Mittwoch 25.11.20

Veranstaltungsreihe „Gefährliche Pestizide“

Weltweit sind vor allem Bauern und Bäuerinnen, Landarbeiter*innen und die ländliche Bevölkerung in Ländern des globalen Südens von den massiven Gesundheits- und Umweltschäden betroffen, die durch den Einsatz gefährlicher Pestizide verursacht werden.

Teilweise sind die eingesetzten Pestizide sogar aufgrund ihrer Umwelt- und Gesundheitsrisiken in der Europäischen Union (EU) explizit verboten. Gleichzeitig machen Pestizidhersteller wie Bayer und BASF gerade außerhalb der EU Milliardenumsätze mit hochgefährlichen Pestiziden. Nach der Veröffentlichung der Studie „Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF – ein globales Geschäft mit Doppelstandards“ laden INKOTA, MISEREOR und die Rosa-Luxemburg-Stiftung nun zu einer Online-Veranstaltungs-Reihe mit internationalen Expert*innen ein, bei der in drei Runden folgende Themen diskutiert werden sollen:

Donnerstag, 29.10.2020, 17:30-19:30 Uhr, online
Sichere Anwendung von Pestiziden – ein Mythos?

Aus verschiedenen Perspektiven beleuchten wir, ob eine „sichere Anwendung“ von Pestiziden in Ländern des globalen Südens Realität ist, was die gesundheitlichen Risiken für die lokale Bevölkerung sind und welche Maßnahmen nötig sind, um Mensch und Umwelt zu schützen.

Mit:
Adriana Montero, Instituto de Capacitación para el Desarrollo (INCADE, Bolivien)
Dr. Christian Schliemann-Radbruch, European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR)
Prof. Dr. Damián Verzeñassi, Instituto de Salud Socioambiental de la Facultad de Ciencias Médicas de la Universidad Nacional de Rosario sowie Universidad Nacional del Chaco Austral (Argentinien)
N.N., Bayer Cropscience

Moderation: Sarah Schneider, MISEREOR

Die Diskussion wird auf Deutsch und Spanisch stattfinden, eine Übersetzung in beide Sprachen wird zur Verfügung stehen.

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Donnerstag, 12.11.2020, 17:30-19:00 Uhr, online
Regulierung von Pestiziden – in Deutschland und global

Nach einer Einführung in die bisherige Regulierungspolitik von Pestiziden auf UN-Ebene, diskutieren wir gemeinsam, wie die Pestizidregulierung auf deutscher, europäischer und internationaler Ebene verbessert werden müsste, um die Gesundheit von Menschen im globalen Süden zu schützen.

Mit:
Daniela Wannemacher, Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Dr. Kirsten Tackmann, MdB, DIE LINKE, Obfrau im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft
Susan Haffmans, Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany)
Uwe Kekeritz, MdB, Bündnis90/Die Grünen, Sprecher für Entwicklungspolitik

Moderation: Lena Luig, INKOTA-netzwerk

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Mittwoch, 2.12.2020, 17:30-19:00 Uhr, online
Ausstieg aus synthetischen Pestiziden – ganz konkret

Zum Abschluss der Reihe diskutieren wir mit Expert*innen aus Nord und Süd, wie ein schrittweiser, kompletter Ausstieg aus dem Einsatz synthetischer Pestizide gelingen kann und was es dafür braucht.

Mit:
Jan Wittenberg, Biobauer
Dr. Silke Bollmohr, Beraterin für ökotoxikologische Risikobewertung und Kommunikation
Dr. G. V. Ramanjaneyulu, Centre for Sustainable Agriculture, Indien

Moderation: Jan Urhahn, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Die Diskussion wird auf Deutsch und Englisch stattfinden, eine Übersetzung in beide Sprachen wird zur Verfügung stehen.

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Weitere Informationen:

Zur Studie „Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF – ein globales Geschäft mit Doppelstandards“

Jetzt Appell „Giftexporte stoppen!“ unterzeichnen

Erfahren Sie mehr zum Thema Gefährliche Pestizide 

Erfahren Sie mehr über unsere Kampagnen zu Welternährung und Landwirtschaft!

 

 

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