatorin von „Make Chocolate Fair!”. „Dabei erleben wir, dass immer mehr Verbraucher wissen wollen, wo und zu welchen Bedingungen sie produzieren.“ Deshalb setzt die Kampagne <b>auf die Aufklärung der VerbraucherInnen und lädt sie ein, aktiv zu werden</b>. 
<link 1672#9465 - link-pfeil>Hier gelangen Sie zur Foto-Galerie der Aktion</link>
<media 4790 - link-pfeil "AUDIO, radio 1 MCF Kickoff, radio_1_MCF_Kickoff.mp3, 5.1 MB">Radio-Interview mit Viola Dannenmaier, INKOTA-Koordinatorin von „Make Chocolate Fair!&quot;</media>
<p class="download_beschreibung">(Mit freundlicher Genehmigung von <link http://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_schoene_morgen/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">RadioEins - rbb</link>)</p>
<link 1657 - link-pfeil "Opens internal link in current window">Erfahren Sie mehr zur Kampagne „Make Chocolate Fair!”</link>
<media 4773 - link-pfeil "TEXT, factsheet INKOTA-MCF die bittere wahrheit ueber schokolade, factsheet_INKOTA-MCF_die_bittere_wahrheit_ueber_schokolade.pdf, 6.2 MB">Factsheet: Die bittere Wahrheit über Schokolade</media>
<p class="download_beschreibung">(PDF, 6,2 MB)</p>
<media 4775 - link-pfeil "TEXT, petition INKOTA-MCF, petition_INKOTA-MCF.pdf, 742 KB">Petition der Kampagne „Make Chocolate Fair!”</media>
<p class="download_beschreibung">(PDF, 742 KB)</p>
<media 4774 - link-pfeil "TEXT, flyer INKOTA-MCF mit einleger, flyer_INKOTA-MCF_mit_einleger.pdf, 4.0 MB">Flyer zur Kampagne „Make Chocolate Fair!”</media>
<p class="download_beschreibung">(PDF, 4 MB)</p>]]></content:encoded>
			<category>Kampagnen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 09:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Danke, liebe Kirchentagsbesucher!</title>
			<link>http://www.inkota.de/index.php?id=93&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2013&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=06&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=10&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=365&#38;cHash=f7f1f9f203bb5180d432ef88ab949901</link>
			<description>Mehr als 70.000 Euro erhält INKOTA über die Kollekte des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentags...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit einem Erlös in dieser Höhe hatte kaum jemand gerechnet: <b>Mehr als 70.000 Euro</b> erhält INKOTA über die Kollekte des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentags für ein Projekt zur <b>Verhinderung von Land Grabbing in Mosambik</b>. Allen UnterstützerInnen herzlichen Dank!
130.000 Menschen waren am 5. Mai bei strahlendem Sonnenschein zum Abschlussgottesdienst des Kirchentages in den Hamburger Stadtpark gekommen. Kurz vor Gottesdienstbeginn traten INKOTA-Geschäftsführer Arndt von Massenbach und Projektreferentin Christine Wiid auf die Bühne. Sie legten dar, <b>was INKOTA und ORAM in Mosambik geplant haben</b>:
•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Rechte der Kleinbäuerinnen und -bauern stärken<br />•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Landtitel erwerben<br />•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Seminare zum Vereinsrecht<br />•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Fortbildungen zum Landrecht<br />•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Unterstützung bei der Registrierung von Land und Vereinen<br />•&nbsp;&nbsp; &nbsp;Besonderes Augenmerk auf die Stärkung von Frauen
Die Präsentation und das Projekt haben offenbar überzeugt: Mit einem <b>Gesamterlös von fast 140.000 Euro</b> überstieg das Ergebnis alle Erwartungen. Der Erlös geht jeweils zur Hälfte an ORAM und an ein Projekt der Johanniter.
ORAM unterstützt Kleinbauern und -bäuerinnen im Süden Mosambiks. Dort ist es besonders dringend: <b>Inhambane ist eine der ärmsten Provinzen des Landes</b>, der Strandtourismus ist quasi der einzige Wirtschaftszweig – neben der kleinbäuerlichen Landwirtschaft. Der Tourismus‐Boom entlang der Küste ist für die Kleinbauern aber ein Risiko: Die Landgeschäfte sind oft nicht gut dokumentiert, so dass sie ihr Land ohne Gegenleistung verlieren können.
