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Simone Katter
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 030-420 8202-59
katter[at]inkota.de

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Pressemitteilungen

2014

[Berlin, 23. April 2014] – Anlässlich des Jahrestages des Fabrikeinsturzes von Rana Plaza in Bangladesch protestieren AktivistInnen des INKOTA-netzwerk im Verbund mit anderen Organisationen heute in Berlin für die Entschädigung der Opfer. Auch ein Jahr nach der Katastrophe fehlen immer noch 25 Millionen US-Dollar im von der internationalen Arbeitsorganisation ILO kontrollierten Entschädigungsfonds. Firmen wie KiK, NKD, Güldenpfennig, KANZ/ Kids Fashion Group, Adler Modemärkte, C&A und Benetton, denen Produktionsbeziehungen zu Rana Plaza nachgewiesen werden konnten, sind aufgefordert Verantwortung zu übernehmen und substantielle Beiträge in den Fonds einzuzahlen.

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[Frankfurt/ Berlin, 10. April 2014] - Shila Begum, überlebende Näherin der Rana Plaza Katastrophe, und die Gewerkschafterin Safia Parvin unterstreichen mit ihrem Besuch in Frankfurt und Hamburg die Forderung nach umfassenden und gerechten Entschädigungen für die Opfer des Gebäudeeinsturzes vor fast einem Jahr. Deutsche bzw. für den deutschen Markt relevante Firmen sind dringend aufgefordert, in den von der internationalen Arbeitsorganisation ILO kontrollierten Entschädigungsfonds einzuzahlen. 

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[Berlin, 9. April 2014] – Am 15. April 2014 protestieren Osterhasen gemeinsam mit Aktivisten des INKOTA-netzwerk gegen menschenverachtende Arbeitsbedingungen im Kakaoanbau. Vor dem Berliner Konsumtempel „Kaufhaus des Westens“ enthüllen die Hasen ein überdimensionales Überraschungsei. Doch anstatt einer Kinderüberraschung enthält das faule Ei eine „böse Überraschung“: Armut, Hunger und Kinderarbeit stecken in den süßen Schoko-Köstlichkeiten, die zu Ostern massenweise verkauft werden. Mit der Aktion macht die INKOTA-Kampagne Make Chocolate Fair! darauf aufmerksam, dass die Mehrheit der 5,5 Millionen Kakaobauern noch immer weit unterhalb der Armutsgrenze lebt.

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[Berlin, 08. April 2014] – Das INKOTA-netzwerk begrüßt den Vorstoß der Bundesregierung, sich für Nachhaltigkeit, Menschenrechte bei der Arbeit und ökologische Standards bei der Herstellung von Bekleidung einzusetzen. Die Initiative des Bundesministers für Entwicklung, ein Textilsiegel einzuführen, ist ein guter Ansatz. Jedoch hat ein Produktsiegel allein nur begrenzte Wirkung.

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[Berlin/ Frankfurt/ Hamburg , 02. April 2014] – Anlässlich des bevorstehenden Jahrestages der Katastrophe von Rana Plaza sind die Textilarbeiterin Shila Begum, die den Zusammensturz der Fabrik überlebt hat, und ihre Gewerkschaftskollegin Safia Parvin (National Garments Workers Federation) aus Bangladesch vom 9. bis 11. April für eine Rundreise in Deutschland. Sie fordern von deutschen und auf dem deutschen Markt präsenten Textilunternehmen, endlich substantielle Zahlungen in den von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) koordinierten Entschädigungsfonds zu leisten und diese transparent zu machen. Auf ihren Stationen in Frankfurt a.M., Aschaffenburg und Hamburg werden sie u.a. den Hauptsitz von Adler Modemärkte besuchen und mit öffentlichen Aktionen den Druck auf die Unternehmen erhöhen, die in Rana Plaza produzieren ließen. Frau Begum und Frau Parvin sind auf Einladung der Kampagne für Saubere Kleidung, des INKOTA-netzwerk, medico international, TIE-Exchains, ver.di, Frauenwerk der Nordkirche, der Hamburger Stiftung Asien-Brücke und des Museum der Arbeit in Deutschland.

