Hinweis

Die Kampagne Make Chocolate Fair! wird mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union, der Stiftung Nord-Süd-Brücken, der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Berliner Senats und Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst durchgeführt. Der Inhalt der Kampagne liegt in der alleinigen Verantwortung von INKOTA und gibt nicht die Meinung der Förderer wieder.

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Ansprechpartnerin

Evelyn Bahn
Tel: 030-420 8202-55
E-Mail: bahn[at]inkota.de

Make Chocolate Fair!

Kampagne für faire Schokolade

Hunger, Armut und missbräuchliche Kinderarbeit gehören noch immer zum Alltag der Menschen in den Kakaoanbauregionen. Über 122.000 VerbraucherInnen aus 17 Ländern forderten 2015 gemeinsam mit INKOTA die Schokoladenindustrie dazu auf, die Lebenssituation von Kakaobauernfamilien endlich zu verbessern. Bei der Übergabe der Kampagnen-Petition gab der Dachverband der Europäischen Süßwarenhersteller CAOBISCO wichtige Versprechen. So soll der Kampf gegen Kinderarbeit in den Kakaoanbauregionen beschleunigt werden und die Einkommen der Kakaobauernfamilien verbessert werden.

Doch süße Versprechen alleine helfen den Kakaobauernfamilien wenig. Den Worten müssen Taten folgen! Das wird aber nur geschehen, wenn VerbraucherInnen immer wieder nachhaken: Ist meine Lieblings-Schoki fair? Unterstützen Sie uns und haken Sie bei den Schokoladenunternehmen nach, was sie tun, um Kakaobauernfamilien ein Leben in Würde zu ermöglichen.

Schicken Sie jetzt eine E-Mail an ein Schokoladenunternehmen!

Die bittere Wahrheit zum süßen Genuss

  • 5,5 Millionen Kleinbauernfamilien leben vom Kakaoanbau.
  • Sechs große Schokoladenunternehmen beherrschen 40 Prozent des Schokoladenmarktes.
  • Acht Händler und Kakao vermahlende Unternehmen beherrschen drei Viertel des Welthandels mit Kakao.
  • 0,45 Euro pro Familienmitglied stand 2014 einer durchschnittlichen Kakaobauernfamilie in der Côte d’Ivoire am Tag zur Verfügung (Quelle: Kakao-Barometer, 2015).
  • 1,15 Millionen Kinder in der Côte d’Ivoire arbeiten unter missbräuchlichen Bedingungen auf Kakaoplantagen.
  • 90 Prozent der Kakaobauernfamilien bewirtschaften Flächen von weniger als 5 Hektar Land.
  • 70 Prozent des weltweit angebauten Kakaos stammt aus den westafrikanischen Staaten Côte d’Ivoire, Ghana, Kamerun und Nigera.

Schokoladenunternehmen müssen handeln!

Schokoladenunternehmen wie Mars, Nestle, Ferrero, Ritter Sport und Mondelez sind die Hersteller des Endprodukts von Kakao. Sie stehen in der Verantwortung das Menschen- und Arbeitsrechte beim Kakaoanbau eingehalten werden. Deshalb fordert die INKOTA-Kampagne Make Chocolate Fair! von allen Schokoladenunternehmen:

  • Eine faire Bezahlung von Kakaobauern und-bäuerinnen und ihren ArbeiterInnen.
  • Die Einhaltung der Menschen- und Arbeitsrechte entlang der gesamten Kakao-Wertschöpfungskette und die Beendigung missbräuchlicher Kinderarbeit.
  • Die Unterstützung von Kakaobauernfamilien bei der Umsetzung einer nachhaltigen und diversifizierten Landwirtschaft.
  • Die Anwendung eines unabhängigen Zertifizierungs- und Kontrollsystems.

Erfahren Sie mir über Make Chocolate Fair! und wie Sie als Gruppe oder Einzelperson mitmachen können auf der Kampagnen-Webseite!

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