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Die neue Landnahme - Der Globale Süden im Ausverkauf

Landgrabbing

Nachdem der ländliche Sektor jahrzehntelang vernachlässigt wurde, hat in den vergangenen Jahren eine regelrechte Jagd auf Acker- und Weideland eingesetzt. Schätzungen zufolge wurden im Globalen Süden bis zu 50 Millionen Hektar Land verkauft oder langfristig verpachtet, Verhandlungen über 10 bis 30 Prozent des weltweit verfügbaren Ackerlandes sollen laufen.

Manche sehen in der neuen Landnahme eine „Win-win-Situation“, sowohl für die Investoren als auch für die Menschen in den Entwicklungsländern. Insbesondere den hohen Investitionen wird ein Entwicklungsschub für den ländlichen Raum zugetraut. KritikerInnen sehen im „Land Grabbing“ indes eine große Gefahr für die Ernährungssouveränität der betroffenen Länder. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die kleinbäuerliche Bevölkerung der große Verlierer beim Land Grabbing ist.

Der INKOTA-Brief 152 „Die neue Landnahme: Der Globale Süden im Ausverkauf“ bildet diesen Spannungsbogen ab. Er hat 48 Seiten und kostet nur 3,50 Euro plus Versandkosten. Den Schwerpunkt dieses INKOTA-Briefs 152 gibt es parallel als INKOTA-Dossier 7 (28 Seiten, 2,50 Euro plus Versandkosten).

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Aus dem Inhalt:

Außerdem in diesem Heft:

  • KOMMENTARE:
  • KLEIDERKAMPAGNE:
    • Axel Schröder: Die CSR-Falle. Freiwillige Verhaltenskodizes taugen wenig zur Durchsetzung von Sozialstandards
  • WELTWÄRTS:
    • Andreas Rosen: Schattenseiten bei Horizonterweiterung. Beim Freiwilligenprogramm weltwärts sollte mehr über Macht und weniger über Augenhöhe gesprochen werden
  • ENTWICKLUNGSHILFE-DISKUSSION:
    • Andreas Rosen: Schillernde Fundamentalkritik. „Dead Aid – Tödliche Hilfe“ von Dambisa Moyo sorgt für Aufregung
  • FAIRER HANDEL:
    • Martin Klupsch: „Fairtrade“ heißt nicht „Fairer Handel“. Verschiedene Ansätze konkurrieren zurzeit unter demselben Begriff
  • BLICKWECHSEL:
    • Mariam Amurvelashvili: Flüchtlingsmütter. Prämierte Fotoreportage über Betroffene des Georgienkriegs
  • ÖKUMENE:
    • Martin Herrbruck: Bewegung in der Grauzone. BrotZEIT – Senioren engagieren sich mit ihrer ganzen Erfahrung
    • Barbara Timmel: Eine Vision vom „Guten Leben“. Kuba 2010 – eine entwicklungspolitische Studienreise in ein bewegtes Land
  • LITERATUR PUR:
    • Shahnon Ahmad: Srengenge
  • REZENSIONEN:
    • Mark Juergensmeyer: Die Globalisierung religiöser Gewalt. Von christlichen Milizen bis al-Qaida
    • Tidiane N'Diaye: Der verschleierte Völkermord. Die Geschichte des muslimischen Sklavenhandels in Afrika
    • Jens Erik Armbacher/Romin Khan (Hg): Südafrika. Die Grenzen der Befreiung
    • Stefan Thimmel u.a. (Hg.): Uruguay. Ein Land in Bewegung
    • Sara Rosenberg: Gegenlicht