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Dienstag 13.06.17

Workshop zur Agrar-Konzernmacht der G20

Gipfel für globale Solidarität

Am 6. Juli wird INKOTA gemeinsam mit weiteren Organisationen einen Workshop zum Thema „Die Agrar-Konzernmacht der G20 – Fusionen stoppen, Wettbewerbsrecht politisieren!“ auf dem Gipfel für globale Solidarität in Hamburg leiten. Wir laden Sie herzlich dazu ein, mit uns zu diskutieren, wie eine wirksamere Fusionskontrolle aussehen könnte und wie wir gemeinsam Widerstand leisten können gegen riesige Agrarkonzerne.

In rasantem Tempo treiben Konzerne die Globalisierung des Agrar- und Ernährungssystems voran. Noch immer stammt die Mehrheit der dominanten Agrochemie-,  Nahrungsmittel- und Einzelhandelskonzerne aus den westlichen G7-Staaten. Aktuell laufen die Prüfverfahren der Fusionen von Bayer-Monsanto, ChemChina-Syngenta und Dow-DuPont. Wenn alle drei Zusammenschlüsse genehmigt werden, kontrollieren in Zukunft drei Unternehmen rund 70 Prozent des globalen Pestizidmarktes und mehr als 60 Prozent des kommerziell gehandelten Saatguts.

Ein erster Schritt zu einem Umbau des globalen Ernährungssystems wäre eine Politisierung des Wettbewerbsrechts. Wir wollen mit Ihnen diskutieren: Wie lassen sich Fusionskontrollen verschärfen? Welche Forderungen können und sollten soziale Bewegungen stellen, um Konzernmacht zu begrenzen und umzubauen? Wie radikal kann eine Kritik des Wettbewerbsrechts sein? Wie und wo organisiert sich Widerstand?

Der Workshop findet am Donnerstag, 6. Juli 2017 von 13 bis 15 Uhr in der Epiphaniengemeinde, Großheidestraße 44,  22303 Hamburg statt.
Melden Sie sich für den Gipfel für globale Solidarität an unter: http://solidarity-summit.org

OrganisatorInnen: Forum Umwelt und Entwicklung, Gen-ethisches Netzwerk, Rosa Luxemburg Stiftung, Heinrich Böll Stiftung, Aktion Agrar, INKOTA,  Germanwatch, Projekt Goliathwatch

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