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Triumph International,
Body Fashion Thailand

Offener Haftbefehl gegen thailändische GewerkschaftsführerInnen

Im August 2009 wurden drei thailändische GewerkschaftsführerInnen beschuldigt, gegen das thailändische Sicherheitsgesetz („Internal Security Act - ISA“) verstoßen zu haben, da sie eine Demonstration von 2000 Triumph-ArbeiterInnen organisierten und vor das Regierungsgebäude gezogen sind. Die Klage gegen Jittra Cotshadet, Bunrawd Saiwong und Sunthorn Boonyod ist immer noch gültig; den GewerkschafterInnen steht schlimmstenfalls eine Haftstrafe bevor, wenn sie die hohen Summen, die als Bürgschaft verlangt werden, nicht bezahlen.

Das Sicherheitsgesetz wurde bereits mehrfach von Menschenrechtsorganisationen kritisiert, da diese Regelung den Behörden einen großen Spielraum für Verhaftungen gibt. Im vorliegenden Fall wurde das Gesetz herangezogen, um eine friedliche Kundgebung für Gewerkschaftsrechte und Gewerkschaftsfreiheit zu unterbinden.


Gründung der Kooperativen

Im Januar 2010 hat die „Triumph International Thailand Labour Union“ (TITLU) die Gespräche mit den thailändischen Arbeitsministerium erfolgreich abgeschlossen und vereinbart, dass das Ministerium 250 Nähmaschinen, eine Produktionsstätte sowie ein Darlehen für den Aufbau einer ArbeiterInnenkooperative zur Verfügung stellt. Als Protestaktion gegen die Entlassungen hatten die NäherInnen das Arbeitsministerium besetzt und mit der Produktion ihrer eigenen Unterwäschelinie „Try Arm“ begonnen. Sie haben das Arbeitsministerium am 28. Februar 2010 verlassen und produzieren seither im eigenen Betrieb.

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