<b>INKOTA arbeitet auch im Norden von Mosambik mit ORAM zusammen.</b> Große Forstprojekte wie Eukalyptusplantagen und das internationale Großprojekt „ProSavana“, das eine industrielle, exportorientierte Landwirtschaft anstrebt, gefährden dort das Recht der Kleinbauern auf Land. In den bedrohten Gemeinden haben sich mit Hilfe von ORAM Bauernvereine gegründet, die gemeinsam einen Teil des Gemeindelandes bewirtschaften und ihr Land vor Zugriff von außen schützen wollen.
<link 1570#8656 - link-pfeil "Opens internal link in current window">Erfahren Sie mehr</link>]]></content:encoded>
			<category>Projekte</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 15:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fashion - Ein globales Geschäft</title>
			<link>http://www.inkota.de/index.php?id=93&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2013&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=06&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=09&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=366&#38;cHash=724ebfe820b94dac07ecf523d5f166fd</link>
			<description>Eine neue umfangreiche Materialsammlung im CD-Rom-Format bietet vielfältige Möglichkeiten für die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>INKOTA und die Kampagne für Saubere Kleidung stellen mit dieser CD-Rom einfache Unterrichts- bzw. Bildungseinheiten für die schulische und außerschulische Bildung zur Verfügung. Mittels abwechslungsreicher Methoden und unterschiedlichen Materialien (Kurzfilme, Arbeitsblätter und didaktische Umsetzungsideen) wird Jugendlichen ein vertiefender Einblick in die Lieferkette der globalen Textil- und Bekleidungsindustrie und in die Menschenrechte bei der Arbeit geben.</b>
Nach einer exemplarischen Einführung anhand der Outdoor-Branche werden <b>ökonomische Begriffe erläutert</b> und Hinweise auf die <b>globalen „Player”</b> der Bekleidungsindustrie gegeben. Vorgestellt werden ebenfalls <b>zivilgesellschaftliche Bewegungen</b> wie die Kampagne für Saubere Kleidung und das Bündnis Asia Floor Wage – Asiatischer Existenzlohn, die sich für die Verbesserung der Arbeitsrechte in der Textilindustrie einsetzen.<br /> 
Die Unterrichts- bzw. Bildungseinheiten sind <b>als voneinander unabhängige Module konzipiert</b> und können je nach Bedarf und Vorwissen in den thematischen Unterricht oder in Workshops integriert werden. Die Einheiten eignen sich für die Bereiche Sozial- und Politikwissenschaften, Geografie, Religion und Ethik.<br /> 
Das vorliegende Bildungsmaterial knüpft an die <link http://www.inkota.de/material/ausstellungen/discover-fairness-aktiv-fuer-menschenrechte/ - internal-link "Opens internal link in current window">Wanderausstellung „Discover Fairness! Aktiv für Menschenrechte”</link> des INKOTA-netzwerke an, die bei uns ausgliehen werden kann.<br /> 
<b>Aus dem Inhalt:</b>
<ul><li>Einführung in die globale Bekleidungsindustrie – Schwerpunkt Outdoor-Bekleidung (Modul 1)</li><li>Arm trotz Arbeit (Modul 2)</li><li>Handel – Kaufkraft – Macht (Modul 3)</li><li>Ein Lohn zum Leben – Die Asiatische Existenzlohn-Kampagne – Asia Floor Wage (AFW) (Modul 4)</li><li>Modul 5 Konsum, Politik und Ethik</li><li>„Kurzmodul Discover Fairness”</li><li>Hintergrundinformationen</li></ul>
<link https://www.inkota.de/material/soziale-verpflichtung-fuer-unternehmen/?tt_products[backPID]=243&tt_products[product]=364&tt_products[cat]=13&cHash=e5f809c76943d179813a5ed6e33909be - link-pfeil "Opens external link in new window">Bestellen Sie die CD-Rom „Fashion - Ein globales Geschäft”</link>
<link 39 - link-pfeil "Opens internal link in current window">Erfahren Sie mehr über die Kampagen für Saubere Kleidung</link>
<link 564 - link-pfeil "Opens internal link in current window">Erfahren Sie mehr über die Kampagne für einen Asiatischen Grundlohn</link>
<link 677 - link-pfeil "Opens internal link in current window">Erfahren Sie mehr über die Kampagne „Discover Fairness”</link>]]></content:encoded>
			<category>Publikationen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 09 Jun 2013 20:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bundesrat stimmt für Freihandelsabkommen</title>
			<link>http://www.inkota.de/index.php?id=93&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2013&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=06&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=08&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=364&#38;cHash=3feb54af5873d0ce7e40f2fa5213ea62</link>
			<description>Der Bundesrat hat mit knapper Mehrheit das umstrittene Assoziierungsabkommen mit Zentralamerika...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Der Bundesrat hat heute mit knapper Mehrheit das umstrittene Assoziierungsabkommen mit Zentralamerika gebilligt. Die Länder, in denen die SPD alleine oder mit der CDU regiert, sorgten gemeinsam mit den drei schwarz-gelb regierten Ländern für eine knappe Mehrheit für das Freihandelsabkommen. Im Bundestag hatte die SPD noch gemeinsam mit den Grünen und der Linken gegen das Abkommen gestimmt, war dort aber von der Regierungsmehrheit überstimmt worden. Damit hat Deutschland als erstes EU-Land das Abkommen ratifiziert.</b>
Gleichzeitig hat der Bundesrat mit den Stimmen von Ländern mit SPD- und grüner<br />Regierungsbeteiligung einen dreiseitigen Entschließungsantrag beschlossen, in dem er auflistet, was an dem Abkommen schlecht ist – und weshalb die Opposition das Abkommen im Bundestag abgelehnt hatte.
