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Simone Katter
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 030-420 8202-59
katter[at]inkota.de
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[Berlin, 05. Januar 2012] - Sechs Monate hat Lufthansa ein Biokerosin-Gemisch in einem seiner Flugzeuge getestet. Das Biokerosin-Gemisch besteht unter anderem aus Jatropha, das in Mosambik und Indonesien angebaut wird. Der Konzern zieht eine positive Bilanz des Tests: Es habe keine Motorschäden oder Veränderungen am Material durch das Biokerosin gegeben. Allein die Beschaffung der Rohstoffe stelle ein Problem dar, da es nicht genügend Anbauflächen gibt. Zu den sozialen und ökologischen Auswirkungen in den Anbauländern schweigt Lufhansa jedoch.
[Berlin, 28. November 2011] – Auf einer europaweiten Rundreise der Kampagne für Saubere Kleidung und INKOTA berichten Aktivistinnen der Organisation „Globalization Monitor” aus Hongkong von ihren Recherchen in asiatischen Zulieferbetrieben von Outdoor-, Skate- und Surf-Firmen. In Deutschland, Schweden, Österreich, der Tschechischen Republik und der Schweiz diskutieren sie, wie die miserablen Arbeitsbedingungen in den Fertigungsstätten großer Textilhersteller verbessert werden können und stellen das Konzept eines Asiatischen Grundlohns vor.
[Berlin, 25. November 2011] – Die Welt hat so manchen Irrsinn zu bieten: Rund eine Milliarde Menschen weltweit hungern und etwa genauso viele leiden an Übergewicht. Ersteres ist ein immenser Skandal, der durch eine andere Politik deutlich entschärft werden könnte, letzteres mehr als nur ein Luxusproblem unserer Ober- und Mittelschichten. In seiner neuen Ausgabe widmet sich der Südlink, das Nord-Süd-Magazin von INKOTA, einer der drängendsten Fragen des 21. Jahrhunderts: Wie können wir uns ernähren, damit alle Menschen satt werden?
[Berlin, 29. Oktober 2011] – Das britische Bioenergie Unternehmen Sun Biofuels hat Insolvenz angekündigt. Sun Biofuel baut auf einer Plantage in der Region Chimoio in Mosambik Jatropha für die Gewinnung von Biokerosin an. Lufthansa verwendet Jatrophaöl aus Chimoio auf der Strecke Hamburg-Frankfurt im Rahmen eines Langzeitversuchs. INKOTA befürchtet, dass durch die Insolvenz von Sun Biofuels 1.200 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren werden.
[Berlin, 7. Oktober 2011] – Auf einer deutschlandweiten INKOTA-Rundreise vom 15. Oktober bis zum 4. November berichten zwei Nicaraguanerinnen von der hoffnungsvollen Arbeit der INKOTA-Partnerorganisation Xochilt Acalt in Mittelamerika. Lydia Mendoza Murillo und Amada Mendoza Morales von Xochilt Acalt verraten, wie sie selbstbestimmte Wege aus der Armut finden konnten.
[Berlin, 5. Oktober 2011] – Im Herbst 2011 feiert das INKOTA-netzwerk seinen 40. Geburtstag. 40 Jahre INKOTA – das sind vier Jahrzente Einsatz für eine gerechtere Welt, 40 Jahre entwicklungspolitische Arbeit im In- und Ausland. Was 1971 als kleine Initative in der damaligen DDR begann, ist aus der entwicklungspolitischen Landschaft in Deutschland heute nicht mehr wegzudenken.
[Berlin, 7. September 2011] – Mit dem Thema „Zehn Jahre nach 9/11” tritt das entwicklungspolitische Magazin Südlink die Nachfolge des renommierten INKOTA-Brief an. In neuem Gewand widmet sich das Magazin ausführlich einem aktuellen Schwerpunktthema und bietet Raum für kritische Analysen.
[Berlin, 21. Juli 2011] – Als Folge der Aktionen der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) und der Protest-Petition auf Change.org hat die italienische Luxusmarke Versace angekündigt, die Forderung nach einem weltweiten Verbot der Sandstrahltechnik zu unterstützen. Versace folgte damit dem Beispiel vieler anderer Modeketten und Jeanshersteller, die sich bereits öffentlich für ein Verbot des tödlichen Verfahrens ausgesprochen hatten.
[Berlin, 14. Juli 2011] - INKOTA kritisiert die Ankündigung von Lufthansa, ab dem 15. Juli auf der Strecke Hamburg-Frankfurt mit Biokerosin zu fliegen. Das eingesetzte Biokerosin wird unter anderem aus der ölhaltigen Jatropha-Pflanze aus mosambikanischem Anbau gewonnen. Die Bundesregierung beteiligt sich an dem Lufthansa-Projekt mit 2,5 Millionen Euro.
[Berlin, 6. April 2011] - Anlässlich des Weltgesundheitstags am 7. April ruft die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) zum weltweiten Verbot der tödlichen Sandstrahltechnik bei der Jeansverarbeitung auf. Die deutsche Modekette New Yorker wendet die Technik trotz des erheblichen Gesundheitsrisikos weiter an. Der Konkurrent Orsay und die Luxusmarken Armani, Dolce&Gabbana, Roberto Cavalli und Versace haben bisher jegliche Information verweigert.
[Berlin, 3. März 2011] - INKOTA begrüßt den Boykott des E10-Biosprits durch die deutschen Autofahrer. Seit Januar 2011 kann an deutschen Tankstellen Benzin mit einem Anteil von zehn Prozent Bioethanol getankt werden. In den vergangen Wochen haben Autofahrer den E10-Kraftstoff ignoriert. Das Misstrauen gegenüber dem Biokraftstoff ist berechtigt.
[Berlin, 31. Januar 2011] – Ohne dass es je zu einem Mediationstreffen kam, hat der Schweizer Kontaktpunkt für die OECD-Leitsätze für Multinationale Unternehmen überraschend das Beschwerdeverfahren gegen den Dessous-Produzenten Triumph International beendet. Gewerkschaften aus Thailand und den Pilippinen hatten bei der OECD eine Beschwerde eingereicht, nachdem Triumph International im Sommer 2009 3600 Arbeiterinnen entlassen hatte.