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Südlink 191 - März 2020

Vor der Klimakatastrophe: Dem globalen Süden bleibt keine Zeit mehr

Foto: Piyaset / shutterstock

Dürren, Überschwemmungen, immer zerstörerische Wirbelstürme – der Klimawandel hat längst begonnen. Und trifft die Menschen im globalen Süden besonders stark. Ein „Weiter so“ führt direkt in eine Katastrophe nie gekannten Ausmaßes.

Millionen vor allem junge Menschen sind im vergangenen Jahr auf die Straße gegangen und haben eine radikale Umkehr gefordert. Sie sind nicht mehr bereit, die Beschwichtigungen und Ausreden von Politiker*innen und Unternehmen noch länger zu akzeptieren.

Sie fordern einen klimafreundlicheren individuellen Lebensstil, vor allem aber eine Abkehr von fossilen Energieträgern und strukturelle Reformen in Wirtschaft und Politik.

So wie Klimaaktivist*innen im globalen Süden eine klimagerechte Politik fordern. Es sind vor allem die Länder des globalen Nordens, die für den Klimawandel verantwortlich sind. Sie müssen endlich ihrer Verantwortung gerecht werden. Viel Zeit bleibt nicht mehr!

Lesen mehr darüber im Südlink 191 „Vor der Klimakatastrophe: Dem globalen Süden bleibt keine Zeit mehr“. Er hat 44 Seiten und kann für 4,20 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.

Aus dem Inhalt:

  • Editorial
  • STANDPUNKTE
  • MAGAZIN
  • DOSSIER
    • Jan Kowalzig: Kriegen wir die Kurve? Die Welt bewegt sich auf eine Klimakatastrophe zu.
    • Klimagerechte Jugend. Die Länder des globalen Süden und die Folgen des Klimawandels. Vier Stimmen des Protestes.
    • Tobias Lambert: Gesetze statt Moral. Individuelle Konsumentscheidungen allein können das Klima nicht retten. Gesellschaftliche Transformationen sind drigend notwendig.
    • "Eine Frage der Gegenwart". Imeh Ituen erklärt, warum die Klimabewegung im Norden so weiß ist.
    • Taha Zeinali: Nicht alle haben den gleichen Anteil. Ein Blick aus dem globalen Süden auf das Thema Klimagerechtigkeit.
    • Merle Groneweg: Ein Verlag gegen den Klimaschutz. Ein wichtiges Instrument gegen die Abkehr von fossilen Energieträgern: der Energiecharta-Vertrag.
    • Thomas Fatheuer: Bäume sind Sympathieträger. Gute Geschäfte: Was passiert wenn die Natur des Südens zur Ware wird.
    • Lena Bassermann und Lena Luig: Falsche Fährten und echte Lösungen. Die agrarindustrielle Landwirtschaft trägt enorm zur Klimakrise bei.
    • "Der Kakaoanbau ist in Gefahr". Obed Owusu-Addai über Waldschutz und Klimawandel in Westafrika
    • Michael Krämer: Gemeinsam gegen die Klimakrise. Die Projektpartner von INKOTA kämpfen gegen die Auswirkungen der Erderwärmung.
    • Olaf Bernau: Klimawandel und Gewalt im Sahel. Die Konflikte zwischen Dogon und Fulbe sind eine FOlge ausbleibender Niederschläge - aber nicht nur.
    • Mwanahamisi Singano: Nicht aus dem Norden. Die Lösung der Klimnakrise muss von feministischen Kämpfen im globalen Süden ausgehen.
    • "Die Älteren wollen nicht weg". Interview mit Blas López Morales über die Umsiedlung eines vom Klimawandel bedrohten Dorfes in Panama.
    • Shammi Haque: Wenn die Meeresspiegel steigen. In Bangladesch werden immer mehr Menschen zu Klimaflüchtlingen.
  • KULTUR & ALLTAG
    • Moira Zuazo: Die Mutter der Körner erobert den Weltmarkt. Das sogenannte Superfood Quinoa wird im Andenraum bereits seit Jahrtausenden angebaut.
    • Rezensionen
      • Kwame Anthony Appiahs Untersuchung von scheinbaren Einheiten, die nie existierten
      • David Diop erzählt Erhellendes über die französichen Kolonialsoldaten im Ersten Weltkrieg
    • Kurzrezensionen
      • Isabela Fugueiredo: Roter Staub
      • Deutschland und Afrika - Anatomie eines komplexen Verhältnisses
      • politische ökologie 159: Green New Deal
    • Forum
      Kurzmeldungen, Lesetipps, Termine

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