„Der Bundesrat weist daher erneut darauf hin, dass es bei Freihandels- und Assoziierungsabkommen der EU mit Drittstaaten dringend notwendig ist, nicht nur die detaillierten Vereinbarungen zu Handel, Dienstleistungen und Investitionen, sondern gerade auch die Bestimmungen in Bezug auf Menschenrechts-, Arbeitsrechts- und Umweltfragen mit einem effektiven und klar definierten<br />Streitbeilegungs- und Klärungsverfahren zu bewehren.”
Schon die Nachhaltigkeits-Folgenabschätzung der EU-Kommission hatte festgestellt, das Abkommen werde den „Druck auf die Landnutzung verstärken, wenn die Folgen von Bergbau, Abholzung und Agrartreibstoff-Produktion mit einbezogen werden”. Der zollfreie Marktzugang für subventionierte europäische Milchprodukte in Zentralamerika wird viele Bauern dort ruinieren. Bei seiner Sitzung im Mai hat der Bundesrat das Freihandelsabkommen mit Kolumbien und Peru mit<br />genau derselben knappen Mehrheit gebilligt und ebenfalls einen Entschließungsantrag verabschiedet, in dem die vielen Probleme und Defizite des Abkommens aufgelistet werden.
Eine Politik, die schwere Defizite beim Schutz der Menschenrechte, Arbeitsrechte, Umweltrechte zwar erkennt und kritisiert, aber dann doch abnickt, ist nicht glaubwürdig. Während CDU und FDP sich dieser Kritik grundsätzlich verschlossen hatten, setzt sich die SPD mit ihrem Verhalten dem Vorwurf der Unglaubwürdigkeit aus. Wenn ein Abkommen schwere Defizite hat, ratifiziert man es nicht, sondern beauftragt die EU-Kommission mit einer Nachverhandlung.
Diese logische Konsequenz zogen alle Länder mit Regierungsbeteiligung der Grünen und Linken. Die SPD dagegen wollte auch diesmal das schlechte Abkommen nur folgenlos kritisieren, aber nicht verhindern und eine Nachverhandlung in Auftrag geben. „Die SPD-Landesregierungen haben lieber mit der Bundesregierung gestimmt als mit ihrer eigenen Bundestagsfraktion”, kritisierte Martin Wolpold-Bosien von FIAN International. „Glaubwürdige Politik sieht anders aus. Wir hoffen, dass das Abkommen nun in einem der anderen 26 Mitgliedsstaaten der EU zurückgewiesen wird.”]]></content:encoded>
			<category>Kampagnen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 08 Jun 2013 14:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kritik an BMZ-Kampagne „The Big Five!”</title>
			<link>http://www.inkota.de/index.php?id=93&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2013&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=31&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=362&#38;cHash=970585898e850e0cf4c1fc2783b5b85a</link>
			<description>Mit einem offenen Brief haben sich INKOTA und andere Organisationen an das BMZ gewendet und die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Mit einem offenen Brief haben sich das EPIZ, INKOTA und andere Organisationen und Einzelpersonen an den Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) gewendet und die Ende April vom Bundesministerium gestartete Plakat- und Internetkampagne „The Big Five!” kritisiert.</b>
Auf den Plakaten der Kampagne ist der afrikanische Kontinent zu sehen, im Vordergrund sind fünf Tiere (Löwe, Büffel, Leopard und Nashorn) unter der riesigen Überschrift „The Big Five!” platziert. Neben jedem Tier ist ein Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit aufgelistet, diese sind:
<ul><li>Armut bekämpfen – Wachstum fördern</li><li>Rohstoffe sichern – nachhaltig wirtschaften</li><li>Artenvielfalt erhalten – Kaza besuchen</li><li>Menschenrechte schützen – für Demokratie werben</li><li>Bildung fördern – Chancen schaffen</li></ul>
In dem offenen Brief an Herrn Niebel kritisieren die unterzeichenden Organisationen unter anderem die Verwendung der Bezeichnung „Big Five”,&nbsp;die historisch aus der so genannten Safari, der kolonialen Form der Großwildjagd rührt. Weiterhin werde durch die Tiermetaphorik ein hierarchischer Gegensatz zwischen „Natur” (Afrika) und „Kultur” (Europa/Westen) zwischen „Wildnis” und „Zivilisation” suggeriert.
