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Frauen in Nicaragua stärken. Jetzt erst recht!

Andere würden in ihrer Situation aufgeben – doch die Kleinbäuerinnen aus El Viejo haben neuen Mut gefasst.

Kleinbäuerinnen im Nordwesten Nicaraguas leben unter widrigsten Bedingungen. Der Klimawandel und eine tödliche Krankheit machen ihnen schon seit Jahren zu schaffen. Jetzt verschlimmert die schwere politische Krise im Land ihre Lage noch: Die Regierung hat Proteste gegen soziale Einschnitte gewaltsam unterdrückt. Es gab hunderte Tote und Verletzte. Noch immer sitzen zahlreiche politische Gefangene in Haft. Staatliche Repression und die Angst davor haben etliche Engagierte ins Exil oder in den Untergrund getrieben. Die Menschen brauchen dringend Ihre Unterstützung!

Brenda Miranda wohnt in einer Holzhütte im Landkreis El Viejo. Lange hatte sie kaum genug zu essen für sich und ihre Familie. Die Obst- und Gemüseernte der Kleinbäuerin verringerte sich jedes Jahr. Schuld waren die Dürren, die in Folge des Klimawandels immer häufiger werden.

Doch damit nicht genug: Tausende Menschen in der Region leiden unter den Folgen einer chronischen Nierenkrankheit. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen: Die auf den großen Zuckerrohr-Plantagen eingesetzten Herbizide Glyphosat und Paraquat sind die Ursache. Und nicht nur die ArbeiterInnen auf den Plantagen selbst sind betroffen: Auch etliche Kleinbauernfamilien, deren Parzellen zwischen den Großplantagen liegen, leiden an der Krankheit und ihren Folgen.

Seit April 2018 macht nun auch noch die schwere politische Krise den Menschen in Nicaragua zu schaffen. Sie spaltet das Land und führt zu enormen wirtschaftlichen Einbußen.

Alles in allem scheint die Situation für die Kleinbauernfamilien in El Viejo hoffnungslos zu sein.

„Ich träume davon, in fünf Jahren eine noch stärkere Frau zu sein. Ich sehe viele Hühner und ich werde keine Eier mehr kaufen müssen. Ich träume davon, mehr als drei Beete zu haben – und die sind dann voll mit allem, was wir zum Leben brauchen!“

Kleinbäuerin Brenda Miranda, Projektteilnehmerin

Brenda Miranda findet einen Ausweg!

Aber Brenda Miranda gibt nicht auf. Sie hat nach Unterstützung gesucht und ist auf die Frauenorganisation APADEIM gestoßen. Schnell hat sie gemerkt, dass sich ihr Leben mit dieser Hilfe ändern kann. „Ich habe meinen Hofgarten angelegt und verschiedenes Obst und Gemüse angebaut. Die ganze Familie ernährt sich nun besser und wir haben gelernt, uns die Arbeit zu teilen.“

190 Frauen vertiefen im aktuellen Projekt ihre landwirtschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten. Sie erhalten Saatgut und Setzlinge für Obst und Gemüse und erhöhen so auch die Pflanzen-Vielfalt. Indem sie sich zu einer Kooperative zusammenschließen, verbessern die Frauen außerdem ihre Einkommen. 30 Frauen bilden sich sogar zu lokalen Fachfrauen weiter. „Als Promotorin bin ich in meiner Gemeinde anerkannt und sehr gefragt“, erklärt Brenda Miranda. „Mehrmals am Tag kommt jemand vorbei, um sich landwirtschaftlichen Rat zu holen. Ich helfe gerne, wo ich nur kann.“

Brendas Traum kann wahr werden!

Mit ihrem Wissen, den Ernte-Erfolgen und durch den Zusammenschluss erarbeiten sich Frauen wie Brenda Miranda Einfluss und Ansehen in ihrer Region. Außerdem schützen sie sich durch spezielle Trainings vor Repressionen in Zeiten der politischen Krise. Für Brenda Miranda ist das Projekt der Aufbruch in ein neues Leben: „Ich träume davon, in fünf Jahren eine noch stärkere Frau zu sein. Ich sehe viele Hühner und ich werde keine Eier mehr kaufen müssen. Ich träume davon, mehr als drei Beete zu haben – und die sind dann voll mit allem, was wir zum Leben brauchen!“

Brendas Traum kann wahr werden, so wie der Traum vieler anderer Kleinbäuerinnen auch. Aber sie brauchen Ihre Unterstützung!

Tropfen für Tropfen gegen den Klimawandel!

Bis zum Welternährungstag am 16. Oktober läuft unsere Spendenaktion. Wir wollen den Kleinbäuerinnen in Nicaragua Bewässerungssysteme und Regensammelbecken sowie Umwelt-Trainings finanzieren – und damit ganz konkret die Klimawandel-Folgen in einer schwer betroffenen Region abmildern.

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