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[Berlin, 17. März 2014] – Unter dem Motto „Cotton for People” treffen sich vom 19. bis zum 21. März 2014 Fachleute aus aller Welt zur 32. Internationalen Baumwolltagung von Wirtschaft, Industrie und Handel in Bremen. Baumwollanbau und -verarbeitung haben immense Auswirkungen auf das Leben von Millionen von Menschen in Ländern wie zum Beispiel Indien und Usbekistan. Doch diesen Menschen sind mit dem Motto offensichtlich gar nicht gemeint: im gesamten dreitägigen Konferenzprogramm ist von ihnen und den problematischen Arbeitsbedingungen nicht die Rede. Im Fokus stehen dagegen Qualität und Gentechnologie.

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2013

Trotz Anwesenheit von ILO-Beobachtern setzt die usbekische Regierung weiterhin auf Zwangsarbeit in der Baumwollernte

[Berlin, 3. Dezember 2013] – Die usbekische Regierung hat auch in diesem Herbst wieder mehr als eine Millionen Menschen zur Ernte in den Baumwollfeldern gezwungen. Dies geht aus dem aktuellen Bericht der internationalen Cotton Campaign hervor. Danach wurden systematisch und in fast allen Regionen 15 bis 17-Jährige auf die Felder geschickt. Verschiedentlich wurden auch kleine Kinder zur Ernte herangezogen. Wie in den vergangenen Jahren wurden auch dieses Jahr usbekische Menschenrechtsaktivisten, die die Ernte beobachteten und kritisierten, durch Drohungen eingeschüchtert und willkürlich verhaftet.

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[Berlin, 2. Dezember 2013] – Mehrere Weihnachtsmänner wollen am 5. Dezember vor dem Weihnachtsmarkt am Berliner Gendarmenmarkt demonstrieren. Die Rotmützen protestieren gegen menschenunwürdige Arbeitsbedingungen von Kakaobauern. Die Demonstration ist Auftakt eines mehrtägigen Streiks. Auch in Österreich, Estland und Tschechien fordern Weihnachtsmänner die Schokoladenindustrie auf, Kakaobäuerinnen und -bauern einen höheren Preis für Kakaobohnen zu bezahlen, gegen ausbeuterische Kinderarbeit vorzugehen und die Arbeitsbedingungen für die Bauern zu verbessern. Die Weihnachtsmänner unterstützen mit dem Streik die Kampagne Make Chocolate Fair! der entwicklungspolitischen Organisation INKOTA.

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[Berlin, 29. November 2013] – INKOTA und die Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign – CCC) fordern H&M und andere Unternehmen auf, bei der Umsetzung eines existenzsichernden Lohns (Living Wage) in der Textil- und Bekleidungsindustrie die VertreterInnen der Arbeiter in Ländern wie Bangladesch und Kambodscha zu beteiligen. Hintergrund sind Ankündigungen von H&M zur Einführung eines Living Wage in den Zulieferbetrieben bis 2018 in Bangladesch und Kambodscha. H&M hatte auf der Europäischen Living-Wage-Konferenz Anfang dieser Woche in Berlin eine entsprechende Road Map vorgestellt.

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[Berlin, 21. November 2013] – Hungerkrise, Klimawandel, Armutsfalle – die großen globalen Zukunftsfragen hängen unmittelbar mit der Landwirtschaft zusammen. Was aber in der Agrarpolitik weltweit verfolgt wird, bedroht die Zukunft von Mensch und Natur. Veränderung muss her! Mit der Workshopreihe Politischer Suppentopf vernetzt INKOTA und die Kampagne Meine Landwirtschaft in acht deutschen Städten Menschen, die neue Wege in eine zukunftsfähige Landwirtschaft und Ernährung gehen. Start ist am 23. November 2013 im ZK/U (Zentrum für Kunst und Urbanistik) in Berlin/Moabit.

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[Berlin, 14. November 2013] – Die europäische Kampagne Make Chocolate Fair! lädt die ghanaische Kakaoexpertin Afia Owusu nach Deutschland ein. Vom 18. bis zum 21. November berichtet sie aus erster Hand von den miserablen Bedingungen im Kakaoanbau, die immer noch den Alltag der etwa eine Million Kakaobauern in Ghana prägen. Owusu fordert die Menschen in Deutschland auf, Druck auf die Schokoladenunternehmen auszuüben, damit sich endlich die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bauernfamilien verbessern.

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[Berlin, 07. November 2013] - Die europäische Kampagne Make Chocolate Fair! hat die ghanaische Kakaoexpertin Afia Owusu eingeladen. Auf ihrer Rundreise durch Deutschland, Estland, Österreich und Tschechien berichtet sie aus erster Hand von den miserablen Bedingungen im Kakaoanbau, die immer noch den Alltag der Kakaobauern - und bäuerinnen prägen. In Deutschland ist sie vom 18.-21.11.13 zu Gast und steht für Interviews und Fragen gerne zur Verfügung.

