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Tel.: 030 420 8202-42

Südlink 183 - März 2018

Saatgut: Warum es nicht den Konzernen gehören darf

Saatgut

Mit aller Macht drücken die Agrarkonzerne ihr Saatgut weltweit auf die Felder – und am besten gleich noch ihre Düngemittel und Pestizide dazu. Die Folgen sind schon heute absehbar: Die Preise steigen, das Angebot wird kleiner, die Biodiversität leidet.

„Die geplante Fusion von Bayer und Monsanto wird eine für uns in Afrika schon schlimme Situation unendlich schlimmer machen“. Mariam Mayet vom African Centre for Biodiversity in Südafrika findet klare Worte, um den drohenden Zusammenschluss der beiden Agrarkonzerne aus Deutschland und den USA aus Sicht von Bauern und Bäuerinnen in Afrika zu beschreiben.

Es gibt viele gute Gründe, um etwas gegen die wachsende Marktmacht der großen Saatgutkonzerne zu unternehmen. Die Alternativen zum agrarindustriellen Modell sind da. Und es gibt Bauern, Bäuerinnen und Züchter*innen, die etwas unternehmen – für eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Über all das lesen Sie im neuen Südlink 183.

Der Südlink 183 „Saatgut: Warum es nicht den Konzernen gehören darf“ hat 48 Seiten und kann für 4,20 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden. Den Schwerpunkt gibt es separat auch als INKOTA-Dossier 19: 28 Seiten für nur 2,50 Euro (zzgl. Versandkosten). Bestellen Sie hier.

Aus dem Inhalt:

  • Editorial
  • STANDPUNKTE
  • MAGAZIN
    • Jürgen Langen: Der Adjudant an der Macht. Robert Mugabe ist gestürzt, doch sonst hat sich in Simbabwe nicht viel verändert.
    • Max Bank: Im Interesse des Mutterkonzerns. Die Bertelsmann Stiftung macht Lobbyarbeit zugunsten des Freihandelsabkommens TTIP.
  • DOSSIER
  • KULTUR & ALLTAG
    • Tobias Lambert: Auf zwei Rümpfen. Ein Medienprojekt in Sri Lanka mit singhalesischen und tamilischen Journalist*innen.
    • Afrikanische Literatur in Bewegung. Die Schriftstellerin Olumide Popoola wünscht sich mehr Romane, die mit alten Normen brechen.
    • Rezensionen
      - Pedro Kadivars Essay über Migration in Kultur und Sprache.
      - Zadie Smith erzählt vom biographischen Tanzen
      - Kartographie im 21. Jahrhundert
      - Andrea Böhms Reise an »Das Ende der westlichen Weltordnung«
    • Kurzrezensionen
      - No Humboldt 21: Aus kolonialer Überlegenheit
      - Nicaragua: Resignation statt Revolution
      - Scott Anderson: Aus den Fugen geraten
    • Forum
      Leserbrief, Notizen, Termine, Impressum


Gefördert von Engagement Global im Auftrag des BMZ, der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin, von der Stiftung Nord-Süd-Brücken sowie aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst. Für den Inhalt dieser Publikation ist der Herausgeber allein verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt von Engagement Global gGmbH, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie den anderen Zuwendungsgebern wieder.