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Auf die Anschläge vom 11. September 2001 folgte ein "Krieg gegen den Terror", der die Welt spaltete. Die Nachbeben sind bis heute spürbar, in Kabul und Taschkent ebenso wie in unserer Nachbarschaft.
Die einstürzenden Zwillingstürme gehören zu jenen Bildern, die sich für immer in unser Gedächtnis eingeschrieben haben. Die andere Seite jedoch verblasst zunehmend: Präsident Bushs geballte Faust, als er den "Krieg gegen den Terror" erklärt, die Folterungen in Abu Ghraib und Guantánamo, Bagdad unter Bomben.
Kriminelle Attentate gab es auch davor und danach, doch die Reaktion auf den "11. September" war ohne Beispiel: Die USA und ihre Verbündeten militarisierten ihre Außenpolitik wie nie zuvor; der "Krieg gegen den Terror" setzte Menschenrechte und Völkerrecht außer Kraft und führte zu zehntausenden Toten.
Vor allem aber vertiefte sich die Kluft zwischen westlicher Welt und den islamischen Ländern. Wo Islam und Islamismus systematisch verwechselt werden, sind MuslimInnen unerträglichem Misstrauen ausgesetzt, in den USA genauso wie in Deutschland.
Im Südlink 157 resümieren namhafte AutorInnen, AktivistInnen und PolitikerInnen ein Jahrzehnt, das die Welt verändert hat. Verändert hat sich auch die Nord-Süd-Zeitschrift von INKOTA: Südlink ist der Nachfolger des INKOTA-Briefs und erscheint zum ersten Mal. Er hat 44 Seiten und kostet 3,50 Euro plus Versandkosten.
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