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Montag 13.02.17

Kongress „Global Peasants' Rights“

Kongress Global Peasants Rights

INKOTA ist Partner des Kongresses und leitet mit weiteren Organisationen die Arbeitsgruppe zu Landrechtsfragen und Zugang zu natürlichen Ressourcen. Die Anmeldung ist eröffnet.

  • Was: Internationaler Kongress zu den Rechten von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen
  • Wann: 7. bis 10. März 2017
  • Wo: Die Eröffnung ist am 7. März im Schloss Kirchberg, das weitere Programm an den folgenden Tagen im Neubausaal, Rosenbühl Nr. 14, 74532 Schwäbisch Hall

Die kleinbäuerliche Landwirtschaft liefert 70 Prozent der weltweit konsumierten Lebensmittel. Fatalerweise sind gleichzeitig die ErzeugerInnen dieser Lebensmittel am stärksten vom Hunger betroffen: 80 Prozent der Hungernden weltweit sind Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, Landlose, FischerInnen, JägerInnen und HirtInnen.

Ein zentraler Grund für diesen Missstand ist der fehlende Zugang zu Land und anderen natürlichen Ressourcen wie Wasser und Saatgut. Bedrohungen durch die Folgen des Klimawandels oder Subventionen für die industrielle Landwirtschaft sind weitere gravierende Ursachen. Gerade auf dem Land lebende Menschen sind einer Vielzahl unterschiedlicher Diskriminierungen ausgesetzt. Dagegen macht sich INKOTA stark.

Auch der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (VN) fordert wirksame internationale Schutzmechanismen. Er erarbeitet aktuell eine Erklärung zu den Rechten von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen und anderen auf dem Land lebenden Menschen („Declaration on the Rights of Peasants and Other People Working in Rural Areas“).

Auf dem internationalen Kongress in Schwäbisch Hall diskutieren und analysieren (internationale) VetreterInnen von Bauernorganisationen zusammen mit Menschen aus der Zivilgesellschaft und der Politik sowie Fachleuten die aktuelle Situation von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen und anderen Menschen, die auf dem Land arbeiten.

Ziel des Kongresses ist es einerseits, die Situation und die Forderungen internationaler Kleinbauern und Kleinbäuerinnen verstärkt sichtbar zu machen. Andererseits dient die Konferenz dazu, die Arbeitsgruppe im Menschenrechtsrat zur Erklärung der VN kritisch zu unterstützen und den Prozess einer breiteren Öffentlichkeit nahezubringen.

INKOTA ist Partner der Konferenz und leitet die Arbeitsgruppe zu Landrechtsfragen und Zugang zu natürlichen Ressourcen gemeinsam mit Oxfam, FIAN, Miserior und Brot für die Welt. Wir möchten Sie herzlich einladen an der Konferenz teilzunehmen.

Konferenzprogramm (PDF, 1 MB)

Weitere Informationen und Anmeldung auf der Konferenz-Webseite
Mehr zu Welternährung und globaler Landwirtschaft bei INKOTA

 


Diese Aktivität wurde mit finanzieller Unterstützung von Brot für  die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Berliner Senats, sowie von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert. Für den Inhalt der Aktivität ist alleine das INKOTA-netzwerk e.V. verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt des Zuwendungsgebers wieder.

     

 

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