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[Berlin, 5. November 2013] - Heute werden die neuen Projekte der German Food Partnership (GFP) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und großer deutscher Konzerne des Agribusiness und der Ernährungsindustrie vorgestellt. Das Forum Umwelt & Entwicklung kritisiert dies scharf als „Entwicklungspolitik im Dienst deutscher Konzerne”. In einem Positionspapier fordert das Forum, die Initiative mit dem Ausscheiden Dirk Niebels aus dem BMZ einzustellen. Sie schade armen Kleinbauern und -bäuerinnen und trage nichts zur Hunger- und Armutsbekämpfung bei.

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[Berlin, 22. Oktober 2013] – 13.336 Unterschriften übergeben AktivistInnen der Kampagne für Saubere Kleidung und von INKOTA heute an den Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie in Berlin und an die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels. Mit dem Online-Appel „No more Excuses – Schluß mit den Ausreden” fordern sie die Verbände auf, sich für einen Lohn in der globalen Bekleidungsindustrie einzusetzen, mit dem die ArbeiterInnen ihre Familien ernähren, ihre Miete bezahlen und ein menschenwürdiges Leben führen können. Die Übergabe findet im Rahmen der europaweiten Aktionswoche „NäherInnen verdienen mehr. Existenzlohn für alle!” statt. Mit weiteren Aktionen u.a. in Belgien, den Niederlanden, Tschechien, Polen, Österreich und Italien setzen sich AktivstInnen für die Einführung existenzsichernder Löhne ein.

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[Berlin, 15. Oktober 2013] - Anlässlich des morgigen Welternährungstags demonstriert ein Aktionsbündnis aus Oxfam, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, attac, Campact, INKOTA, KAB, medico, misereor und Weed im Bankenviertel in Frankfurt a.M. gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln. Die Demonstration startet vor der Deutschen Bank, Taunusanlage 12. Dort wird es um 11.30 Uhr auch einen Foto-Termin für die Presse geben.

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[Berlin, 20. August 2013] – Zum globalen Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day) am Dienstag, den 20. August 2013 prangern Aktivist_innen von INKOTA, der BUNDjugend und FairBindung den übermäßigen Ressourcenverbrauch Deutschlands an und fordern ein Umdenken hin zu einer ressourcen- und klimaschonenden Wirtschaftsweise. Denn genau ab dem heutigen Tag befinden wir uns im ökologischen Defizit: Die Ressourcen, zu deren Erneuerung die Erde ein ganzes Jahr braucht, sind erschöpft.

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[Berlin, 10. Juli 2013] – Neue Recherchen der Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign – CCC) belegen: In chinesischen Fabriken wird trotz Verboten noch immer sandgestrahlt. Viele Unternehmen, darunter H&M, Levi´s, Vero Moda und Lee hatten bereits vor drei Jahren das Sandstrahlen von Jeans verboten, weil die CCC auf die extreme Gesundheitsgefährdung der ArbeiterInnen aufmerksam gemacht hatte. Der Bericht „Atemberaubende Jeans“ zeigt nun, dass die Maßnahmen nicht tief genug greifen.

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[Berlin, 11. Juni 2013] – Zum Internationalen Tag gegen Kinderarbeit prangern INKOTA-AktivistInnen morgen vor dem Brandenburger Tor in Berlin die globalen Ungerechtigkeiten in der Schokoladenproduktion an. Sie geben damit den Startschuss für die europäische Kampagne „Make Chocolate Fair!”, die sich mit einer Petition an die Schokoladenindustrie wendet.

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[Berlin, 06. Juni 2013] – Anlässlich des Internationalen Tages gegen Kinderarbeit geben INKOTA-AktivistInnen am 12. Juni den Startschuss für die europäische Kampagne „Make Chocolate Fair!”. Mit einer kreativen Protestaktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin prangern sie die Missstände in der globalen Kakaoproduktion an. Denn hunderttausende von Kinder schuften nach wie vor unter menschenunwürdigen Bedingungen auf westafrikanischen Kakaoplantagen für unseren Schokoladengenuss. Mit einer Petition an die Schokoladenindustrie fordert die Kampagne von den Unternehmen konsequente Schritte, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen der KakaoproduzentInnen dauerhaft zu verbessern.

