Liebe Leserinnen und Leser,

„In zehn Jahren wird kein Mann, keine Frau und kein Kind mehr hungrig zu Bett gehen“, versprach im Jahr 1974 die internationale Staatengemeinschaft auf der Welternährungskonferenz. Die traurige Realität sieht leider immer noch ganz anders aus: Obwohl insgesamt genügend Nahrungsmittel für alle produziert werden, stirbt alle drei Sekunden ein Kind an den Folgen von Hunger oder Unterernährung. Die Zahl der Hungernden ist dieses Jahr sogar erstmals seit 2005 deutlich gestiegen. Dabei ist Hunger kein Schicksal, sondern die Folge von ungerechten Strukturen und ungerechter Verteilung. Es ist einer der größten Skandale der Welt.

Mit unseren Projektpartnern in Afrika, Asien und Mittelamerika sowie mit unseren politischen Kampagnen arbeiten wir jeden Tag daran, dass alle Menschen ausreichendes und gesundes Essen haben. Wie das konkret aussieht, darüber berichteten VetreterInnen unserer Partnerorganisationen Landpastorale aus Guatemala und Oikos aus El Salvador in den letzten Tagen auf ihrer Vortragsreise durch Deutschland. Wir laden Sie ein, die wichtige und erfolgreiche Arbeit der Landpastorale mit Ihrer Spende zu unterstützen.

In diesem Newsletter lesen Sie mehr über INKOTAs Arbeit zu Ernährungsouveränität und über weitere unserer Herzensthemen.
Ihr INKOTA-Team

Vom Ackern und von Äckern

Kleinbäuerin Cristina Crúz und der Agraringenieur Rony Aguilar aus Guatemala reisten durch Deutschland, um über ihren Kampf für Ernährungssicherheit und gegen den Goldabbau in Guatemala zu berichten. Die beiden VertreterInnen der INKOTA-Partnerorganisation Pastoral de la Tierra (Landpastorale) schilderten die aktuellen Herausforderungen im westlichen Hochland von Guatemala und erzählten von den Lösungsansätzen, die sie im neuen INKOTA-Projekt umsetzen. Die Rundreise führte u.a. nach Berlin, Hamburg, Leipzig, Rostock, Staßfurt sowie an mehrere Orte im Land Brandenburg.

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Vom Vulkan von San Miguel nach Huntlosen

Was hat Guillermo Rivera von unserer Partnerorganisation Oikos aus El Salvador auf seiner Rundreise durch Norddeutschland beeindruckt? Worüber staunten die Menschen, die mit ihm gesprochen haben? Und wie hilft INKOTA-Partner Oikos den Menschen am Vulkan von San Miguel, sich vor den Folgen des Klimawandels besser zu schützen? Darüber lesen Sie in den Eindrücken von der Rundreise.

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Neues Projekt in Mosambik

Wir freuen uns, mit unserem langjährigen Projektpartner ORAM in Mosambik ein weiteres Vorhaben umzusezten. Das zum 1. Oktober begonnene Projekt soll Landrechte und Ernährungssouveränität sichern – für rund 7.000 Menschen in 60 Bauernvereinen und drei Gemeinden.

Gerade jetzt wird Rechtssicherheit am eigenen Land wichtig. Denn großflächige Agrar- oder Forstvorhaben bedrohen aktuell den gesicherten Zugang zu Äckern und Weiden für die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern vor Ort. Damit nicht noch mehr Menschen ihr Land und damit ihre Lebensgrundlage verlieren, unterstützt ORAM die Bauern und Bäuerinnen bei der Registrierung ihres Landes.

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Aus eigener Kraft zur guten Ernte

Spendenaktion

Cristina Crúz hat es geschafft. Trotz Bergbau, Dürren und trägen Behörden erntet sie mehr Obst und Gemüse als je zuvor. Wir wollen dazu beitragen, dass mehr Menschen das erreichen können. Dafür brauchen wir Ihre Hilfe: Bis zum Welternährungstag am 16. Oktober wollen wir 12.000 Euro sammeln und damit kleinbäuerliche Familien im Hochland von Guatemala unterstützen.

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Ernährungsdemokratie jetzt!

