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Anmeldeschluss bis 20. Mai verlängert!
Einige der schicken Jeans im Used-Look oder Vintage-Style werden unter extrem gesundheitsgefährdenden Bedingungen veredelt. Damit die brandneuen Kleidungsstücke aussehen, als ob sie schon hunderte Male getragen worden sind, werden sie von ArbeiterInnen in der Türkei oder Bangladesch manuell sandgestrahlt. Dieses sogenannte Sandblasting schädigt vor allem die Lungen von ArbeiterInnen, die nicht ausreichend gegen den gefährlichen Staub geschützt sind. Schätzungsweise 4.000 – 5.000 ArbeiterInnen erkrankten bisher an der aus dem Bergbau bekannten Krankheit Silikose. Mindestens 40 ArbeiterInnen sind bereits verstorben.
Gemeinsam soll auf dem Workshop „Jeans unter Beschuss“ eine kreative und wirkungsvolle Aktion geplant werden, mit der Unternehmen aufgefordert werden sollen, Jeans nicht mehr mit diesem Verfahren zu bearbeiten und damit die Gesundheit tausender ArbeiterInnen zu gefährden.
Die Berliner Aktionsgruppe der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) und INKOTA laden alle zu diesem Aktionsworkshop ein, die sich gerne aktiv für Veränderungen in der globalen Bekleidungsindustrie – und speziell in der Jeansproduktion – einsetzen wollen. Denn neben der Bezahlung von Hungerlöhnen und der Diskriminierung von Gewerkschaftsmitgliedern werden auch Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz immer noch massiv missachtet.
Hier können Sie das Programmheft herunterladen!
(PDF 117 KB)