Damit schreibe das BMZ koloniale Denkmuster weiter und verfestige diese, statt andere Realitäten von Afrika zu zeigen und damit vorhandene Bilder aufzubrechen und zu erweitern.
Durch die Bildsprache des Plakats würden sich außerdem Migrantenorganisationen als gleichberechtigte PartnerInnen in einem entwicklungspolitischen Diskurs nicht ernstgenommen fühlen.
Dies brachten die Organisationen AfricAvenir International, Berlin Postkolonial und Tanzania-Network auch öffentlich zum Ausdruck. Auf dem Deutschen Entwicklungstag am 25. Mai 2013 protestierten sie energisch gegen die diskriminierende Darstellung Afrikas im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des BMZ.
<media 4768 - link-pfeil "TEXT, Offener Brief EPIZ Plakat Big Five, Offener_Brief_EPIZ_Plakat_Big_Five.pdf, 86 KB">Offener Brief des EPIZ an Entwicklungsminister Niebel im Wortlaut</media>
<p class="download_beschreibung">(PDF, 86 KB)</p>
<link http://www.africavenir.org/news-archive/newsdetails/datum/2013/05/24/pm-afrika-ist-keine-wildnis-the-big-five-kampagne-des-bmz-reproduziert-kolonialrassistisc.html - link-pfeil>Pressemitteilung von AfricAvenir International, Berlin Postkolonial und Tanzania-Network zur Kampagne des BMZ</link>
<link https://www.bmz.de/de/presse/aktuelleMeldungen/2013/april/130429_pm_84_Dirk-Niebel-startet-Plakatkampagne-mit-WWF-und-Stroer-Media-AG/index.html - link-pfeil>BMZ-Kampagne „The Big Five!”</link>]]></content:encoded>
			<category>Kampagnen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 31 May 2013 13:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>SMS-Aktivismus, Video-Campaigning und das subversive Potenzial das Internets</title>
			<link>http://www.inkota.de/index.php?id=93&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2013&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=31&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=361&#38;cHash=213ffe7921a435ea3f715deb89f0fdfd</link>
			<description>Der neue Südlink ist erschienen und setzt sich in Ausgabe 164 „Digitaler Süden - Neue Medien und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nein, <b>„Facebook-Revolutionen”</b> waren die Umbrüche der letzten Jahren in den arabischen Ländern sicherlich nicht. Der Begriff ist eher Ausdruck westlicher Arroganz, die selbst in Momenten politischer Umstürze einen Teil der Meriten für sich reklamiert.
Einen großen Einfluss haben <b>soziale Medien und Netzwerke</b> aber auf jeden Fall, wenn heute Menschen irgendwo auf der Welt zusammenkommen, um sich für <b>politische und soziale Veränderungen</b> einzusetzen. Die Bandbreite des Einsatzes der neuen Medien ist enorm: Sie erleichtern die Menschenrechtsarbeit, helfen, Zensur und Vertuschung durch staatliche Stellen zu unterlaufen, und ermöglichen neue Formen des Protests.
Ein Südlink-Dossier über <b>SMS-Aktivismus, Video-Campaigning, politische BloggerInnen und das subversive Potenzial das Internets</b>.