Erster Kongress zur Vernetzung von Ernährungsräten

Die Pioniere der Ernährungräte in Deutschland, Köln und Berlin, bringen die hiesige, noch junge Bewegung zusammen. Denn Initiativen in vielen Städten und Regionen sind aktuell dabei, weitere Ernährungsräte ins Leben zu rufen. Gemeinsam wollen sie von erfahrenen GründerInnen aus Europa, Nord- und Südamerika lernen.

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Südlink 181: Soziale Ungleichheit

Wenn die Reichen immer reicher werden

Es gibt kaum ein Thema, das mit so vielen Mythen behaftet ist und über das so viele Halbwahrheiten verbreitet werden wie das der sozialen Ungleichheit. Da lohnt es sich, die Fakten genauer zu betrachten, einige Überraschungen sind gewiss. In fast allen Ländern der Welt steigt die soziale Ungleichheit, auch in Deutschland, wo die Armut seit Jahren wächst. Ein Skandal! Doch es gibt auch Länder, die Armut erfolgreich abbauen.

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Video: Unterdrückung im Schuh

Vereinigungsfreiheit ist ein Menschenrecht! Trotzdem untergraben Unternehmen in der Schuh- und Lederindustrie systematisch das Recht auf Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit. Die Markenfirmen lassen Schuhe in verschiedenen Erdteilen produzieren, doch in vielen Produktionsländern ähnelt sich eins: Menschenrechts-, Sozial- und Sicherheitsstandards werden missachtet, obwohl das gegen internationale Verpflichtungen und gegen bestehende Selbstauflagen der Unternehmen verstößt.

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Termine

Noch bis 13. Oktober 2017. Ausstellung "Make Chocolate Fair! - Schokolade mit bitterem Beigeschmack". Erdgeschoss des Rathauses Altensteig, Rathausplatz 1, 72213 Altensteig.
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Noch bis 31.Oktober 2017. Ausstellung "Make Chocolate Fair! - Schokolade mit bitterem Beigeschmack". BioMarkt NATURATA Wernigerode, Minslebener Straße 41, 38855 Wernigerode. Vom 27. bis 31. Oktober im Rahmen der Chocol'art Wernigerode. Mehr Informationen im Programmheft des Festivals

14. Oktober bis 09. November 2017. INKOTA-Ausstellung "Die große Gier: Auf der Suche nach einem gerechten Umgang mit Rohstoffen." AKuBiz e.V., Pirna.
Ansprechpartnerin: Ines Richter

16. bis 23. Oktober 2017. Ausstellung „Süß & Bitter” von Make Chocolate Fair!. Bürgerhaus Unterschleißheim, Rathausplatz 1, 85716 Unterschleißheim. Vernissage: 16. Oktober 2017, 19 Uhr.
Ansprechpartner: Bastian Albrecht
Mehr Informationen

17. Oktober bis 12. Dezember 2017. Ringvorlesung Ressourcengerechtigkeit an der TU Bergakademie Freiberg. Immer dienstags um 19:45 Uhr, im Wernerbau 1045s, Freiberg.
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18. Oktober bis 23. Dezember 2017. Veranstaltungsreihe Ressourcengerechtigkeit in Dresden. Filmabend, Podiumsdiskussionen, Erzählcafé, Fachvorträge. Verschiedene Orte, Dresden.
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23. Oktober bis 01. November 2017. Ausstellung "Make Chocolate Fair! - Schokolade mit bitterem Beigeschmack". Füllhorn Biomarkt Bruchsal, im Saalbachcenter, Prinz-Wilhelm-Straße 8, 76646 Bruchsal.

28. Oktober 2017, 10 bis 12:30 Uhr. "Kolo(ge)nialer Kakao: Führung, Gespräche und Verkostung". Gewächshäuser Botanischer Garten Potsdam, Maulbeerallee 2, 14469 Potsdam.
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04. bis 15. November 2017. Ausstellung "Make Chocolate Fair! - Schokolade mit bitterem Beigeschmack". Eine-Welt-Wochen des Nord-Süd-Forums Bremerhaven. Am 5.11. auf dem fairen Regionalmarkt im Schaufenster Fischereihafen, sonst in der Hochschule Bremerhaven.
Ansprechperson: Söhnke Helms

