Donnerstag 22.10.20

Durch den Kakao. Botanik, Kolonialismus, Gegenwart

Bild: Commodities2015/Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

  • Was? Online-Führung, Vortrag und Gespräch u.a. mit Gästen aus Ghana zu Botanik der Kakaopflanze und Vergangenheit und Gegenwart des Kakaoanbaus
  • Wann? Samstag, 14. November 2020, 14:30-16:00 Uhr
  • Wo? Von überall, denn die Veranstaltung findet online statt; jetzt anmelden 

Die Spurensuche beginnt bei der Botanik des Kakaos: Steffen Ramm stellt im Rahmen einer Online-Führung durch die Gewächshäuser des Botanischen Gartens Potsdam die Kakaopflanze vor und erläutert die Ursprünge des Kakaoanbaus.

Im Anschluss daran begeben wir uns mit INKOTA-Referent Leonard Rupp auf eine Reise durch die Geschichte: Denn beim Konsum von Schokolade ist nur wenigen Menschen bewusst, dass damit eine lange Geschichte von Ausbeutung und Leid verbunden ist. Obwohl die Kakaobohne ursprünglich in Lateinamerika entdeckt wurde, wurde sie im Zuge des Kolonialismus nach Westafrika gebracht. Und die „Spuren“ des Kolonialismus sind in der globalen Kakao- und Schokoladenproduktion bis heute präsent…

Von der aktuellen Situation im Kakaoanbau und den Problemen, mit denen Kakaobäuer*innen täglich konfrontiert sind, berichten Ismail Pomasi von der Kakao-Kooperative Cocoa Abrabopa aus Ghana und Sandra Kwabea Sarkwah von der INKOTA-Partnerorganisation SEND-Ghana.

Im Anschluss wollen wir gemeinsam diskutieren, was geschehen muss, um die Ungerechtigkeit im globalen Schokoladengeschäft zu überwinden.

Referent*innen:

  • Leonard Rupp, INKOTA-netzwerk
  • Steffen Ramm, Botanischer Garten Potsdam
  • Sandra Kwabea Sarkwah, SEND-Ghana
  • Pomasi Ismail, Cocoa Abrabopa (angefragt)

Moderation:

  • Karl Hildebrandt, Oikocredit

Bitte hier anmelden
Eine Veranstaltung des INKOTA-netzwerk in Kooperation mit dem Botanischen Garten Potsdam, dem Aktionsladen Eine Welt Potsdam und dem Oikocredit Förderkreis Nordost e.V. (Oikocredit Deutschland)

Weitere Informationen:

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Gefördert durch Brot für die Welt aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes, den Katholischen Fonds, die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin sowie durch Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

       

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