Mit Ihnen Gewinne ohne Gewissen stoppen

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Wie könnt ihr es wagen?”, beginnt Greta Thunberg ihre wütende Rede beim Klima-Aktions-Gipfel in New York. Zu lange seien die Regierungschefs dieser Welt untätig geblieben, um die Klimakrise zu stoppen und noch immer passiere zu wenig.

Zu wenig hat auch die Bundesregierung unternommen: Nicht nur was den Klimaschutz angeht, sondern auch was dabei, Unternehmen bei Menschenrechts- und Umweltschutz in die Pflicht zu nehmen. Zu sehr hat sich die Regierung auf freiwillige Versprechen der Konzerne verlassen, doch dieser Ansatz ist gescheitert!

Damit sich das endlich ändert, hat INKOTA mit vielen NRO ein Bündnis gegründet, die Initiative Lieferkettengesetz. Gemeinsam fordern wir von der Bundesregierung: Sorgt dafür, dass Unternehmen auch im Ausland Menschrechts- und Umweltstandards einhalten!

Doch damit die Kampagne ein Erfolg wird, brauchen wir viele Menschen, die nicht nur die Petition unterzeichnen; sondern den Protest auch auf die Straße tragen und sich mit uns engagieren. Wie Sie dazu beitragen können, das erfahren Sie in diesem Newsletter. Machen Sie mit, wir zählen auf Sie!

Solidarische Grüße
Ihr INKOTA-Team

Unterschriften sammeln

Ob im Internet oder auf der Straße: Nur mit Ihrer Hilfe schaffen wir es, so viele Unterschriften wie möglich hinter der Forderung für ein Lieferkettengesetz zu vereinen. Unterzeichnen Sie die Petition und helfen Sie dann mit, sie zu verbreiten.

Bestellen Sie unsere kostenlosen Unterschriftenlisten und bitten Sie zum Beispiel Ihre Freund*innen, Bekannte oder Arbeitskolleg*innen zu unterschreiben. Sie können die Listen auch in Ihrem Weltladen, in lhrem Lieblings-Café oder bei der Sportgruppe auslegen. Oder organisieren Sie eine Veranstaltung und sammeln Sie dabei Unterschriften. Wichtig: Volle Liste einfach an das INKOTA-Büro zurücksenden.

Oder teilen Sie die Petition online auf Facebook oder Twitter. Jedes Engagement zählt!

Jetzt Unterschriftenlisten bestellen

Material bestellen

Brennende Textilfabriken, Kinderarbeit im Kakaoanbau, gefährliche Pestizide in der Landwirtschaft – die INKOTA-Arbeit ist voll von Beispielen, die zeigen, wie Unternehmen Menschenrechte in ihren Auslandgeschäften missachten und Umweltschäden billigend in Kauf nehmen. Für Sie haben wir die Fallbeispiele in Flyern aufgearbeitet. So können Sie sich informieren und haben gute Argumente, um Menschen zu überzeugen, sich mit Ihrer Unterschrift an der Kampagne zu beteiligen. Die Fallbeispiel-Flyer funktionieren außerdem gleichzeitig als Poster, die Sie zum Beispiel zusammen mit den Unterschriftenlisten in Ihrem Weltladen, Vereinsheim oder beim Bäcker um die Ecke aufhängen können. Schauen Sie jetzt in unseren Webshop und bestellen Sie das kostenlose Aktionsmaterial zur Kampagne!

Jetzt Kampagnen-Material bestellen

Veranstaltung organisieren

Sie haben Interesse, einen Filmabend oder eine Diskussionsrunde in Ihrer Stadt zu veranstalten? Super, wir unterstützen Sie gern dabei!

