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Mahnwache auf den Philippinen geräumt
Aktuelle Situation in Thailand
Unermüdlicher Protest auf den Philippinen
INKOTA-Presse-
mitteilung vom 3. Dezember 2009
(PDF, 80 KB)
INKOTA-Hintergrund-Informationen vom
3. Dezember 2009
(PDF, 88 KB)
INKOTA-Profile der Gewerkschafterinnen vom 3. Dezember 2009
(PDF, 84 KB)
INKOTA-Presse-
mitteilung vom 24. Juli 2009
(PDF, 100 KB)
Lars StubbeKoordination Eilaktionen
Kampagne für Saubere Kleidung
Tel.: 030 42 08 202-52
Fax: 030 42 08 202-10

Der schweizerische Dessous-Produzent Triumph International hat im Juli 2009 3660 ArbeiterInnen aus Zulieferer-Fabriken in Thailand und den Philippinen entlassen – die meisten davon Gewerkschaftsmitglieder. Triumph gibt an, dass die Entlassungen auf die weltweite Wirtschaftskrise zurückzuführen sind. Allerdings ist auffällig, dass Triumph Entlassungen hauptsächlich in gewerkschaftlich gut organisierten Fabriken vorgenommen hat. Die Kampagne für Saubere Kleidung geht davon aus, dass die Triumph-Zulieferer gezielt gegen Gewerkschaften vorgehen.
Entlassungen von Gewerkschaftern bis hin zur Schliessung von gewerkschaftlich gut organisierten Fabriken gehören zu den gängigen Mitteln, um die Gewerkschaftstätigkeit einzudämmen oder ganz abzuschaffen. Solche Massnahmen stehen im Widerspruch zu internationalen Arbeitsstandards. Die Tatsache, dass das Management weder im Falle von Thailand, noch im Falle der Philippinen rechtzeitig und vor den geplanten Personalmaßnahmen mit den Gewerkschaften verhandelt hat, verstößt gegen die Konvention 158 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sowie gegen die Richtlinien für Multinationale Unternehmen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
Die lokalen Gewerkschaften haben monatelang vor den Fabriken protestiert. Sie zogen auch vor die Schweizer Botschaften in Bangkok (Thailand) und Manila (Philippinen), um von der Schweizer Behörde im Kampf um die Einhaltung der Arbeits- und Menschenrechte Unterstützung einzufordern.
Gemeinsam mit lokalen Organisationen und internationalen Partnern fordert die Kampagne für Saubere Kleidung Triumph auf: