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Hundert Jahre Erster Weltkrieg -
Der globale Süden zwischen den Fronten

Die Erinnerungsmaschine zu Hundert Jahren Erster Weltkrieg ist angelaufen. Täglich werden uns neue Anekdoten aus den Schützengräben und von der Heimatfront präsentiert. Doch obwohl dieser Krieg das „Welt“ zu Recht im Namen trägt, bleibt der globale Süden im öffentlichen Gedenken außen vor. Der aktuelle Südlink schließt einige dieser Leerstellen der Erinnerung.

Das große Schlachten des Ersten Weltkriegs war nicht auf Europa beschränkt. Gekämpft und gestorben wurde auch in Afrika und in Asien. Der europäische Imperialismus zog den globalen Süden in einen Krieg hinein, mit dem dieser herzlich wenig tun hatte, und stürzte unzählige Menschen in Not und Elend. Der Krieg warf nicht nur in Europa ganze Länder in ihrer Entwicklung um viele Jahre zurück.

In den Kolonien waren es in der großen Mehrzahl Nichteuropäer, die niedergemetzelt wurden. Aber auch auf den europäischen Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs starben viele nichteuropäische Soldaten. Die wenigsten kamen freiwillig, vor allem Frankreich setzte auf Zwangsrekrutierung.

Lesen Sie mehr über diese und andere Themen aus dem Ersten Weltkrieg im neuen Südlink 168. Dieser Südlink hat 44 Seiten und kann für 3,80 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.

Oder abonnieren Sie den Südlink. Zum Beispiel im Probe-Abo: 2 Ausgaben für 6 Euro (keine automatische Verlängerung).

Aus dem Inhalt:

  • Editorial
  • STANDPUNKTE
    • Kommentare
      Heribert Prantl:
      Lüge per Gesetz. Wer in Deutschland Asyl
      sucht, soll künftig an Haft kaum noch vorbeikommen.
      Tobias Lambert: Mehr Druck von unten. Der Debatte über die wachsende soziale Ungleichheit müssen politische Taten folgen.
    • Kolumne von Lourdes Cárdenas: Leben an der Grenze. Auf der nördlichen Seite der US-mexikanischen Grenze sind die meisten Städte hispanisch geprägt. Wer kein Spanisch spricht, fühlt sich hier schnell ausgegrenzt.
    • Thomas Ruttig: Entwicklung unter Beschuss. Der Afghanistan-Krieg hat einen fatalen Zukunftstrend ausgelöst: die Militarisierung der Entwicklungszusammenarbeit.
  • MAGAZIN
    • Cesnabmihilo Dorothy Aken’Ova: Die Diskriminierung des Regenbogens. In vielen Regionen Afrikas ist Homophobie auf dem Vormarsch, LGBTI-AktivistInnen können nur selten mit Solidarität rechnen.
    • Michael Krämer: Freiheit für die 17 Frauen. Zahlreiche Frauen sitzen in El Salvador wegen (angeblicher) Schwangerschaftsabbrüche im Gefängnis. Eine Kampagne versucht, 17 von ihnen freizubekommen.
    • Jürgen Knirsch: Kein Abkommen zum Wohl aller. Das TTIP-Abkommen hat auch auf den globalen Süden negative Auswirkungen.
  • DOSSIER: 100 Jahre Erster Weltkrieg
  • KULTUR & ALLTAG
    • Der Filmkritiker Ahmed Bedjaoui im Südlink-Gespräch: „Das Kino wurde im Befreiungskrieg geboren.” Der algerische Film interpretiert die konfliktreiche Geschichte des Landes.
    • María Stegmayer und Andrés Tejada Gómez: Mit der Literatur das Erlebte verändern. Der große argentinische Schriftsteller Julio Cortázar wäre am 26. August dieses Jahres hundert Jahre alt geworden.
    • Rezensionen:
      - In Zé Pintos Gasse: „Feindliche Welt”, ein großes Gesellschaftsporträt des Brasilianers Luis Ruffato.
      - Verborgene Diaspora: Mit „Black Berlin” stellt endlich ein Sammelband das Schwarze Berlin vor.
    • Kurzrezensionen:
      - Kolumbien zwischen Krieg und Frieden
      - Fataler Rohstoffrausch
      - Leben im Treibsand
  • FORUM
    • Willi Volks: Gut, dass es sie gibt. Die Stiftung Nord-Süd-Brücken fördert seit zwanzig Jahren die entwicklungspolitische Landschaft im Osten Deutschlands. Eine Gratulation.
    • Notizen, Tipps und Termine
    • Impressum