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Land Grabbing: Interaktive Weltkarte

Ansprechpartner

Jan Urhahn

Landwirtschaft und Ernährung
Tel.: 030-420 8202-56
Fax: 030 - 42 08 202-10
urhahn[at]inkota.de

Wir haben es satt, dass andere hungern

Es ist einer der größten Skandale auf unserer Welt: Obwohl genügend Nahrungsmittel für alle produziert werden, stirbt alle drei Sekunden ein Kind an den Folgen von Hunger und Unterernährung. Weltweit leiden 925 Millionen Menschen an Hunger – mehr als jemals zuvor. Allein im Jahr 2008 wuchs die Zahl um 40 Millionen Menschen an.

INKOTA-Protest beim G8-Gipfel
INKOTA-AktivistInnen protestieren beim G8-Gipfel für eine gerechtere Agrarpolitik.

Hunger ist kein Schicksal

Oft haben die kleinen ProduzentInnen keinen ausreichenden Zugang zu Land, Wasser und Saatgut. Andere verlieren ihre Existenz durch subventionierte Exporte von Nahrungsmittelüberschüssen aus Europa und den USA, die die lokalen Märkte in den Ländern des Südens zerstören. Aktuell droht der Agrospritboom die Hungerkrise weiter zu verschärfen: Die Produktion von Agrokraftstoffen aus Mais, Soja, Zuckerrohr und anderen Agrarprodukten hat 2008 zum Anstieg der Lebensmittelpreise beigetragen. Sie führt in Asien, Afrika und Lateinamerika zur Vertreibung von Kleinbauern von ihren Ländern und zur Vernichtung von Regenwäldern. Zudem bedroht der Klimawandel zunehmend die Existenz von Kleinbauern. Dürren und Überschwemmungen führen zu Ernteausfällen. Gleichzeitig trägt die industrielle Agrarproduktion maßgeblich zum Klimawandel bei.

„In zehn Jahren wird kein Mann, keine Frau und kein Kind mehr hungrig zu Bett gehen.“ Dieses Versprechen gab die internationale Staatengemeinschaft auf der Welternährungskonferenz 1974. Aus dieser Zeit stammt auch der INKOTA-Slogan „Wir haben es satt, dass andere hungern!“. Schon damals waren wir überzeugt, dass Hunger kein Schicksal ist, sondern die Folge von ungerechten Strukturen und ungerechter Verteilung.

Aktionen gegen den Hunger

INKOTA informiert über die Hintergründe der Ursachen von Hunger. Mit verschiedenen Kampagnen und Aktionen üben wir Druck auf politische Entscheidungsträger aus und fordern die Förderung kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Unterstützen Sie unsere Aktionen und tragen auch Sie dazu bei, dass das Menschenrecht auf Nahrung nicht weiterhin täglich millionenfach verletzt wird!

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