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Fair Play - nicht nur auf dem Fußballfeld

Unternehmen in der Sportartikelindustrie erwirtschaften Profite auf Kosten der Würde, Gesundheit und Sicherheit von ArbeiterInnen weltweit. Die aggressiven Einkaufspraktiken der großen Sportartikel- firmen stehen im Widerspruch zu ihren eingegangenen ethischen Verpflichtungen. Damit die begehrte Sportbekleidung zu den von den Marken geforderten zeitlichen und Kostenkonditionen geliefert werden, zwingen die Zulieferer ihre Beschäftigten zu überlangen, unbezahlten Überstunden, zu Akkordarbeit bei Hungerlöhnen.
Das ist nur die Spitze des Eisbergs!




Globale Lieferkette [doc, 43 KB]
Die gesammelten Fakten der Partner belegen die Praxis und die Mitverantwortung der Sportbekleidungsfirmen für die Arbeitsbedingungen in ihrer Zulieferkette.




Unternehmensstrategie [doc, 39 KB]
Der Kosten- und Zeitdruck, den die Sportgiganten auf die Zulieferer ausüben, gehen zulasten derjenigen, die sich am wenigsten wehren können: den NäherInnen.




Doppelte Standards
in der Sportbekleidungsindustrie
[doc, 36 KB]
Der Widerspruch zwischen ethischem Anspruch und Praxis.




Selbstverpflichtungen und Kontrollen
(Sozial-Audits) sollen das Problem lösen

Die aktuelle Studie der CCC "Quick Fix — Auf der Suche nach der schnellen Lösung" bewertet es kritisch, dass damit allein den ArbeiterInnen geholfen werden kann. Nur Kontrollen genügen nicht!




Adidas-Chef Herbert Hainer im Interview über Hungerlöhne und Rekordgewinne
Lesen Sie hier das Interview mit Herbert Hainer




Estela Marina Ramirez (Sprecherin der Gerwerkschafterinnen von Hermosa-Manufactoring, El Salvador) im Interview
Lesen Sie hier das Interview mit Estela Marina Ramirez




Profile einiger bekannter Sportbekleidungshersteller
Hier finden Sie wichtige Informationen über die bekanntesten Sportartikler.



Goldgrube Fußball-WM
Globale Unternehmensverantwortung als Marketinginstrument
Auszug aus dem INKOTA-Brief Nr. 135,
Fußball global - Faszination und Kommerz




"Teamgeist" macht nur Adidas reich
FußballnäherInnen in Pakistan können von ihren Löhnen nicht leben - so müssen auch die Kinder arbeiten
Auszug aus dem INKOTA-Brief Nr. 135,
Fußball global - Faszination und Kommerz






Faire Arbeitsbedingungen kein Ding der Unmöglichkeit
Auf den Druck der KonsumentInnen hin reagieren Unternehmen und überarbeiten ihre Verhaltenskodizies. Darin werden Arbeiterinnen Rechte eingeräumt, die ihnen vorher in den Zulieferbetrieben nicht zugestanden wurden.

Die Clean Clothes Campaign startete 2004 zusammen mit dem internationalen Gewerkschaftsnetzwerk Global Unions die Kampagne "Play Fair at the Olympics! - Respect Workers Rights in the Sportswear Industry!", um mehr Fairness bei der Produktion der Sportartikel für die Olympischen Spiele einzufordern. Puma und Asics sind mittlerweile als Mitglied in die Fair Labor Association (FLA), einer Überprüfungs- organisation mit Sitz in den USA, aufgenommen worden.


Damit sind wir noch nicht am Ziel, denn die Frage bleibt:
Was bringt es den ArbeiterInnen in den Sweatshops konkret?





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