Der Südlink 164 umfasst 44 Seiten und kann für 3,80 Euro (zzgl. Versandkosten) <link https://www.inkota.de/material/suedlink-magazin-inkota-brief/?tt_products[backPID]=229&tt_products[product]=367&tt_products[cat]=9&cHash=f1a724e8ca8f8c6e13a859b9393d9ebe - external-link-new-window "Opens external link in new window">bestellt</link> werden. <br /> 
Oder <link 787 - internal-link "Opens internal link in current window">abonnieren</link> Sie den Südlink. Zum Beispiel im <b>Probe-Abo</b>: 2 Ausgaben für 6 Euro (keine automatische Verlängerung).
<h3>Aus dem Inhalt:</h3>
<ul><li><link 1664 - internal-link "Opens internal link in current window">Editorial</link></li><li><b>STANDPUNKTE</b> <br /><ul><li><b>Kommentare: Sven Hilbig:</b> SPD verpasst Chance. Bundesrat ratifiziert umstrittenes Freihandelsabkommen der EU mit Kolumbien und Peru. <b>Michael Krämer:</b> Zehn Tage Gerechtigkeit. Aufgehoben und trotzdem historisch - das Urteil gegen Guatemalas Ex-Diktator Efraín Ríos Montt.&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li><b>Kolumnen: </b><b>Lamees Dhaif</b> und <b>Mohamed Zein El-Dein</b>: Alles auf Anfang. Soziale Medien und Netzwerke spielen eine wichtige Rolle bei den Umstürzen im arabischen Raum.</li></ul></li><li><b>MAGAZIN</b><ul><li><b>Frauke Banse:</b> Mehr als eine Gewerkschaft. Ein Reisebericht aus Faisalabad und Karachi, Pakistan.</li><li>„Das gesellschaftliche Verständnis nimmt zu”. <b>Durga Thapa</b> von der Blue Diamond Society über die Möglichkeit, in Nepal ein drittes Geschlecht in offizielle Dokumente eintragen zu lassen.</li></ul></li><li><b>DOSSIER: Digitale Medien</b><ul><li><b>Tobias Lambert:</b> Editorial</li><li><b>Jan Hanrath:</b> <link 1665 - internal-link "Opens internal link in current window">Der globale Süden vernetzt sich. Macht, Möglichkeiten und Grenzen neuer Technologien für soziale Mobilisierung im globalen Süden.</link></li><li><link 1667 - internal-link "Opens internal link in current window"><b>Digitaler Süden - ein Glossar.</b></link></li><li><b>Georgia Popplewell:</b> Eingebildete Globalisierung. Heute gibt es vielfältige Informationsquellen, doch die meisten Leute machen davon keinen Gebrauch.</li><li><b>Ralf Rebmann:</b> Digitale Zeugen. SMS und Handykamera können wichtige Instrumente der internationalen Menschenrechtsarbeit sein. Es muss aber ihre Glaubwürdigkeit überprüft werden.</li><li><b>Wolf-Dieter Vogel:</b> Das Schweigen durchbrechen. Die mexikanischen Medien leiden unter der Gewalt der Drogenkartelle. Im Internet ist eine anonyme Gegenöffentlichkeit möglich.</li><li><b>Magdalena Freudenschuß:</b> Die Macht der Verletzbarkeiten. Videos können gesellschaftliche Verhältnisse bewegen, aber nicht immer in die angedachte Richtung.</li><li><b>Abdou Rahime Diallo:</b> <link 1668 - internal-link "Opens internal link in current window">Und dann wurden sie ein Paar. Wie die afrikanische Diaspora das Internet für Familienzusammenhalt, politische Information und Geldtransfer nutzt.</link></li><li><b>Oliver Pöttgen:</b> Fenster zu einem anderen China. Informieren, organisieren, skandalisieren - das Internet eröffnet der chinesischen Zivilgesellschaft neue Räume der Meinungsbildung und Interessenartikulation.</li><li><b>„Das Internet stärkt die Schwachen”.</b> Ein Gespräch mit Wu Si, Chefredakteur des Monatsmagazins Yanhuan Chunqiu.</li><li><b>Juliane Schumacher:</b> <link 1666 - internal-link "Opens internal link in current window">Die Medien der Revolution. In Ägypten haben soziale Medien und Netzwerke bei den Umbrüchen eine zentrale Rolle gespielt. Es wäre aber falsch, von einer „Facebook-Revolution” zu sprechen.</link></li><li><b>Sokari Ekine:</b> Mehr als SMS schreiben. Mobiltelefone sorgen in Afrika für sozialen Wandel und werden auch für politischen Aktivismus genutzt.