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Lars StubbeKoordination Eilaktionen
Kampagne für Saubere Kleidung
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Die Kampagne für Saubere Kleidung feiert einen großen Erfolg: Die einjährige Kampagne gegen die Desa-Lederfabrik hat Wirkung gezeigt und kann nun beendet werden. Nach monatelangen Verhandlungen erklärte sich der türkische Zulieferer für die Luxushersteller Prada und Samsonite endlich bereit, GewerkschafterInnen wiedereinzustellen.

52 ArbeiterInnen verloren im Sommer 2008 ihre Jobs in der türkischen Fabrik Mink Tekstil, als sie sich einer Gewerkschaft anschließen wollten. Nach Informationen der CCC produzierten der europäische Fußballverband UEFA und das österreichische Unternehmen IPM dort Fanartikel für die Europameisterschaft 2008.

Im Jahr 2006 ging der indische Jeanshersteller Fibres and Fabrics International mit rechtlichen Schritten gegen Arbeitsrechts- und CCC-AktivistInnen vor, die sich gegen Arbeitsrechtsverletzungen in der Fabrik eingesetzt hatten, in der auch G-Star produzieren ließ.

Im Februar 2007 verloren hunderte ArbeiterInnen ihre Jobs in der BJ&B Fabrik in der Dominikanischen Republik, als Adidas-Reebok und Nike ihre Produktion nach Asien verlagerten. In der Fabrik hatte sich in den Vorjahren eine aktive Gewerkschaft etabliert.

Im Jahr 2005 machte die Kampagne auf systematische Arbeitsrechtsverletzungen bei Tchibo-Zulieferern in Bangladesch aufmerksam und erzwang einen Kurswechsel.