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[Berlin, 29. Mai 2013] - Der jährliche G8-Gipfel findet am 17. und 18. Juni 2013 in Nordirland statt. Auf der Agenda stehen auch entwicklungspolitisch relevante Themen. Was ist von diesem Gipfel zu erwarten und wie sind die neuen Initiativen der G8 aus entwicklungspolitischer Perspektive zu bewerten?

INKOTA, Brot für die Welt, FIAN, Misereor, Oxfam und das Global Policy Forum laden Sie herzlich zu einem Workshop am Mittwoch, dem 5. Juni (10.30 – 12.30 Uhr) ein und bieten Ihnen Hintergrundwissen für eine fundierte und kritische Berichterstattung zum G8-Gipfel. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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[Berlin, Köln 10. Mai 2013] - Das entwicklungspolitische INKOTA-netzwerk und die Menschenrechtsorganisation FIAN kritisieren die zögerliche Haltung der Bundesregierung bei der weltweiten Umsetzung der Freiwilligen Leitlinien zur Vermeidung von Land Grabbing. Vor allem müssen Unternehmen endlich an die Einhaltung gebunden werden. Die Leitlinien wurden vor genau einem Jahr unter aktiver deutscher Beteiligung von der Welternährungsorganisation FAO verabschiedet.

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[Berlin/ Münster, 29. April 2013] – Pünktlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai konnten die ArbeiterInnen des ehemaligen Adidas-Zulieferbetriebes PT Kizone in Indonesien einen wegweisenden Erfolg im Kampf gegen den Sportartikelriesen erringen: Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte musste Adidas dem Druck der GewerkschafterInnen und AktivistInnen nachgeben, die hartnäckig für die Auszahlung von 1,8 Millionen US-Dollar Abfindung an die 2.800 ArbeiterInnen der illegal geschlossenen Fabrik gekämpft haben. Die Kampagne für Saubere Kleidung hat mit öffentlichen Aktionen und Online-Protest maßgeblich zum Erfolg der Auseinandersetzung beigetragen.

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[Berlin, 25. April 2013] – Angesichts der weiteren Katastrophe in einer Textilfabrik in Bangladesch fordert die Kampagne für Saubere Kleidung zusammen mit Gewerkschaften und Arbeitsrechtsgruppen aus aller Welt, die Käufer der bangladeschischen Textilien auf, endlich das bangladeschische Abkommen zu Brandschutz und Gebäudesicherheit zu unterzeichnen. Beim Einsturz des achtgeschossigen Gebäudes Rana Plaza nahe Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, sind nach aktuellen Angaben 167 Menschen ums Leben gekommen. Nahezu 1000 Menschen wurden verletzt. Das Gebäude beherbergte Fabriken in denen Kleidung genäht wurden. Die Fabriken führen international bekannte Marken als Kunden auf. Unter anderem wurden Label der spanischen Marke Mango und der britischen Marke Primark gefunden. C&A und KiK ließen nach eigenen Angaben zu früheren Zeiten in der Fabrik nähen.

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[Köln, Hamm, Berlin 17. April 2013] – Zum Internationalen Tag der Landlosen haben AktivistInnen von FIAN Deutschland, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), INKOTA, Rettet den Regenwald, FDCL und SODI vor dem Außenministerium in Berlin demonstriert. Unter dem Motto „Ohne Land kein Leben” machten sie mit Großpuppen, Fotos und Transparenten auf das weltweite Problem des Landraubs aufmerksam und forderten die Bundesregierung auf zu handeln.

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[Berlin, 25. März 2013] – Die Kampagne für Saubere Kleidung und INKOTA nehmen die vergangene Woche lancierte H&M-Werbekampagne „Conscious Collection“ aufs Korn. Die Adbusting-Aktion startet heute unter dem Titel „Unconscious Collapses“. Ziel ist, auf die miserablen Arbeitsbedingungen und die viel zu geringe Entlohnung der ArbeiterInnen in asiatischen Textilfabriken hinzuweisen, in denen H&M seine Kleidung produzieren lässt.

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[Berlin, 15. März 2013] – Mit Online-Protestaktionen via E-Mail und Facebook erhöht die Kampagne für Saubere Kleidung den öffentlichen Druck auf KiK und C&A. Beide Unternehmen müssen endlich Entschädigungen an die Hinterbliebenen der Opfer des Fabrikbrandes bei Tazreen Fashions in Bangladesch zahlen und das mit Gewerkschaften ausgehandelte Brandschutzabkommen unterzeichnen. Während KiK den Betroffenen weiter die kalte Schulter zeigt, hat C&A immerhin Entschädigungszahlungen zugesagt. Die versprochene Direktzahlung von 960 Euro pro verstorbenen Arbeiter deckt aber gerade einmal 4 Prozent der benötigten Gesamtsumme.

