Dienstag 05.05.20

Webinar: Kinderarbeit für Schokolade - Wie kann ein Lieferkettengesetz helfen?

  • Was: Webinar mit Johannes Schorling, Eine-Welt-Promotor für Zukunftsfähiges Wirtschaften beim INKOTA-netzwerk und Mitglied im Steuerungskreis der Initiative Lieferkettengesetz
  • Wann: Mittwoch, 3. Juni, 18.00-19.30 Uhr
  • Wo: Überall, da es sich um ein Webinar handelt

Die Deutschen gehören zu den Weltmeistern im Schokoladenessen. Doch der süße Genuss hat einen bitteren Beigeschmack: Rund 2 Millionen Kinder ernten auf Kakaoplantagen in Westafrika unter ausbeuterischen Bedingungen den Kakao für die Schokolade.

Ob Nestlé, Mars oder Ferrero – keiner der großen Schokoladenhersteller kann bisher ausschließen, dass in seinen Produkten Kinderarbeit steckt. Dabei hat die Schokoladenindustrie schon 2001 versprochen, die schlimmsten Formen der Kinderarbeit zu beenden. Doch auch 20 Jahre später hat sich daran nichts geändert, wie eine neue Studie zeigt. Im Gegenteil: Die Schokoladenindustrie hat ihr Versprechen gebrochen.

Doch was sind die Ursachen für die Kinderarbeit im Kakaoanbau? Wie ist das bisherige Engagement von Schokoladenunternehmen gegen Kinderarbeit zu bewerten? Und wie könnte ein Lieferkettengesetz dazu beitragen, die untragbaren Zustände zu beenden?

Darüber spricht Johannes Schorling, Eine-Welt-Promotor für Zukunftsfähiges Wirtschaften beim INKOTA-netzwerk und Mitglied im Steuerungskreis der Initiative Lieferkettengesetz, mit Ihnen im Webinar.

Moderation: Gertrud Falk, FIAN Deutschland

Wir bitte um Anmeldung über folgenden Link.

Die Webseminar-Reihe zur Initiative Lieferkettengesetz wird organisiert von Fian Deutschland, Germanwatch, Inkota und SÜDWIND

Erfahren Sie mehr über die Kampagne Make Chocolate Fair!
Unterzeichen Sie jetzt die Petition für ein Lieferkettengesetz


Gefördert durch Brot für die Welt aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes, den Katholischen Fonds, die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin sowie durch Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

       

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