Laden Sie die INKOTA-Referent*innen zum Beispiel zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion ein. Anhand von Beispielen aus der INKOTA-Arbeit – wie dem Kakaoanbau, der Textilindustrie, Rohstoffabbau oder der Landwirtschaft – zeigen wir auf, wie Unternehmen Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden entlang ihrer Lieferkette billigend in Kauf nehmen und warum sie freiwillig daran zu wenig ändern. Außerdem erklären wir, wie ein Lieferkettengesetz Abhilfe schaffen würde. Ein solcher Vortrag lässt sich auch gut mit einem passenden Film kombinieren, wie „Die grüne Lüge" oder „Schmutzige Schokolade".

Oder Sie zeigen eine unserer thematisch passenden Ausstellungen dazu: „Umsteigen bitte! - Ausstellung zu Elektromobilität" oder „Change Your Shoes".

Bei Interesse wende Sie sich einfach per E-Mail an unseren Kampagnen-Koordinator Johannes Schorling unter: konzernverantwortung@inkota.de.

Bestellen Sie jetzt unsere Ausstellungen

Solidarisch sein!

Warum die Sache mit den Lieferketten so wichtig ist, wird auch anhand der indischen Schuhproduktion deutlich: Eine Million Menschen sind dort beschäftigt. Das Land ist der zweitgrößte Schuhhersteller der Welt. Und ein Großteil der Ware landet bei uns: Deutschland ist nach den USA der wichtigste Abnehmer für Schuhe aus Indien. Unternehmen wie Gabor, Görtz oder Deichmann lassen dort produzieren. Doch die Arbeitsbedingungen sind noch immer katastrophal. Das wollen die Arbeiter*innen jetzt ändern!

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Solidarisch sein – und jetzt spenden!

Webinar besuchen

Keine passende Veranstaltung der Inititative Lieferkettengesetz in Ihrer Stadt dabei? Kein Problem: Besuchen Sie einfach eines unserer Webinare und nehmen Sie ganz bequem von Ihrem Sofa aus teil. Das erste Webinar gibt einen Überblick über die Initiative, zeigt auf, wie Sie selbst aktiv werden können, und bietet Ihnen Gelegenheit zum Austausch mit anderen Interessierten und unseren Referent*innen. Die Teilnahme funktioniert ganz einfach über Ihren Browser und ist natürlich kostenlos. Das erste Webinar findet am 14. Oktober statt. Seien Sie dabei!

Jetzt für Einstiegs-Webinar anmelden

An Aktionstagen beteiligen

Ob Infostand, Fotoaktion oder Straßentheater – Ende November ruft die Initiative Lieferkettengesetz zu einem ersten bundesweiten Aktionswochenende auf! Jetzt kommt es auf Sie an: Machen Sie mit, organsieren Sie eine Aktion in Ihrer Stadt. Wir unterstützen Sie dabei!

Wir wollen schon jetzt wir möglichst viele Menschen dazu bewegen, sich an den Aktionstagen zu beteiligen. Denn Unterschriften allein werden die Bundesregierung nicht zum Umdenken bewegen. Wir brauchen den Druck auch auf der Straße und das gelingt nur mit Ihnen. Wenn Sie Interesse haben, schreiben Sie uns eine E-Mail an: konzernverantwortung@inkota.de. Wir halten Sie über alle aktuellen Entwicklungen und Aktionsideen auf dem Laufenden und versorgen Sie mit exklusiven Informationen. 

Social Media nutzen

Ob Politiker*innen, Journalist*innen und Unternehmen unseren Protest wahrnehmen, steht und fällt auch mit der Präsenz in den sozialen Medien wie Facebook und Twitter. Deshalb ist es sehr wichtig, dass viele Menschen mithelfen, unsere Forderung nach einem Lieferkettengesetz in den sozialen Netzwerken zu verbreiten. Nutzen Sie dazu zum Beispiel folgende Hashtags auf Twitter: #Lieferkettengesetz oder #GewinneOhneGewissen. Außerdem können Sie auch Personen wie Peter Altmaier @peteraltmaier oder das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie @BMWi_Bund direkt ansprechen.

Auch wir posten regelmäßig Share-Grafiken, aktuelle Medienartikel und Mit-Mach-Aktionen zur Kampagne in unseren Social Media Kanälen. Folgen Sie uns einfach im Netz und helfen Sie mit, unsere Inhalte zu verbreiten.

