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Mittwoch 03.01.18

Agrarökologie – das unterschätzte Potenzial für Ernährung und Landwirtschaft

Um den Hunger weltweit zu beenden und die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) bis 2030 zu erreichen, bedarf es einer grundlegenden Wende der Landwirtschafts- und Ernährungspolitik. Immer mehr Akteure sprechen von den Potenzialen der Agrarökologie für diesen Politikwechsel. Doch was genau ist Agrarökologie? Wie kann sie die Landwirtschaft und Ernährungssysteme in Ländern des globalen Südens transformieren? Was bedeutet dies für die Bauern und Bäuerinnen?

  • Wann: 18. Januar 2018 von 18:00 bis 20:00 Uhr und anschließendem Empfang
  • Wo: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

Bislang fristet die Agrarökologie als Alternative zur inputintensiven industriellen Landwirtschaft ein Nischendasein und wird trotz der lokal vielfach nachgewiesenen ökologischen und sozialen Potenziale von den Akteuren der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit wenig gefördert. Welches Engagement ist gefragt von der deutschen Entwicklungszusammenarbeit? Wie positionieren sich relevante Akteure wie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) oder die Landwirtschafts- und Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)? Welche wichtigen politischen Prozesse gibt es derzeit und welche politischen Maßnahmen wären nötig, um Agrarökologie viel stärker als einen zentralen Baustein zur Erreichung der SDGs in den Fokus zu nehmen?

Diese Fragen diskutieren:

  • Key Note: Dr. Angelika Hilbeck, ETH Zürich
  • Podium:
    • Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (angefragt)
    • Beate Scherf, Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)
    • Maria Heubuch, MdEP, Bündnis 90/Die Grünen
    • Fátima de Moura, FASE Mato Grosso, Brasilien
  • Moderation: Christine Chemnitz, Heinrich-Böll-Stiftung

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Portugiesisch mit Übersetzung statt. Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie ein, die Diskussion bei einem kleinen Empfang weiter zu führen.

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Reihe „Landwirtschaft anders – unsere Grüne Woche“ der Heinrich-Böll-Stiftung statt und ist eine gemeinsame Veranstaltung von Brot für die Welt, Heinrich-Böll-Stiftung, INKOTA-netzwerk, MISEREOR und Oxfam.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an dewitz[at]boell.de

Weitere Informationen:

Broschüre „Besser anders, anders besser: Mit Agrarökologie die Ernährungswende gestalten“ von INKOTA und anderen. INKOTA-Dossier 18: „Ernährungssouveränität: Für eine Landwirtschaft mit Zukunft“Mehr Informationen zum INKOTA-Arbeitsbereich Landwirtschaft und Welternährung

 


Diese Veranstaltung wird mit finanzieller Unterstützung der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin, von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie der Europäischen Union durchgeführt. Für die Inhalte der Veranstaltung sind die Veranstalter alleine verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Zuwendungsgeber wider.

    

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