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Freitag 12.05.17

Streitschrift gegen die Ohnmacht der Wettbewerbskontrolle

Welche Agar-Chemie-Konzerne wollen fusionieren? Was sind ihre Motive? Wie funktioniert das Wettbewerbsrecht und wie könnte es die erdrückende Konzernmacht begrenzen?

Die drei aktuellen Mega-Fusionen der Agrar- und  Chemiekonzerne Bayer und Monsanto, Dow und Dupont sowie ChemChina und Syngenta rufen auf der ganzen Welt Protest hervor. Denn sie gefährden die Zukunftsperspektiven bäuerlicher ökologischerer Landwirtschaft und lokal angepasster Saatgutsysteme.

Heute bestimmen einige wenige globale Konzerne die großen Trends in der Landwirtschaft und Ernährung. Große Unternehmen werden immer größer; kleine und mittlere werden aus dem Markt gedrängt. Bauern und Bäuerinnen sowie ArbeiterInnen hierzulande und im Globalen Süden sind der Macht der großen Konzerne schutzlos ausgesetzt. Eine Verschärfung der Fusions- und Missbrauchskontrolle ist unerlässlich, um die Marktmacht der Multis zu begrenzen.

Deshalb informiert diese Broschüre über die fusionswilligen Konzerne und ihre Motive für den Zusammenschluss sowie die zu erwartenden Folgen. Sie führt ein in das Wettbewerbsrecht und die Bedingungen, unter denen heute Fusionskontrolle und die Begrenzung von Konzernmacht stattfindet. Diese Praxis ist unzureichend. Deswegen werden Forderungen vorgestellt, dem entschieden gegenzusteuern.

Konzernmacht muss zum öffentlichen Thema  werden, Wettbewerbsrecht muss sich verändern!

Streitschrift zum Download (via Webshop)

Offener Brief an die Europäische Kommission zu den geplanten Großfusionen im Agribusiness


Diese Publikation wurde mit finanzieller Unterstützung von Brot für  die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und der Europäischen Union gefördert. Für den Inhalt dieser Publikation sind die Herausgeber alleine verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Zuwendungsgeber wieder

  

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