</li><li><b>Tobias Lambert:</b> Zwitschern aus dem Präsidentenpalast. In Lateinamerika machen PolitikerInnen massiv von Twitter Gebrauch.</li></ul></li><li><b>KULTUR &amp; ALLTAG</b><br /><ul><li><b>Armin Massing:</b> Kulturraub schön präsentiert. Das Humboldt-Forum im Berliner Schloss steht in der Kritik. Zu Recht.</li><li><b>Christina Felschen:</b> Blickwechsel: Die Karawane des Lachens.</li><li><b>Valentin Schönherr:</b> Am Ende des Morgengrauens. Zum 100. Geburtstag des Politikers und Schriftstellers Aimé Césaire.</li><li><b>Kettly Mars:</b> Literatur pur: Vor dem Verdursten.</li><li><b>Rezensionen:</b><br />- In einem Land ohne Staat. Der Journalist Marc Engelhardt berichtet eindrücklich von den Problemen Somalias.<br />- Mutmacher in Sachen Menschenwürde. Die erschütternden Interviews der israelischen Organisation „Breaking the silence”.</li><li><b>Kurzrezensionen</b>:<br />- Die lange Reise eines Liebesbriefs.<br />- Schichten des Widerstands.<br />- Die Sozialbanditin aus Indien</li></ul></li><li><b>FORUM</b><br /><ul><li>Notizen, Tipps und Termine</li><li>Impressum</li></ul></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Publikationen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 31 May 2013 13:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Soziale Konflikte werden verschärft</title>
			<link>http://www.inkota.de/index.php?id=93&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2013&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=30&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=360&#38;cHash=867632c9a415a0c32aca0b93fce09ede</link>
			<description>INKOTA und anderen NGOs fordern den Bundesrat auf, das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>INKOTA und 25 andere Menschenrechts-, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen haben in einem Offenen Brief vom 15. Mai 2013 die Mitglieder des Bundesrates aufgefordert, dem Assoziierungsabkommen zwischen der Europäischen Union und Zentralamerika in der jetzigen Form nicht zuzustimmen. Der Bundesrat entscheidet am 7. Juni über dessen Ratifizierung.</b>
Die Unterzeichner setzen sich für eine „grundlegende, insbesondere menschenrechtliche Überarbeitung des Vertragswerks” ein, da bindende Überwachungsmechanismen für menschen-, arbeits- und umweltrechtliche Standards kaum enthalten sind. Das Vertragswerk sei einseitig auf den Aufbau einer Freihandelszone ausgerichtet.
Die Unterzeichner legen dar, dass dies nicht nur die Situation vieler bereits von Armut gefährdeter Gruppen verschlechtere, sondern bereits existierende soziale Konflikte verschärfe und eine eigenständige nachhaltige Entwicklung in Zentralamerika behindere.
Die Organisationen befürchten, dass die seit Jahren zu beobachtende Gewaltwelle in zentralamerikanischen Ländern durch das Abkommen verstärkt wird. Neben einer weitgehenden Straffreiheit und äußerst schwachen demokratischen und rechtsstaatlichen Institutionen lägen die Wurzeln dieser physischen Gewalt „in der strukturellen Gewalt der extremen sozialen Ungleichheit, der Diskriminierung vor allem von Frauen und indigenen Völkern, der Reproduktion von Hunger, Armut und damit verbundenen scharfen sozialen Konflikten”, heißt es in dem Brief. Honduras sei das Land mit der aktuell höchsten Mordrate weltweit. Das Vertragswerk würde dieser Entwicklung Vorschub leisten und hat zudem nach Ansicht der Unterzeichner nicht nur katastrophale Folgen für die Gesellschaft, sondern auch für die Umwelt.
So werde sich der Druck auf die Landnutzung verstärken, wenn die Folgen von Bergbau, Abholzung und Agrartreibstoff-Produktion durch die Anreize wie Zollfreiheit, die das Abkommen vorsieht, zunehmen.
Zu den Unterzeichnern zählen das Forum Umwelt und Entwicklung, MISEREOR, die<br />Menschenrechtsorganisationen FIAN, terre des hommes, INKOTA und die Ökumenische Initiative Mittelamerika.