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[Berlin, 11. März 2013] – Die kambodschanische Polizei hat am vergangenen Dienstag in der Nähe von Phnom Penh AktivistInnen der International Clean Clothes Campaign (CCC) aus Belgien, Dänemark, Niederlande, Norwegen und Österreich festgenommen. Nach dem Protest von TextilarbeiterInnen vor der Bekleidungsfabrik E-Garment wurden die fünf AktivistInnen zu einer Polizeistation gebracht, wo sie mehr als sechs Stunden lang festgehalten wurden. Anlass der Demonstration waren brutale Übergriffe mit Eisenrohren und nägelbesetzen Holzstöcken auf 41 ArbeiterInnen sowie deren illegale Entlassung.

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[Berlin, 08. März 2013] – Nach einem Gespräch mit der Kampagne für Saubere Kleidung sagte C&A den Opfern des Fabrikbrandes der Tazreen Fabrik in Bangladesch Entschädigungszahlungen in Höhe von 1 Millionen US-Dollar zu. Aus Sicht der Kampagne für Saubere Kleidung gehen die Zusagen aber nicht weit genug. Sie fordert deutlich höhere Kompensationszahlungen. Weiterhin verlangt die Kampagne eine Unterzeichnung des mit bangladeschischen Gewerkschaften ausgehandelten Brandschutzabkommens. 

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[Berlin, 7. März 2013] – Während einer Pakistan-Reise von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und von medico international haben Betroffene des großen Fabrikbrandes vom 11. September 2012 und deren gewerkschaftliche Vertreter das ECCHR aufgefordert, sich direkt an der juristischen Aufarbeitung in Pakistan zu beteiligen. Über einen lokalen Anwalt wird ECCHR deshalb Antrag auf Zulassung zum Verfahren stellen.

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[Berlin, 17. Januar 2013] – Anlässlich der Berliner Fashion Week protestieren AktivistInnen der Kampagne für Saubere Kleidung vor dem Mercedes-Benz Pavillon. Sie fordern die Modehersteller C&A und KiK auf, die Opfer des Brandes in der Tazreen-Fabrik in Bangladesch endlich angemessen zu entschädigen und einem Brandschutzabkommen beizutreten.

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[Berlin, 15. Januar 2013] – Pünktlich zur Berliner Fashion Week starten das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und INKOTA eine Video-Kampagne und stellen den Kurzfilm „Cotton Dreams”, eine Produktion von „ecofilm nachhaltige Filmproduktion”, vor. Damit fordern das ECCHR und INKOTA VerbraucherInnen und Einzelhändler zum Handeln auf, um sicherzustellen, dass ihre Kleidung kein Produkt von Zwangs- und Kinderarbeit ist. VerbraucherInnen werden zudem gebeten, die Bundesregierung aufzufordern, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die staatlich organisierte Zwangsarbeit in Us-bekistan zu beenden.

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2012

[Berlin, 20. Dezember 2012] - Heute startet die internationale Kampagne für Saubere Kleidung eine E-Mail-Eilaktion und fordert damit die Käufer der Fabrik Tazreen Fashion in Bangladesch auf, die Brandopfer bzw. ihre Familien umfassend zu entschädigen und sich zum nachhaltigen Brandschutz zu verpflichten. Bei einem Brand in der Tazreen-Fabrik, die unter anderem an KiK und C&A lieferte, waren am 24. November 112 ArbeiterInnen gestorben.

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[Berlin, 5. Dezember 2012] - Die verheerenden Brände in den Textilfabriken in Bangladesch und Pakistan machen einmal mehr deutlich: Die Bundesregierung muss endlich konsequent die Menschenrechte in der Modebranche wahren, statt sich immer wieder schützend vor die Unternehmen zu stellen und die Verantwortung auf die KonsumentInnen abzuwälzen. Mit einer Protestaktion anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember fordern AktivistInnen der Kampagne für Saubere Kleidung von der Bundesregierung deshalb verbindliche Regeln für Unternehmen, die mehr Transparenz und die Haftbarmachung für Schäden an Mensch und Umwelt in der weltweiten Lieferkette gewährleisten. Die AktivistInnen ziehen vor den Deutschen Bundestag und verleihen mit einem provokativen Straßentheater ihren Forderungen Nachdruck.

