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Mittwoch 06.12.17

Ausgezeichnet: Kathrin-Buhl-Preis für starke Frauen in Nicaragua

Die Arbeit der Frauen von Xochilt Acalt wirkt – davon ist nicht nur INKOTA überzeugt: Mit unseren Partnerinnen aus Nicaragua freuen wir uns über die Auszeichnung mit dem Kathrin-Buhl-Preis für entwicklungspolitische Projekte 2017. Demnach trägt Xochilt Acalt in herausragender Art und Weise dazu bei, Hierarchien und Machtgefälle zwischen Männern und Frauen abzubauen.

Mit unserer Spendenaktion „Mauern durchbrechen!“ können Sie die Frauen von Xochilt Acalt jetzt unterstützen!

Der Kathrin-Buhl-Preis der Stiftung Nord-Süd-Brücken wurde am 27. November 2017 zum dritten Mal verliehen. Etwa 70 Gäste waren zur feierlichen Übergabe in den Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin gekommen. Neben den Würdigungen und Präsentationen des Projeks, das auch auf eine bessere Tierhaltung und tiermedizinische Beratung zielt, haben wir auch die Dankworte unserer Partnerinnen aus Nicaragua überbracht.

Die langjährige Leiterin von Xochilt Acalt, Mertxe Brosa, hatte uns dazu folgendes geschrieben: „Frauen wie Kathrin Buhl sind unentbehrlich beim Kampf für eine andere Welt. Es gibt keine Entwicklung, so lange die Diskriminierung von Frauen weiter fortbesteht. Die Landfrauen von Malpaisillo befinden sich tagtäglich in einem Kampf für ein würdevolleres Leben. Insbesondere der Kampf um Landrechte birgt für die Frauen auch heute noch große Herausforderungen, da die notwendigen Agrarreformen ausgeblieben sind. Jedoch sind die von Xochilt Acalt unterstützten Landfrauen heute Protagonistinnen ihrer eigenen Entwicklung und nehmen aktiv teil an kommunalen Entscheidungsprozessen. Das ist eine große Errungenschaft. Wir freuen uns sehr, dass die Stiftung Nord-Süd-Brücken unsere Arbeit mit dem Kathrin-Buhl-Preis würdigt und möchten uns herzlich dafür bedanken!"

Die Namensgeberin des Preises hatte das Frauenzentrum im Nordwesten von Nicaragua vor 20 Jahren selbst besucht und war beeindruckt von der Arbeit der Frauen: „Meinem Eindruck zufolge gelingt in dieser partizipatorischen Arbeit genau das, was idealerweise den Anspruch an Entwicklungszusammenarbeit ausmacht: die Förderung von emanzipatorischen Prozessen, die Erweiterung der Fähigkeit der Betroffenen zur eigenständigen Problemanalyse und -lösung. [...] Hier wurde eine Entwicklung in Gang gesetzt, die in bestimmtem Maße irreversibel (oder eben: nachhaltig) ist.“

Neben Xochilt Acalt wurde auch das Jugendbegegnungsprojekt StadtLandGeld mit dem Preis ausgezeichnet, das die Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit (GSE) eingereicht hatte.

Mehr zum Frauenzentrum Xochilt Acalt

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