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Mittwoch 02.07.14

BASF, Bayer, Monsanto& Co. macht euch vom Acker!

Ein als Entwicklungsminister Gerd Müller verkleideter Aktivist steuert einen riesigen Mähdrescher vom Potsdamer Platz bis vors Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Dekoriert ist der Mähdrescher mit den Logos bekannter Agrarkonzerne. Begleitet wird der Mähdrescher von Aktivist/innen, die ein großes Transparent mit dem Slogan „Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne!“ tragen. Mit diesem Protestbild fordern Oxfam, FIAN und INKOTA BMZ-Chef Gerd Müller auf, nicht mehr unter dem Etikett der Hungerbekämpfung Agrar- und Chemiekonzerne wie BASF, Bayer, Monsanto und Co. zu unterstützen. Anlass ist die Konferenz „Zukunftscharta“, auf der das BMZ am selben Tag nachhaltige Entwicklungskonzepte diskutieren will.

Jan Urhahn, Referent für Landwirtschaft und Ernährung bei INKOTA, kommentiert die AKtion: „Müllers Pläne laufen auf eine Stärkung einer hochtechnischen Landwirtschaft mit einem massiven Einsatz von Düngemitteln, Pestiziden und Industriesaatgut hinaus. Kleinbäuerinnen und -bauern drohen dabei unter die Räder zu kommen. Wir fordern Minister Müller auf, die unheilvolle Allianz zwischen Politik und den Agrarriesen zu beenden. Müller muss einen Schlussstrich unter die German Food Partnership ziehen!“

Auch in der Bevölkerung wächst der Unmut über die Politik des BMZ. Mehr als 20.000 Menschen haben sich bereits mit Ihrer Unterschrift für die Stärkung von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern und gegen eine Kooperation der Politik mit den Agrarriesen dieser Welt ausgesprochen. Das ist großartig, vielen Dank!

Unterstützen auch Sie unsere Forderungen:

  • Das BMZ soll „Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne!“ im Rahmen von Initiativen wie der German Food Partnership leisten. Diese schmückt sich zwar mit dem Etikett der Armutsbekämpfung, dient aber vor allem den Profitinteressen von Konzernen wie Bayer, BASF, Monsanto & Co. Mit den Ansätzen der Agrarindustrie sind die Herausforderungen der Hunger- und Armutsbekämpfung nicht zu lösen.
  • Stattdessen fordern wie das BMZ auf, Kleinbäuerinnen und Kleinbauern zu stärken und sich für Ernährungssouveränität, die Verwirklichung des Menschenrechts auf Nahrung und eine umwelt- und klimagerechte Landwirtschaft einsetzen.

Pressemitteilung zur Aktion

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Erfahren Sie mehr über die Kampagne „Keine EZ für Agrarkonzerne”

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