<media 4760 - link-pfeil "TEXT, Webversion Offener Brief von Nichtregierungsorganisationen an die Mitglieder des Deutschen Bundesrats, Webversion_Offener_Brief_von_Nichtregierungsorganisationen_an_die_Mitglieder_des_Deutschen_Bundesrats.pdf, 1.0 MB">Hier können Sie den Offenen Brief herunterladen</media>
<p class="download_beschreibung">(1 MB)</p>
<media 4762 - link-pfeil "TEXT, PM Nein zum Assozierungsabkommen EU Zentralamerika 2013, PM_Nein_zum_Assozierungsabkommen_EU_Zentralamerika_2013.pdf, 444 KB">Pressemitteilung als PDF</media>
<p class="download_beschreibung">(44 KB)</p>]]></content:encoded>
			<category>Kampagnen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 30 May 2013 08:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einladung JournalistInnen Workshop zum G8 Gipfel 2013</title>
			<link>http://www.inkota.de/index.php?id=94&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2013&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=29&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=359&#38;cHash=3f35209a8e2de099fcf08c633117021b</link>
			<description>In dem Workshop am 5. Juni in Berlin wird die Agenda des G8-Gipfels 2013 aus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Was?</b> JournalistInnen Workshop: Die Agenda des G8-Gipfels 2013 aus entwicklungspolitischer Perspektive
<b>Wann?</b> 5. Juni 2013, 10.30-12.30 Uhr
<b>Wo?</b> Brot für die Welt, Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin, Raum Margarete Mitscherlich 5.C.07
Der jährliche G8-Gipfel findet am 17. und 18. Juni 2013 in Nordirland statt. Auf der Agenda stehen auch entwicklungspolitisch relevante Themen. Was ist von diesem Gipfel zu erwarten und wie sind die neuen Initiativen der G8 aus entwicklungspolitischer Perspektive zu bewerten?<br /><br />INKOTA, Brot für die Welt, FIAN, Oxfam, Misereor und das Global Policy Forum laden Sie herzlich zu einem Workshop am <b>Mittwoch, den 5. Juni (10.30 – 12.30 Uhr)</b> ein und bieten Ihnen Hintergrundwissen für eine fundierte und kritische Berichterstattung zum G8-Gipfel.<br /><br />Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
<b>Programm</b>
<div class="indent"><div class="indent"><ul><li>10:30 Uhr - <b>Begrüßung</b></li><li>10:35 Uhr - <b>G8–Gipfel 2013 – Überblick über Themen und Ablauf des Gipfels</b> (Carolin Callenius, Brot für die Welt)</li><li>10:45 Uhr - <b>Entwicklung und Bedeutung der G8 aus entwicklungspolitischer Perspektive</b> (Jens Martens, Global Policy Forum)</li><li>11:10 Uhr - <b>G8 New Alliance for Food Security and Nutrition</b> (Benjamin Luig, Misereor/ Jan Urhahn, INKOTA)</li><li>11:35 Uhr -&nbsp;<b>Global Land Transparency Initiative</b> (Roman Herre, FIAN)</li><li>12:00 Uhr - <b>Die G8 und internationale Steuergerechtigkeit</b> (Klaus Schilder, Misereor)</li><li>12:20 Uhr - <b>Résumé</b> (Carolin Callenius, Brot für die Welt)</li></ul></div></div>
<b>Ansprechpartner</b><br />Jan Urhahn, INKOTA, Tel.: 0176-70 61 03 81, E-Mail: <link urhahn@inkota.de - mail "Opens window for sending email">urhahn@inkota.de</link>
<b>Anmeldung </b>bei Julia Sievers, Brot für die Welt, Tel.: 030-652111820, E-Mail: <link julia.sievers-langer@brot-fuer-die-welt.de>julia.sievers-langer@brot-fuer-die-welt.de</link>
<media 4758 - link-pfeil "TEXT, Presseeinladung INKOTA u.a. 29.05.13 Journalist Innen Workshop Die Agenda des G8-Gipfels 2013 aus entwicklungspolitischer Perspektive, Presseeinladung_INKOTA_u.a._29.05.13_JournalistInnen_Workshop_Die_Agenda_des_G8-Gipfels_2013_aus_entwicklungspolitischer_Perspektive.pdf, 102 KB">Presseeinladung als PDF</media>
<p class="download_beschreibung">(PDF, 102 KB)</p>]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 29 May 2013 13:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Volksbanken steigen aus</title>
			<link>http://www.inkota.de/index.php?id=93&#38;tx_ttnews%5Byear%5D=2013&#38;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#38;tx_ttnews%5Bday%5D=28&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=358&#38;cHash=23120bf0a9f8b7db567c0aade875353f</link>