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[Berlin, 19. November 2012] - Die Kampagne für Saubere Kleidung hat zum dritten Mal Outdoor-Firmen unter die Lupe genommen. Insgesamt wurden 25 Unternehmen zur Einhaltung von Sozialstandards und Menschenrechten bei der Arbeit in deren globaler Zulieferkette befragt und Recherchen durchgeführt. Darunter waren Vaude, Columbia, Haglöfs, Jack Wolfskin, Tatonka, Fjällräven. 21 gaben bereitwillig Auskunft – eine positive Entwicklung zeichnet sich im Vergleich zu den Vorjahren ab.

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[Berlin, 15. November 2012] – Mit einer spektakulären Aktion am kommenden Samstag fordert die INKOTA-Aktionsgruppe den deutschen Sportartikelhersteller adidas auf, die ausstehenden Abfindungszahlungen in Höhe von 1,8 Millionen US-Dollar an die indonesischen ArbeiterInnen des Zulieferbetriebs PT Kizone auszuzahlen. Bereits seit zwei Jahren weigert sich der Konzern, die Summe zu zahlen und gerät deswegen zunehmend unter Druck. Mit einer globalen Protestwoche riefen jetzt Organisationen aus den USA, England, Holland, Österreich und der Schweiz zu öffentlichen Aktionen auf, um adidas zur Verantwortung ziehen.

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[Berlin, 31.10.12] – Die Clean Clothes Campaign (CCC) fordert vom deutschen Discounter KIK eine angemessene Entschädigung der Opfer des Brandes in der Textilfabrik Ali Enterprises und deren Familien in Pakistan. Die von KIK versprochenen Soforthilfezahlungen sind dringend erforderlich und werden begrüßt, doch der zugesagte Betrag deckt weniger als 4% der benötigten Summe.

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[Berlin/Frankfurt, 29.10.2012] – Am Vortag des Weltspartages hat das Bündnis „Bankwechsel Jetzt!” heute auf die schmutzigen Geschäfte von Großbanken aufmerksam gemacht. In acht Metern Höhe schwebte ein Großbanner über dem Eingang des Commerzbank Towers in Frankfurt. Unter der Überschrift „Spar Dir das!” prangte auf dem Transparent das Bild eines riesigen geröntgten Sparschweins, in dessen Bauch sich Rüstungsgeschäfte, Geschäfte in Steueroasen und Atominvestitionen versteckten.

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[Berlin, 18. September 2012] – In der Textilfabrik, die letzte Woche in der Metropole Karachi durch einen Großbrand völlig zerstört wurde und fast 300 Menschen in den Tod riss, sind Markenetiketten der Firma KIK gefunden worden. KIK hat noch nicht öffentlich auf den Vorfall reagiert und hält sich bisher bedeckt. Die Kampagne für Saubere Kleidung ist empört über das Verhalten des Textil-Discounters und ruft KIK zum Handeln auf.

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[Berlin, 09. Mai 2012] – 18% Gewinnzuwachs in 2011 - mit dieser Botschaft wird adidas die morgen stattfindende Aktionärshauptversammlung erfreuen. Außerdem hat das Unternehmen als einer der Hauptsponsoren für die Olympischen Spiele 2012 in London bereits über 143 Millionen Euro an den britischen Veranstalter LOCOG vergeben. Geht es aber um Arbeitsrechte ist das Unternehmen weniger spendabel: adidas weigert sich vehement, ArbeiterInnen in Indonesien die ihnen gesetzlich zustehende Abfindung nach einer illegalen Werksschließung in Höhe von 1,8 Millionen US-$ zu zahlen. Die Kampagne für Saubere Kleidung startet deshalb eine Eilaktion und will adidas mit dem Druck der KonsumentInnen dazu bringen, seiner Verantwortung nachzukommen.

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[Berlin, 17. April 2012] – Zum Internationalen Tag der Landlosen protestierten INKOTA-AktivistInnen in Berlin vor einer Filiale der Deutschen Bank gegen Spekulationen mit Ackerland. Die Deutsche Bank ist über ihre Fondsgesellschaft DWS-Investment am so genannten globalen Land Grabbing beteiligt. Verkleidet als Investmentbanker, fielen die AktivistInnen gierig mit überdimensionalen Messern über einen Kuchen in Form von Afrika her.

