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Zehn Jahre nach 9/11 - Internationale Sicherheit und Menschenrechte

9/11

Auf die Anschläge vom 11. September 2001 folgte ein "Krieg gegen den Terror", der die Welt spaltete. Die Nachbeben sind bis heute spürbar, in Kabul und Taschkent ebenso wie in unserer Nachbarschaft.

Die einstürzenden Zwillingstürme gehören zu jenen Bildern, die sich für immer in unser Gedächtnis eingeschrieben haben. Die andere Seite jedoch verblasst zunehmend: Präsident Bushs geballte Faust, als er den "Krieg gegen den Terror" erklärt, die Folterungen in Abu Ghraib und Guantánamo, Bagdad unter Bomben.

Kriminelle Attentate gab es auch davor und danach, doch die Reaktion auf den "11. September" war ohne Beispiel: Die USA und ihre Verbündeten militarisierten ihre Außenpolitik wie nie zuvor; der "Krieg gegen den Terror" setzte Menschenrechte und Völkerrecht außer Kraft und führte zu zehntausenden Toten.

Vor allem aber vertiefte sich die Kluft zwischen westlicher Welt und den islamischen Ländern. Wo Islam und Islamismus systematisch verwechselt werden, sind MuslimInnen unerträglichem Misstrauen ausgesetzt, in den USA genauso wie in Deutschland.

Im Südlink 157 resümieren namhafte AutorInnen, AktivistInnen und PolitikerInnen ein Jahrzehnt, das die Welt verändert hat. Verändert hat sich auch die Nord-Süd-Zeitschrift von INKOTA: Südlink ist der Nachfolger des INKOTA-Briefs und erscheint zum ersten Mal. Er hat 44 Seiten und kostet 3,50 Euro plus Versandkosten.

Hier können Sie den Südlink bestellen.

Aus dem Inhalt:

  • Editorial
  • STANDPUNKTE
    • Christina Felschen und Michael Krämer: In eigener Sache : Luft und Frabe. Südlink - das Nord-Süd-Magazin von INKOTA
    • Ulrich Post: Kommentar: Hehre Ziele und offene Fragen. Das neue entwicklungspolitische Konzept des BMZ.
    • Afef Abrougui und Josephine Achiro: Kolumnen: Alles auf Anfang. 2011 ist ein turbulentes Jahr: BürgerInnen arabischer Staaten stürzen reihenweise ihre Diktatoren. Und in Ostafrika entsteht still und leise ein neuer Staat. Zwei junge Journalistinnen aus Tunesien und dem Südsudan berichten, wie sie die Stunde Null erlebten.
    • Alberto Acosta: Grenzenloses Wachstum ist kollektiver Selbstmord Das andine Konzept des "Buen Vivir" als globale Alternative.
  • MAGAZIN
  • DOSSIER: ZEHN JAHRE 9/11
  • KULTUR & ALLTAG
    • Friederike Böge: Der eigentliche Friedensprozess. Mit partizipatorischem Theater versucht eine Organisation in Kabul, den Opfern der afghanischen Kriege eine Stimme zu geben. Bislang hört aber kaum jemand zu.
    • Judith Quax: Blickwechsel: Die Ästhetik des Unsichtbaren. Die Fotoserie "Clothes".
    • Rezensionen
      - "Unser Staat spricht eine Fremdsprache". Afrikanische Autoren bilanzieren 50 Jahre neuer Abhängigkeiten
      - Ein Bischofsmord als Meisterstück. Francisco Goldmans packendes Buch über die Kunst des politischen Mordes
      - Nackt, aber nicht schamlos. Die beeindruckenden Erdbeben-Aufzeichnungen der Haitianerin Yanick Lahens
    • Kurzrezensionen
      - Arabische Aufbrüche
      - Die Gedanken sind frei
      - Umkämpftes Darfur
      - Grenzwelten in Harare
    • Anonym: Literatur pur: Wahlkampf auf Afghanisch
    • 40 Jahre INKOTA: 40-20-5 Eine unabhängige Stimme braucht eine unabhängige Finanzierung!
  • FORUM
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