			<description>Die DZ Bank, Dach- organisation von 900 Volks- und Raiffeisenbanken, hat erklärt die Spekulation...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Die DZ Bank, Dachorganisation von 900 Volks- und Raiffeisenbanken, hat erklärt die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu beenden.</b>
Nachdem in den letzten anderthalb Jahren eine Reihe von europäischen Banken und Finanzinstituten <b>das gefährliche Geschäft mit Nahrungsmitteln an den Rohstoffbörsen beendet haben</b>, folgt nun auch das viertgrößte Geldhaus Deutschlands ihrem Beispiel. Neben der Landesbank Baden-Württemberg, der Deka und der Commerzbank waren auch einige französische Banken und die österreichische Volksbanken AG aus dem umstrittenen Geschäft ausgestiegen.<br /><br />Die Spekulation mit Nahrungsmitteln wie Weizen und Mais ist eine der Ursachen für Hunger und Armut. Mit ihren Anlageprodukten sind die Spekulanten an den Rohstoffbörsen mitverantwortlich für starke Preisschwankungen, die das Hungerrisiko von armen Menschen in den Ländern des Südens erhöhen. <br /><br /><b>Allianz und Deutsche Bank unverbesserlich</b><br /><br />Die beiden größten deutschen Nahrungsmittelspekulanten zeigen sich bisher unverbesserlich. Die Allianz legte im Jahr 2012 6,7 Milliarden Euro und die Deutsche Bank 3,7 Milliarden Euro in Geschäfte mit Agrarrohstoffen an. Trotz der anhaltenden öffentlichen Kritik und<link http://www2.weed-online.org/uploads/evidence_on_impact_of_commodity_speculation.pdf - external-link-new-window "Opens external link in new window"> zahlreicher Belege (PDF)</link> für die Gefährlichkeit bestimmter Finanzprodukte, machen sie unbeirrt weiter. Offensichtlich ist beiden Unternehmen der <b>Profit wichtiger als der Zugang von Millionen Menschen weltweit zu ausreichender Nahrung</b>. Das ist skandalös und beide Konzerne müssen ihre Geschäfte, die auf Kosten in Armut lebender Menschen gehen, beenden.<br /><br /><b>Politische Regulierung muss her</b><br /><br />Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz findet in einer Erklärung zum Ausstieg der DZ-Bank deutliche Worte: „Die Entscheidung ist zu begrüßen und setzt ein klares Signal. Es ist wichtig, dass ein klarer Trennstrich gezogen wird zwischen verantwortungsvollen Investitionen, die hilfreich sind im Kampf gegen den Hunger, und Transaktionen, die Preisschwankungen verstärken können. Solche Transaktionen haben auf den Agrarrohstoffmärkten nichts zu suchen. Wer als großes Geldinstitut angesichts von fast 900 Millionen hungernden Menschen auf der Welt hier keinen Unterschied macht, handelt verantwortungslos.” Nun müssen den Worten Taten folgen. Bei den gegenwärtig laufenden Verhandlungen zur Reform der EU-Finanzmärkte <b>muss sich die Bundesregierung ganz klar für eine Ende der exzessiven Spekulation mit Nahrungsmitteln einsetzen.</b>
<link http://www.inkota.de/themen-kampagnen/welternaehrung-landwirtschaft/nahrungsmittelspekulation/ - link-pfeil "Opens external link in new window">Erfahren sie mehr über das Thema „Nahrungsmittelspekulation”</link>
<media 4754 - link-pfeil "TEXT, INKOTA infoblatt12 Nahrungsmittelspekulation, INKOTA_infoblatt12_Nahrungsmittelspekulation.pdf, 167 KB">Laden Sie das INKOTA-Infoblatt „Nahrungsmittelspekulation” hier runter</media>
<p class="download_beschreibung">(PDF, 167KB)</p>
<link https://www.inkota.de/material/welternaehrung-landwirtschaft/?tt_products[backPID]=244&tt_products[product]=365&tt_products[cat]=14&cHash=eeb70c07f5ea9b251bb327bf206bf1ba - link-pfeil "Opens external link in new window">Bestellen Sie das INKOTA-Infoblatt „Nahrungsmittelspekulation” im Webshop</link>]]></content:encoded>
			<category>Kampagnen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 28 May 2013 13:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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