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Mittwoch 25.01.17

Erfolgreiches Protestwochenende gegen Agrarindustrie

Wir haben es Satt

© INKOTA-netzwerk e.V.

Schnippeldisko Topf-Tanz-Talk 2017

Am Vorabend der „Wir haben es satt!“-Demo trafen sich über 1.000 Leute zur weltweit größten Schnippeldisko im ZK/U, um gemeinsam zu schnippeln, zu tanzen und vielen spannenden Beiträgen zu Ernährungs- und Agrarthemen zu lauschen.

Dabei entstanden aus rund 1,5 Tonnen Gemüse insgesamt 4.500 Liter Suppe, zubereitet von den KöchInnen der Fläming Kitchen und acht weiteren internationalen Aktionsküchen. Ein weiteres kulinarisches Highlight war das frische Brot aus dem Ofen der Freien Bäcker. Die DJs der Green Music Initiative sorgten mit feinsten Beats dafür, dass die Tanzfläche inmitten von Schnippeltischen und Gemüsekisten vor schwingenden Tanzbeinen nur so bebte.

Abwechslung boten ein vielfältiges Bühnenprogramm und die Fotoausstellung „Bitter Oranges“ im Kellergewölbe der Location. AktivistInnen und Engagierte aus Nord und Süd thematisierten die Arbeitsbedingungen von MigrantInnen in der Landwirtschaft, die weltweite Lebensmittelverschwendung, Konzentrationsprozesse im Saatgutsektor und die Kämpfe der Bewegung für Ernährungssouveränität. Der INKOTA-Clip „Saatgutsouveränität zurückerobern - Bäuerliches Saatgut in Mosambik" feierte Premiere und neben den vielen ernsten Themen, lockerten Theater und Agrar-Slam die Stimmung.

© Sharon Sheets / Slow Food

Organisiert wurde die Schnippeldisko 2017 unter anderem von INKOTA, Slow Food Youth Deutschland, Bündnis Junge Landwirtschaft, Green Music Initiative und der Fläming Kitchen. Außerdem sorgten viele engagierte HelferInnen für einen reibungslosen Ablauf. Wir bedanken uns für die tolle Zusammenarbeit und freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr!

Wir haben es satt! 2017

Um zu zeigen, dass wir die Agrar- und Lebensmittelindustrie endgültig satt haben, waren wir auch dieses Jahr wieder mit dabei und haben gemeinsam mit 18.000 Menschen für eine Ernährungs- und Agrarwende demonstriert. Angeführt von 130 Traktoren und von Bauern und Bäuerinnen aus ganz Deutschland haben wir auf dem Weg vom Potsdamer Platz bis zum Brandenburger Tor unsere Forderungen nach einer ökologischeren und sozial gerechten Land- und Lebensmittelwirtschaft deutlich gemacht. Bei allen, die mitgelaufen sind, bedanken wir uns für ihre Unterstützung! Mit großem Elan starten wir nun in 2017 und freuen uns darauf mit vielen Menschen gemeinsam die großen und kleinen Herausforderungen anzugehen. Krempeln wir die Arme hoch und verhindern wir gemeinsam Megakonzerne wie Bayer-Monsanto.

© Arndt von Massenbach / INKOTA-netzwerk e.V.

 

Saatgut teilen – Konzernmacht brechen: mit unserem Projektpartner UNAC in Mosambik

Die nationale Bauernorganisation UNAC baut zusammen mit den Kleinbäuerinnen und Kleinbauern Saatgutbanken im Norden von Mosambik auf, um angepasstes und lokal erzeugtes Saatgut wie Mais, Maniok und Süßkartoffeln zu züchten und zu verteilen. INKOTA unterstützt sie dabei. Helfen Sie mit Ihrer Spende mehr Ernährungssouveränität für die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern zu ermöglichen. Schon für 25 Euro kann zum Beispiel ein 20-Kilogramm-Sack Maissaatgut bereitgestellt werden.

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Diese Aktivität wurde mit finanzieller Unterstützung von Brot für  die Welt – Evangelischer Ent- wicklungsdienst, der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Berliner Senats, von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der Europäischen Union gefördert. Für den Inhalt der Aktivität ist alleine das INKOTA-netzwerk e.V. verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Stand- punkt des/der Zuwendungsgeber wieder.

 

 

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