
INKOTA bekommt jedes Jahr das DZI-Spendensiegel verliehen. Damit bescheinigt uns das DZI als einer von 263 (Stand: September 2011) unter bundesweit ca. 20.000 spendensammelnden Organisationen einen sparsamen und transparenten Umgang mit Spendengeldern.
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Selbstverpflichtung zum zweckge-
richteten, sparsamen und wirtschaftlichen Umgang mit Spenden
(PDF, 53 KB)
Seit 40 Jahren verbindet das INKOTA-netzwerk die Unterstützung von Projekten in Ländern des Südens mit der Bildungs-, Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit für weltweite Gerechtigkeit in Deutschland und Europa.
Eine wichtige Basis dieser Arbeit sind Spenden, die uns die Finanzierung der Projekte ermöglichen und gleichzeitig Garant für unsere politische Unabhängigkeit sind. Der sparsame und transparente Umgang mit diesen Spenden gehört zu den Grundprinzipien unserer Arbeit.
Das INKOTA-netzwerk zählt zu den etwa 269 der insgesamt ca. 20.000 Spenden sammelnden Organisationen in Deutschland (Stand Februar 2011), die das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) tragen und die damit verbundene Selbstverpflichtung eingegangen sind. Dieses Siegel wird jedes Jahr nach strenger Prüfung an gemeinnützige Organisationen vergeben, die sich durch überregionale Spendensammlungen finanzieren. Die Selbstverpflichtung beinhaltet folgende Punkte:
Diese Verpflichtung gilt als Grundlage für unsere Arbeit und soll dem Spender die Gewissheit geben, dass wir jegliche finanzielle Unterstützung gemäß dieser Verpflichtung für Armutsbekämpfung, nachhaltige Entwicklung, weltweite Gerechtigkeit und eine faire Weltwirtschaft einsetzten. Die Einhaltung dieser Kriterien wird jährlich vom DZI überprüft.
Der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben des INKOTA-netzwerks liegt unter 10 Prozent und ist damit nach DZI-Maßstab niedrig.1
Unsere Werbe- und Verwaltungsausgaben finanzieren wir durch Mitgliedsbeiträge und Zuschüsse. Die Spenden kommen in vollem Umfang unserer Projekt-, Bildungs- und Kampagnenarbeit zugute. INKOTA zahlt grundsätzlich keine Provisionen für Spendenwerbung.
Bei Spenden für unsere Auslandsprojekte werden maximal 10 Prozent für die Begleitung der Projekte durch unsere Projektreferenten verwendet. Das heißt, dass von jeder Spende für unsere Auslandsarbeit mindestens 90 Prozent direkt bei unseren Projektpartnern ankommen.
Bei der Unterstützung unserer entwicklungspolitischen Arbeit in Deutschland fließen die Spenden zu 100 Prozent in unsere Bildungs-, Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit und ermöglichen uns zum Beispiel die Finanzierung von Eilaktionen und Protesten bei Menschenrechtsverletzungen in der globalen Textilproduktion, die Herstellung von Informationsmaterialien zum Thema Ernährungssicherheit oder die Lobbyarbeit für die Entschuldung der Länder des Südens.
Weitere Details zu diesen Fragen können Sie unserem Jahresbericht entnehmen, den wir Ihnen auf Wunsch auch gerne zusenden.
1 Das DZI hat die Grenze der Vertretbarkeit des Anteils der Werbe- und Verwaltungsausgaben bei 35 Prozent festgesetzt. Unterhalb dieser Grenze nimmt das DZI in seinen Auskünften folgende Abstufungen vor: 0-10 Prozent (niedrig), 10-20 Prozent (angemessen), 20-35 Prozent (vertretbar).