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Donnerstag 22.02.18

Jung & Kritisch: Günstige Kleidung zu welchem Preis?

Chic muss es sein und möglichst günstig. So sollen sie sein, unsere Klamotten! Globalisierung, Industrialisierung und niedrige Rohstoffpreise machen es möglich. Doch zu welchem Preis? Diskussionveranstaltung mit Gesine Lötzsch (MdB, Fraktion DIE LINKE) und Berndt Hinzmann, (INKOTA-netzwerk).

Ob Zara, H&M oder Gucci – die meisten Modekonzerne lassen in Asien produzieren. Aus den Fabriken aber wird immer wieder über unmenschliche Arbeitsbedingungen und Ausbeutung berichtet. Viele Unternehmen verweisen auf ihre sogenannten Corporate Social Responsibility- Programme. Diese Programme würden nachhaltig die Produktionsbedingungen verbessern. Doch stimmt das?

Wir fragen jung & kritisch: Wo kommt unsere Kleidung her? Was bringen Kampagnen gegen schlechte Arbeitsbedingungen? Wie können Unternehmen zur Verantwortung gezogen werden?

  • Wann: Mittwoch, 21. März, 19:30 - 22:30 Uhr
  • Wo: Zum Alten Rathaus, Türrschmidtstraße 36, 10317 Berlin

Es diskutieren:

  • Berndt Hinzmann, INKOTA-netzwerk, Kampagne für Saubere Kleidung
  • Gesine Lötzsch, MdB, Fraktion DIE LINKE

Außerdem berichten zwei AktivistInnen aus Indien über Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzungen in der indischen Schuh- und Lederindustrie: 

Sonia Wazed arbeitet für Society for Labour and Development (SLD) in New Delhi zu Menschenrechten in der Schuh- und Lederindustrie.

Pradeepan Ravia ist Projektkoordinator für den Ledersektor bei Cividep in Bangalore, Südindien. 

SLD und Cividep führten für die Kampagne Change Your Shoes Recherchen in Gerbereien in Uttar Pradesh im Norden und Tamil Nadu durch. Sie berichten über die Ergebnisse der Recherchen, die in der Studie „Zeigt her eure Schuh“ veröffentlich wurden,  und zeigen auf, dass weite Gebiete um die Gerbereien stark verschmutzt und die Arbeitsbedingungen hochprekär sind.
 
INKOTA-netzwerk, SÜDWIND, SLD und Cividep vertiefen ihre strategische Partnerschaft in den nächsten Jahren, um weiterhin auf die Missstände in der Schuh- und Lederindustrie aufmerksam zu machen und Verbesserungen für die ArbeiterInnen in den Fabriken und Gerbereien zu erwirken. 

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Mehr über die Kampagne Change Your Shoes

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