10. November 2017, 18 Uhr. Filmscreening „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?" und Diskussion. Kulturwissenschaftliches Institut Essen, Goethestraße 31, 45128 Essen.
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11. bis 12. November 2017. "Ernährungsdemokratie jetzt! - Erster Kongress zur Vernetzung von Ernährungsräten". Alte Lohnhalle, Rotthauser Str. 40, 45309 Essen.
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13. November 2017 bis 08. Janur 2018. INKOTA-Ausstellung "Die große Gier: Auf der Suche nach einem gerechten Umgang mit Rohstoffen." Ökumenische Initiativgruppe EINE WELT Treptow-Köpenick, Berlin.
Ansprechperson: Klaus Wazlawik

17. November bis 05. Dezember 2017. Ausstellung "Make Chocolate Fair! - Schokolade mit bitterem Beigeschmack". Kaiserin-Friedrich-Gymnasium, Auf der Steinkaut 1-15, 60385 Bad Homburg.
Mehr Informationen bei Cornelia Scheidhauer

17. November 2017 bis 15. Januar 2018. Ausstellung "Make Chocolate Fair! - Schokolade mit bitterem Beigeschmack". Rathausfoyer des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin. In Zusammenarbeit mit der Ökumenische Initiativgruppe Eine Welt (OEIGEW).
Ansprechperson: Klaus Wazlawik

05. Dezember 2017 bis 21. Januar 2018. Ausstellung "Make Chocolate Fair! - Schokolade mit bitterem Beigeschmack". Rathausfoyer der Stadt Rottenburg am Neckar. Marktpl. 18, 72108 Rottenburg am Neckar.
Ansprechperson: Jörg Weber

Publikationen & Materialien

Publikationen

Südlink 181: Soziale Ungleichheit
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Südlink 177: Ernährungssouveränität
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INKOTA-Infoblatt Welternährung 14: Ernährungsräte
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Bayer & Monsanto – bleibt uns vom Acker. Was Megafusionen für die Welternährung bedeuten
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Aktionszeitung zum Erdüberlastungstag: Hintergründe, Trends, Forderungen und ein Interview zu ermutigenden Alternativen
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Studie: „Hier läuft was schief… – Arbeitsbedingungen in der türkischen Schuh- und Lederindustrie“
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Comic zu UN-Nachhaltigkeitszielen: „Für eine bessere Welt“
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Handbuch: „Think Globally, Act Locally – Workshops zum Globalen Lernen für junge Menschen im Alter von 14 bis 20 Jahren“
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INKOTA: Jahresbericht 2016
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Videos

Saatgutsouveränität zurückerobern: Bäuerliches Saatgut in Mosambik
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Neue Wege am Vulkan von San Miguel: Interview mit dem INKOTA-Referenten für El Salvador Michael Krämer
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Aktiv gegen Kinderarbeit: Interview mit Marie-Jeanne N’Zore Kombo von  der Kampagne Make Chocolate Fair!
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Unser Essen mitgestalten – Ernährungsräte überall!
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Stehst du auf Ausbeutung? Ausbeutung steckt in deinem Schuh!
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Stehst du auf Chemikalien? Chemikalien stecken in deinem Schuh!

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Stehst du auf Unterdrückung? Unterdrückung steckt in deinem Schuh!
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Ausstellungen zum Ausleihen

INKOTA-Roll-Up-Ausstellung: Ressourcengerechtigkeit: Die große Gier
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INKOTA-Wanderausstellung: Süß & Bitter. Ausstellung der Kampagne Make Chocolate Fair!
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INKOTA-Roll-Up-Ausstellung: Make Chocolate Fair! Schokolade mit bitterem Beigeschmack.
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INKOTA-Ausstellung auf der Wäscheleine: Mit Frauenpower in die Unabhängigkeit
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Ausgabe 5/2017
Oktober

Setzen Sie sich mit uns für eine Welt ohne Hunger ein. Denn Menschen zählen mehr als Profite!

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Besuch #1
Partner aus Guatemala

Besuch #2
Partner aus El Salvador

Mosambik
Start eines neuen Projektes

Kongress
Ernährungsdemokratie Jetzt!

Spendenaktion
Aus eigener Kraft zur guten Ernte

Südlink 181
Soziale Ungleichheit

Video
Unterdrückung im Schuh

Termine

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