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Freitag 23.11.18

Halte Dein Versprechen, H&M!

Internationale Aktionswoche für Löhne, die zum Leben reichen.

2013 hat H&M angekündigt, bis zum Jahr 2018 existenzsichernde Löhne zu zahlen. Davon ist das schwedische Modeunternehmen meilenweit entfernt: Aber noch immer erhalten die ArbeiterInnen Löhne, die kaum zum Überleben reichen. Wir sagen: Krieg die Kurve, H&M! Es ist höchste Zeit, dass die ArbeiterInnen einen Lohn verdienen von dem sie und ihre Familien leben können.

Den Druck auf H&M erhöhen!

ArbeiterInnen verdienen mehr als einen Hungerlohn, deshalb erhöhen wir mit der internationalen Aktionswoche vom 23. - 29. November 2018 den Druck auf H&M und fordern von dem Moderiesen das Versprechen, existenzsichernde Löhne zu zahlen, endlich einzuhalten. In vielen Ländern gehen Menschen auf die Straße, sie sprechen unterschiedliche Sprachen, haben aber alle dieselbe Botschaft: Krieg die Kurve, H&M! #TurnAroundHM!
So auch in Berlin: Am 27. November fordern die Aktionsgruppe der Kampagne für Saubere Kleidung und das INKOTA-netzwerk mit einer Straßenaktion am Kurfürstendamm H&M auf, endlich die versprochenen Existenzlöhne zu zahlen. Seid gerne dabei!

Mach mit!

Erhöhe auch Du den Druck auf H&M und unterzeichne die Petition Halte deine Versprechen, H&M! Gemeinsam können wir erreichen, dass sich die Lebensbedingungen von 850.000 ArbeiterInnen in der Textilindustrie, die Teil von H&Ms Lieferkette sind, verbessern.

In mehreren Städten weltweit sind kreative Aktionen geplant. In Deutschland sind AktivistInnen in Berlin, Stuttgart, Neumünster, Münster, Mannheim, Hannover, Greifswald, Dresden und Bonn am Start.

Seid dabei bei der Aktion in Berlin:

  • Ort: Treffpunkt 17:00 Uhr, Kurfürstendamm 20-24
  • Zeit: 27. November 2018, 17 bis 19 Uhr
  • Kontakt: Lena Janda, janda[at]inkota.de

Recherchen belegen Armutslöhne

Recherchen der Kampagne für Saubere Kleidung in Bulgarien, der Türkei, Indien und Kambodscha belegen, dass trotz des Versprechens keine/r der interviewten ArbeiterInnen auch nur ansatzweise einen existenzsichernden Lohn erhält. Stattdessen berichten sie von Hungerlöhnen, die nicht zum Leben reichen.

Das Versprechen von H&M

Am 23. November 2013 kündigte H&M öffentlich an innerhalb von fünf Jahren existenzsichernde Löhne an die ArbeiterInnen  in seinen Zulieferbetrieben zu zahlen. Als Teil einer Roadmap zu existenzsichernden Löhnen in der Textilindustrie sollten 850.000 ArbeiterInnen bis 2018 Existenzlöhne erhalten. Aber dies ist nicht passiert.

Es wird wieder einmal deutlich, dass unternehmerische Selbstverpflichtung nicht ausreicht, um die Bedingungen für die ArbeiterInnen in den Fabriken am Ende der Lieferkette zu verbessern. Deshalb braucht es endlich politische Regulierungen, die dafür sorgen, dass Unternehmen ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltsplicht nachkommen. 

Weiterführende Informationen:
Studie: H&M - Vom Versprechen existenzsichernder Löhne und der Realität der Armutslöhne
Die Kampagne TURN AROUND, H&M

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