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Donnerstag 23.05.19

Mosambik nach der Katastrophe

Die Wassermassen sind zurückgegangen, aber das Ausmaß der Katastrophe ist immer noch gewaltig. Im März zerstörte der Zyklon Idai die Küstenstadt Beira und hinterließ auch im Hinterland eine Spur der Verwüstung. Nur einen Monat später traf Zyklon Kenneth die Küstenregion in der nördlichen Provinz Cabo Delgado schwer.

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Die Wirbelstürme kosteten rund 1.000 Menschen das Leben, mehr als 110.000 Häuser sind völlig unbewohnbar, etwa die gleiche Anzahl an Häusern ist stark beschädigt. 160.000 Menschen wurden in Nothilfezentren untergebracht. Tausende Klassenräume sind nicht mehr nutzbar, so dass für 335.000 SchülerInnen der Unterricht nun ausfallen muss. Fast 800.000 Hektar Ackerfläche wurden teilweise oder ganz zerstört und dutzende Gesundheitsstationen sind nicht mehr nutzbar. Auch Wochen nach den Zyklonen sind viele Menschen akut auf Hilfe angewiesen.

INKOTAs mosambikanische Partnerorganisationen ADECRU und UNAC leisten Nothilfe oder beteiligen sich am Wiederaufbau: ADECRU hat in einigen besonders betroffenen Dörfern in der Provinz Sofala bisher rund 500 Nothilfepakete verteilt. In den Paketen befanden sich u.a. Reis, Mehl, Zucker, Bohnen, Speiseöl, Seife und Kerzen für jeweils eine Familie. Dafür hat ADECRU einen Kleinlaster in Muxungue, einer Kleinstadt im Süden der Provinz Sofala, gemietet. Dort wurde auch der Inhalt der Pakete eingekauft. „Der Transport in die notleidenden Dörfer war schwierig: Die Straßen sind immer noch in einem sehr schlechten Zustand“, sagt Jeremias Vunhanje von ADECRU.

Der Bauernverband UNAC unterstützt die Menschen aus dem Projektgebiet in der Provinz Manica beim langfristigen Wiederaufbau und hilft ihnen, ihre Felder wieder instand zu setzen. Die Bauern und Bäuerinnen kehren jetzt in ihre Dörfer zurück und stehen vor einem kompletten Neuanfang. Ein Großteil der Getreideernte wurde von den Zyklonen zerstört, die Lager und Speicher sind leer. Die Hoffnungen ruhen nun auf dem Gemüseanbau in den nächsten Monaten. UNAC stellt Saatgut und Arbeitsgeräte zur Verfügung, damit die Menschen wieder etwas anbauen und sich selbst versorgen können.

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