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Montag 04.02.19

Solidaritätswoche mit ArbeiterInnen in Bangladesch

Tausende ArbeiterInnen der Textilbranche protestierten in Bangladesch für höhere Löhne. Entgegengesetzt wurde ihnen von der Regierung Gewalt und Repressionen. INKOTA und die Kampagne für Saubere Kleidung zeigen sich solidarisch und rufen zu einer Solidaritätswoche auf.

Nach der jüngsten Revision der Mindestlöhne im Textilsektor sind in Bangladesch tausende ArbeiterInnen aus Protest auf die Straße gegangen. Die Antwort auf ihre Proteste waren Gewalt und Repressionen von Seiten der Regierung. In der Hauptstadt Dhaka feuerte die Polizei Gummigeschosse und Tränengas in die Menge, worauf ein Arbeiter starb und viele andere verletzt wurden.

Die immer noch ausstehende Entscheidung des höchsten Gerichtshofs über die Zukunft der Aktivitäten im Rahmen des Bangladesch Accord für Brandschutz und Gebäudesicherheit verdeutlicht zudem, wie sehr Fortschritte der letzten Jahre gefährdet sind. Deshalb rufen INKOTA und die Clean Clothes Campaign - Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) zu einer Solidaritätswoche vom 28. Januar bis 3. Februar auf.

ArbeiterInnen haben ein Recht auf höhere Löhne und sichere Arbeitsplätze
Die Regierung von Bangladesch hat die Grundfreiheiten ihrer BürgerInnen zu schützen. Die CCC und INKOTA-netzwerk erklären sich solidarisch mit den Protestierenden und unterstützen ihre Forderungen nach einem Lohn zum Leben, sichere Fabriken und das Ende der Repressionen gegen die ArbeiterInnen in Bangladesch.

ArbeiterInnen haben das Menschenrecht auf Vereinigungsfreiheit, um für einen existenzsichernden Lohn zu demonstrieren – ohne Angst vor Repressionen. Die Regierung Bangladeschs muss dieses Recht achten. Daher fordern wir die Freilassung aller festgenommenen GewerkschaftsvertreterInnen und die Anklagen wegen Aufruhr anlässlich der Demonstrationen zurückzuziehen.

So kannst du dabei sein...

…in einer Minute:

  • Unterschreibe die Petition für Arbeitsplatzsicherheit in Bangladesch.
  • Teile einen der Kampagnen Posts der Solidaritätswoche auf deinen Social Media Kanälen (facebook, twitter, instagram).
  • Teile deinen persönlichen Social Media Post: Ich stehe hinter den ArbeiterInnen in Bangladesch! #FreiheitSicherheitExistenzlohn #WeStandWithGarmentWorkers #Bangladesh #FreedomSafetyLivingWage.

… in 10 Minuten:

  • Finde in deinem Schrank ein Kleidungsstück ‘Made in Bangladesh’.
  • Mache ein Foto von dem Etikett und teile es mit dem Post: Ich stehe hinter den ArbeiterInnen in Bangladesch, die meine Kleidung nähen. #WeStandWithGarmentWorkers #Bangladesh #FreedomSafetyLivingWag
  • Fertige deine eigenes Protestschild in Solidarität mit den TextilarbeiterInnen und teile es auf deinem Social Media Kanälen mit den Hashtags: #WeStandWithGarmentWorkers #Bangladesh #FreedomSafetyLivingWage #FreiheitSicherheitExistenzlohn


Foto: Die CCC-Aktionsgruppe von INKOTA führte am 30. Januar vor der bangladeschischen Botschaft in Berlin eine Protestaktion durch.

In mindestens acht Ländern weltweit sind Proteste im Rahmen der Solidaritätswoche geplant:


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