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[Berlin, 16. April 2012] – Anlässlich des Internationalen Tags der Landlosen erscheint der neue AttacBasisText „Land Grabbing – Der globale Wettlauf um Agrarland”. Das Buch nimmt die LeserInnen mit auf eine Reise in verschiedene Länder der Erde, in denen Ackerland zu Spottpreisen verscherbelt wird. Es beschreibt die verheerenden Folgen dieser Landnahmen für die Menschen, die zuvor auf und von dem Land gelebt haben. Timo Kaphengst (attac Agrarnetz) und Evelyn Bahn (INKOTA-netzwerk) zeigen auf, welche politischen Fehlentwicklungen der Vergangenheit und der Gegenwart dazu geführt haben, dass der Wettlauf nach Ackerland unaufhörlich voranschreitet. Diskutiert werden auch Lösungen, um den ungebremsten Ausverkauf von Land einzudämmen.

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Das größte Stück vom Kuchen: Deutsche Bank giert nach Land in Afrika

[Berlin, 12. April 2012] – Investmentbanker sitzen um einen gedeckten Tisch, in der Mitte ein Kuchen in Form von Afrika. Die sonst so vornehmen Banker fallen nun gierig mit überdimensionalen Messern über den Kuchen her, denn: Wer am schnellsten ist, bekommt das größte Stück. Wie kann diesem Treiben Einhalt geboten werden?

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[Berlin, 29. März 2012] – Gut ein Jahr nach dem Start der internationalen „Killer-Jeans”-Kampagne der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) zeigt eine neue Studie, dass die gesundheitsschädliche Sandstrahltechnik in vielen Zulieferbetrieben der Modeindustrie immer noch zum Einsatz kommt. Die Studie belegt, dass sich nach dem in 2009 erfolgten Verbot der Sandstahltechnik in der Türkei ein Großteil der Jeansproduktion auf weniger regulierte Länder wie Bangladesch verlagert hat.

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[Berlin, 22. Februar 2012] – Bei Protesten vor den Toren des PUMA-Zulieferbetriebes Kaoway Sports Ltd. in der südkambodschanischen Stadt Bavet wurden am Montag drei Frauen angeschossen. Ein Schütze, der laut Zeugenaussagen eine Polizeiuniform trug, feuerte gezielt auf Arme, Brust und Rücken der Opfer. Eine der Frauen, Buot Chinda (21), befindet sich weiterhin in einem medizinisch kritischen Zustand und kämpft ums Überleben. Die anderen beiden Frauen, Keo Neth (18) und Nuth Sakhorn (23), sind stabil. Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert nun von PUMA eine rasche Aufklärung des Vorfalls.

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[Berlin, 05. Januar 2012] - Sechs Monate hat Lufthansa ein Biokerosin-Gemisch in einem seiner Flugzeuge getestet. Das Biokerosin-Gemisch besteht unter anderem aus Jatropha, das in Mosambik und Indonesien angebaut wird. Der Konzern zieht eine positive Bilanz des Tests: Es habe keine Motorschäden oder Veränderungen am Material durch das Biokerosin gegeben. Allein die Beschaffung der Rohstoffe stelle ein Problem dar, da es nicht genügend Anbauflächen gibt. Zu den sozialen und ökologischen Auswirkungen in den Anbauländern schweigt Lufhansa jedoch.

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2011

[Berlin, 28. November 2011] – Auf einer europaweiten Rundreise der Kampagne für Saubere Kleidung und INKOTA berichten Aktivistinnen der Organisation "Globalization Monitor" aus Hongkong von ihren Recherchen in asiatischen Zulieferbetrieben von Outdoor-, Skate- und Surf-Firmen. In Deutschland, Schweden, Österreich, der Tschechischen Republik und der Schweiz diskutieren sie, wie die miserablen Arbeitsbedingungen in den Fertigungsstätten großer Textilhersteller verbessert werden können und stellen das Konzept eines Asiatischen Grundlohns vor.

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[Berlin, 25. November 2011] – Die Welt hat so manchen Irrsinn zu bieten: Rund eine Milliarde Menschen weltweit hungern und etwa genauso viele leiden an Übergewicht. Ersteres ist ein immenser Skandal, der durch eine andere Politik deutlich entschärft werden könnte, letzteres mehr als nur ein Luxusproblem unserer Ober- und Mittelschichten. In seiner neuen Ausgabe widmet sich der Südlink, das Nord-Süd-Magazin von INKOTA, einer der drängendsten Fragen des 21. Jahrhunderts: Wie können wir uns ernähren, damit alle Menschen satt werden?

