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Freitag 03.11.17

Das Grüne Gold ─ Filmvorführung und Publikumsgespräch

Das Grüne Gold

Wann: 9. Dezember 2017 um 17 Uhr
Wo: Werkstattkino, Fraunhoferstraße 9, 80469 München (U1/U2 Fraunhoferstraße)
Eintritt frei

Weltweit gibt es einen massiven kommerziellen Ansturm auf Ackerland – das neue „Grüne Gold“. Eine der lukrativsten neuen Spielflächen ist Äthiopien. In der Hoffnung auf Exporteinnahmen verpachtet die Regierung Millionen Hektar Land an primär ausländische Investoren. Der Traum von Wohlstand hat seine Schattenseiten: Menschen werden vertrieben und eine bösartige Spirale der Gewalt in Gang gesetzt. Damit einhergehende Verletzungen des Menschenrechts auf Nahrung werden auch mit Entwicklungsgeldern von Institutionen wie der Weltbank oder der EU mit verursacht.

Der erschreckenden Wahrheit auf der Spur trifft der schwedische Regisseur Joakim Demmer in seinem Real-Thriller auf Investoren, Entwicklungsbürokraten, verfolgte JournalistInnen, kämpfende UmweltaktivistInnen und vertriebene Bauern und Bäuerinnen.

Was diesen Film möglich gemacht hat, ist die Unterstützung vieler ÄthiopierInnen. Trotz der oft großen Risiken waren viele Menschen bereit, beim Film mitzumachen und ihn zu unterstützen. Manche haben bereits einen sehr hohen Preis gezahlt. Ihre Motivation speist sich aus der Hoffnung, dass ihre Stimmen von möglichst vielen Menschen gehört werden und die Ungerechtigkeiten eines Tages ein Ende finden werden.

Diskutieren Sie nach der Filmvorführung mit Joakim Demmer (Regisseur Das Grüne Gold), Lena Michelsen (INKOTA-netzwerk) und Arne Klevenhusen (FIAN).

Die Filmvorführung ist eine gemeinsame Veranstaltung von dem INKOTA-netzwerk, FIAN und dem Werkstattkino und findet im Rahmen der Münchner Tage für Menschenrechte statt.

Zum Veranstaltungsflyer (PDF, 300 KB)


Diese Veranstaltung wird mit finanzieller Unterstützung des Eine Welt Netzwerk Bayern, des Nord-Süd-Forum München e.V., der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin, von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie der Europäischen Union durchgeführt. Für die Inhalte der Veranstaltung sind die Veranstalter alleine verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt der Zuwendungsgeber wieder.


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