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Termine

14.10.19, 18-19 Uhr: Einstiegs-Webinar mit INKOTA
Für alle, die in der Initiative Lieferkettengesetz aktiv werden möchten.
Erfahren Sie mehr und melden Sie sich jetzt an

16.10.19, 18-21 Uhr, Berlin: Aktionswerkstatt der Initiative Lieferkettengesetz mit INKOTA
Braustube im Berlin Global Village, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin
Erfahren Sie mehr und melden Sie sich jetzt an

30.10.19, 18 Uhr, Bochum: „Schmutzige Schokolade"
Film und Diskussion mit INKOTA-Referent Johannes Schorling, Hörsaal GD 10, Ruhr-Universität Bochum

4.11.19, 18-19 Uhr: Vertiefungs-Webinar
Wie wirkt das geforderte Lieferkettengesetz? Was bedeutet Sorgfaltspflicht, welche Standards müssen Unternehmen im Rahmen eines neuen Gesetzes respektieren und wie kann das Gesetz nicht nur für Haftung der Unternehmen, sondern vor allem für die Prävention von Menschenrechtsverletzungen sorgen?
Erfahren Sie mehr und melden Sie sich jetzt an

8.11.19, 14-17 Uhr, Dresden: Menschenrechte vor Profit. Wie eine Kampagne die Wirtschaft auf den Kopf stellt
Praxisworkshop mit den Initiator*innen der Kampagne Lieferkettengesetz, Dachsaal des Kulturforums Riesa efau, Wachsbleichstraße 4a, Dresden

13.11.19, 18 Uhr, Berlin: Saubere E-Autos, dreckige Batterien – Was hilft ein Lieferkettengesetz gegen Menschenrechtsverletzungen beim Kobaltabbau?
Veranstaltung mit Rohstoff-Experte Jacques Nzumbu Mwanga (CARF/D.R. Kongo), Braustube im Berlin Global Village, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin

19.11.19, 18.30 - 21.15 Uhr, Göttingen: Die Offene Gesellschaft: Konzernmacht in der globalisierten Welt
Vortrag und Diskussionsforen u.a. mit INKOTA im Deutschen Theater in Göttingen, Theaterplatz 11, 37073 Göttingen
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29.11.19: Bundesweite Aktionstage der Initiative Lieferkettengesetz
Sie haben Lust, eine Aktion in Ihrer Stadt zu organisieren und Unterschriften für die Kampagne zu sammeln? Dann schreiben Sie uns: konzernverantwortung@inkota.de

4.12.19, 18-19 Uhr: Einstiegs-Webinar mit INKOTA
Speziell für Kirchgemeinden und kirchliche Gruppen - aber gerne auch alle anderen – die in der Initiative Lieferkettengesetz aktiv werden möchten.
Erfahren Sie mehr und melden Sie sich jetzt an

Weitere Veranstaltungen der Initative Lieferkettengesetz in ganz Deutschland finden Sie hier

Publikationen

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Flyer: Frau Merkel, wir brauchen endlich ein Lieferkettengesetz
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Flyer: Gegen Gewinne ohne Gewissen hilft nur noch ein gesetzlicher Rahmen
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Unterschriftenliste Lieferkettengesetz
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Fallbeispiel Kakao: Damit Menschenrechte nicht durch den Kakao gezogen werden
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Fallbeispiel Textilfabrik: Für Fashion ohne Victims
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Fallbeispiel Pestizide: Gegen das Gift der Gewissenlosigkeit
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Fallbeispiel Dammbruch: Damit nicht alle Dämme brechen
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Fallbeispiel Marikana: Gegen die gute Miene zur schlechten Mine
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Alle Materialien zur Lieferketten-Kampagnen auf einen Blick in unserem Webshop finden Sie hier

Ausgabe 4/2019
September

Setzen Sie sich mit uns für eine Welt ohne Hunger ein. Denn Menschen zählen mehr als Profite!

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