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[Berlin, 29. Oktober 2011] – Das britische Bioenergie Unternehmen Sun Biofuels hat Insolvenz angekündigt. Sun Biofuel baut auf einer Plantage in der Region Chimoio in Mosambik Jatropha für die Gewinnung von Biokerosin an. Lufthansa verwendet Jatrophaöl aus Chimoio auf der Strecke Hamburg-Frankfurt im Rahmen eines Langzeitversuchs. INKOTA befürchtet, dass durch die Insolvenz von Sun Biofuels 1.200 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren werden.

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[Berlin, 7. Oktober 2011] – Auf einer deutschlandweiten INKOTA-Rundreise vom 15. Oktober bis zum 4. November berichten zwei Nicaraguanerinnen von der hoffnungsvollen Arbeit der INKOTA-Partnerorganisation Xochilt Acalt in Mittelamerika. Lydia Mendoza Murillo und Amada Mendoza Morales von Xochilt Acalt verraten, wie sie selbstbestimmte Wege aus der Armut finden konnten.

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[Berlin, 5. Oktober 2011] – Im Herbst 2011 feiert das INKOTA-netzwerk seinen 40. Geburtstag. 40 Jahre INKOTA – das sind vier Jahrzente Einsatz für eine gerechtere Welt, 40 Jahre entwicklungspolitische Arbeit im In- und Ausland. Was 1971 als kleine Initative in der damaligen DDR begann, ist aus der entwicklungspolitischen Landschaft in Deutschland heute nicht mehr wegzudenken.

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[Berlin, 7. September 2011] – Mit dem Thema "Zehn Jahre nach 9/11" tritt das entwicklungspolitische Magazin Südlink die Nachfolge des renommierten INKOTA-Brief an. In neuem Gewand widmet sich das Magazin ausführlich einem aktuellen Schwerpunktthema und bietet Raum für kritische Analysen.

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[Berlin, 21. Juli 2011] – Als Folge der Aktionen der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) und der Protest-Petition auf Change.org hat die italienische Luxusmarke Versace angekündigt, die Forderung nach einem weltweiten Verbot der Sandstrahltechnik  zu unterstützen. Versace folgte damit dem Beispiel vieler anderer Modeketten und Jeanshersteller, die sich bereits öffentlich für ein Verbot des tödlichen Verfahrens ausgesprochen hatten.

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[Berlin, 14. Juli 2011] - INKOTA kritisiert die Ankündigung von Lufthansa, ab dem 15. Juli auf der Strecke Hamburg-Frankfurt mit Biokerosin zu fliegen. Das eingesetzte Biokerosin wird unter anderem aus der ölhaltigen Jatropha-Pflanze aus mosambikanischem Anbau gewonnen. Die Bundesregierung beteiligt sich an dem Lufthansa-Projekt mit 2,5 Millionen Euro.

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[Berlin, 6. April 2011] - Anlässlich des Weltgesundheitstags am 7. April ruft die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) zum weltweiten Verbot der tödlichen Sandstrahltechnik bei der Jeansverarbeitung auf. Die deutsche Modekette New Yorker wendet die Technik trotz des erheblichen Gesundheitsrisikos weiter an. Der Konkurrent Orsay und die Luxusmarken Armani, Dolce&Gabbana, Roberto Cavalli und Versace haben bisher jegliche Information verweigert.

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[Berlin, 3. März 2011] - INKOTA begrüßt den Boykott des E10-Biosprits durch die deutschen Autofahrer. Seit Januar 2011 kann an deutschen Tankstellen Benzin mit einem Anteil von zehn Prozent Bioethanol getankt werden. In den vergangen Wochen haben Autofahrer den E10-Kraftstoff ignoriert. Das Misstrauen gegenüber dem Biokraftstoff ist berechtigt.

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[Berlin, 31. Januar 2011] – Ohne dass es je zu einem Mediationstreffen kam, hat der Schweizer Kontaktpunkt für die OECD-Leitsätze für Multinationale Unternehmen überraschend das Beschwerdeverfahren gegen den Dessous-Produzenten Triumph International beendet. Gewerkschaften aus Thailand und den Pilippinen hatten bei der OECD eine Beschwerde eingereicht, nachdem Triumph International im Sommer 2009 3600 Arbeiterinnen entlassen hatte.

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