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Michael Krämer

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Ressourcengerechtigkeit - Auf der Suche nach einer anderen Rohstoffpolitik

Sie verfügen über riesige Ressourcenvorkommen, doch die Mehrheit der Menschen lebt in bitterer Armut: Warum profitieren so wenige rohstoffexportierende Länder des globalen Südens von ihren natürlichen Reichtümern? Warum müssen sie im Gegenteil die Folgekosten des Abbaus und oft auch Menschrechtsverletzungen in Kauf nehmen?

Zweifelsohne gibt es dafür wichtige Gründe in den Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens selbst: Schwache staatliche Strukturen, Klientelismus, Korruption. Doch dass die Profite aus dem Rohstoffabbau so ungleich verteilt sind, liegt ebenso an den globalen politischen und ökonomischen Strukturen. Die meisten großen Firmen, die die Rohstoffe abbauen und verarbeiten, haben ihren Hauptsitz im globalen Norden, und sie sind es, die sich vehement gegen klare gesetzliche Regeln zur Wehr setzen. Sie wollen weder Verantwortung für die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards übernehmen, noch sind sie an der gerechten Verteilung der Reichtümer interessiert.

Doch die Ressourcen der Erde sind nicht nur ungerecht verteilt. Wir beuten sie auch aus, als hätten wir eine zweite im Keller, die wir bei Bedarf hochholen könnten. Von einer ressourcenschonenden und nachhaltigen Rohstoffpolitik sind wir weit entfernt. Deshalb ist ein Weiter so keine Option. Was sich ändern muss und wie jeder und jede Einzelne dabei aktiv werden kann, lesen Sie im neuen Südlink unter anderem mit Artikeln von Beate Schurath, Christine Pohl und Jaybee Garganera.

Dieser Südlink hat 44 Seiten und kann für 3,80 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden. Den Schwerpunkt gibt es separat auch als INKOTA-Dossier 16. Das Dossier umfasst 28 Seiten und kann für nur 2,50 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden

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Aus dem Inhalt:

  • Editorial
  • STANDPUNKTE
    • Kommentare
      Danuta Sacher:
      Neue Entwicklungsagenda ohne Geld? Die UN-Konferenz „Finanzierung für Entwicklung” in Addis Abeba hat enttäuscht.
      Tobias Lambert: Besorgter Mob. Die Gewalt gegen Geflüchtete wird auch durch die Debatten in der Politik befördert.
    • Kolumne von Chika Ezeanya: Afrikanischer Wandel. Damit die Nachhaltigen Entwicklungsziele in Afrika Erfolg haben, müssen sie vor Ort möglichst ohne äußere Einmischung umgesetzt werden.
    • Regine Richter: Fossile unter Druck. Es ist an der Zeit, klimaschädlichen Unternehmen das Geld zu entziehen. Ein Plädoyer.
  • MAGAZIN
    • Alex Flor: Ein vergessener Massenmord. Vor fünfzig Jahren begann in Indonesien eine beispiellose Verfolgungswelle auf Kommunisten und deren vermeintliche Anhänger. Bis heute warten die Opfer auf eine offizielle Anerkennung ihres Leids.
    • Judith Striek: Mit dem Trauma alleine gelassen. In dem bewaffneten Konflikt im Norden Nigerias erleiden viele Frauen sexuelle Gewalt.
  • DOSSIER: Ressourcengerechtigkeit
  • KULTUR & ALLTAG
    • Per Brandt: Wer macht Bangalore? Indiens IT-Metropole auf der Suche nach einer Stadt entwicklung von unten.
    • Rezensionen:
      - Namibia von den Anfängen bis heute: Eine doppelte Leseeinladung in das Land im Süden Afrikas.
      - Es begann mit ein paar Gewürzen: Was das Schicksal einer kleinen indonesischen Inselgruppe von der Globalisierung erzählt.
      - Eigene Mischung: Der Ökonom Jörg Goldberg hinterfragt in seinem neuen Buch gängige Ansichten über den Kapitalismus.
    • Kurzrezensionen:
      - Das Unbegreifliche in die Arme schließen
      - Groteske Nachkriegsrealität
      - Unerfüllte Sehnsucht
  • FORUM
    • Notizen, Tipps und Termine
    • Impressum

Diese Publikation wurde mit finanzieller Unterstützung von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und der Stiftung Nord-Süd-Brücken erstellt sowie von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert. Für den Inhalt dieser Publikation ist der Herausgeber allein verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt des/der Zuwendungsgeber wieder.