Dienstag 17.11.15

#MakeKikPay – Aktivistin aus Pakistan zu Gast in Deutschland

Was: Diskussionsveranstaltung mit Gästen aus Pakistan

Wann: Montag, 23. November 2015, 19.00 Uhr

Wo: taz-Cafe, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin Kreuzberg

Am 11. September 2012 veränderte sich das Leben von Shahida Parveen radikal: Die Fabrik Ali Enterprises in Pakistan ging in Flammen auf und 254 Menschen kamen dabei ums Leben. Ihr Mann, Muhammad Akmal, war einer der Menschen, der den Flammen nicht entfliehen konnte und starb. Der Tod ihres Mannes lastet schwer auf ihr und ihren drei Söhnen. Darüber hinaus steht die Witwe seitdem völlig allein da und muss mit einer Rente in Höhe von 48 US‐Dollar monatlich die Familie durchbringen.

Der deutsche Textildiscounter Kik, der zum Zeitpunkt des Brandes Hauptauftraggeber der Fabrik war, weigert sich bis heute, die Opfer und Hinterbliebenen des Brandes langfristig zu entschädigen. Aus diesem Grund hat Shahida Parveen die Online-Petition #MakeKiKPay gestartet, an der sich bereits mehr als 4.000 Menschen beteiligt haben.

Nun ist sie zu Gast in Deutschland und will gemeinsam mit INKOTA, der Kampagne für Saubere Kleidung, dem pakistanischen Institute of Labour Education and Research (PILER) und den internationalen Gewerkschaftsverbänden IndustriALL und UNI Kik zurück an den Verhandlungstisch holen. Aber auch die Politik ist gefordert und muß bestehende Lücken in Sachen Sorgfaltspflicht von Unternehmen schließen.

Über die Frage, wer welche Verantwortung hat und wie Kik zur Verantwortungsübernahme bewegt werden kann, diskutieren:

  • Shahida Parveen, Witwe und Initiatorin der Online-Petition #MakeKiKPay
  • Farhat Fatima, Vertreterin des pakistanischen Institute of Labour Education and Research (PILER)
  • Ben Vanpeperstraete, UNI und IndustriALL Global Union
  • Berndt Hinzmann, INKOTA-netzwerk/ Kampagne für Saubere Kleidung
  • Moderation: Hannes Koch, Journalist/ die-korrespondenten

Eintritt frei

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