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AnsprechpartnerInnen

Lena Bullerdieck

Tel.: 030-420 8202-53
Fax:
030 - 42 08 202-10
bullerdieck[at]inkota.de

Berndt Hinzmann

Tel.: 030-420 8202-51
Fax:
030 - 42 08 202-10
hinzmann[at]inkota.de

Change Your Shoes

Zeit zum Wechsel: Öko und Fair den Vorrang

Schuhe gibt es für jeden Anlass und Geldbeutel – elegant, lässig oder geländetauglich. Doch hinter den Sohlen, die uns durch die Welt tragen, verbergen sich Geschichten, die weniger von Eleganz und Freiheit, als von Menschenrechtsverletzungen, Gesundheitsgefährdung und Umweltproblemen erzählen.

Die menschenunwürdigen Arbeits- und Produktionsbedingungen in der Leder- und Schuhproduktion sind bis jetzt allerdings noch weitgehend unbekannt. Mit der Kampagne Change Your Shoes tritt INKOTA gemeinsam mit 17 Partnerorganisationen in Europa und Asien dafür ein, diese Missstände aufzudecken. 

Überstunden, schlechte Bezahlung, fehlende Sicherheit

Eines der größten Probleme in der Schuhproduktion, die zumeist in Asien stattfindet, sind die niedrigen Löhne und die fehlende soziale Absicherung für die ArbeiterInnen. So ist zum Beispiel Heimarbeit in der Schuhbranche weit verbreitet und ein Weg für die Auftraggeber, die Kosten zu senken: Die Löhne sind sehr gering, es gibt keine festen Verträge und es werden keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt.

Und selbst wenn die ArbeiterInnen den legalen Mindestlohn verdienen, reicht dieser nicht um ihr Überleben zu sichern. So entspricht zum Beispiel der Mindestlohn in China nur in etwa der Hälfte von dem, was zum Überleben notwendig ist, in Bangladesch sogar nur einem Fünftel.

Hochgiftige Chemikalien

Einer der gefährlichsten Prozesse in der Lederproduktion ist das Gerben, bei dem rohe Tierhäute zu Leder verarbeitet werden. Das Gerben mit Chromsalzen ist weltweit die gängigste Methode, obwohl sie hohe Risiken für Umwelt und Gesundheit birgt – denn Chromsalze sind hochgiftig und krebserregend.

Viele ArbeiterInnen in den Gerbereien arbeiten ohne Schutzkleidung. Der ungeschützte Kontakt mit den Chemikalien verursacht Atemwegserkrankungen, Hautausschläge und Krebs. Zudem werden die toxischen Abfallstoffe, die beim Gerben entstehen, meist ungefiltert in die Natur abgelassen. So leiden AnwohnerInnen rund um die Gerbereien häufig unter Durchfall, Fieber und Hautproblemen.

Auch die ArbeiterInnen in den Schuhfabriken leiden unter gesundheitlichen Problemen durch die Nutzung von giftigen Klebern sowie den Umgang mit dem verseuchten Leder im Produktionsprozess.

Faire und nachhaltige Schuhe für KonsumentInnen

Die globale Schuhlieferkette ist sehr undurchsichtig. So ist es für KonsumentInnen fast unmöglich herauszufinden, wo und unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen die Schuhe produziert und welche Materialien verwendet wurden.

Unser Ziel ist es, eine ethische, nachhaltige und transparente Schuhlieferkette zu schaffen. Denn wir finden, dass

  • ArbeiterInnen in der Schuhlieferkette ein Recht auf einen existenzsichernden Lohn haben.
  • ArbeiterInnen in der Schuhlieferkette ein Recht auf sichere Arbeitsbedingungen haben.
  • KonsumentInnen ein Recht auf sichere Produkte und Transparenz über die Herkunft und die verwendeten Materien ihrer Schuhe haben.

Das kannst Du tun!

  • Informiere Dich und erzähle es weiter: Bestelle unsere Infomaterialien oder abonniere unseren Newsletter.
  • Aktiv werden: Nimm an unseren Aktionen teil oder organisiere selbst eine Aktion. Wir stehen mit Tipps und Ideen zur Verfügung. Oder lader unsere kostenlose App zur Kampagne herunter.

Roll-Ups zur Kampagne Change Your Shoes

Zum Vergrößern bitte anklicken. Anfragen zu den Roll-Ups richten Sie bitte an bullerdieck@inkota.de.

Hinweis

Das Projekt wird finanziell unterstützt von der Europäischen Union, aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst und von Engagement Global im Auftrag des BMZ.

Für den Inhalt ist allein das INKOTA-netzwerk e.V. verantwortlich; der Inhalt kann in keiner Weise als Standpunkt der Förderer angesehen werden.