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Bittere Schokolade - Warum wir eine faire Kakaoproduktion brauchen

faire Schokolade

Schokolade versüßt unser Leben. Doch Millionen Kakaobauern und Kakaobäuerinnen in Westafrika, Lateinamerika und Asien leiden unter dem viel zu niedrigen Einkommen, dass sie mit dem Kakaoanbau erwirtschaften. Der Weltmarktpreis des Kakaos ist in den letzten dreißig Jahren tief in den Keller gerutscht. Dafür trägt auch die Schokoladenindustrie eine Mitverantwortung.

Millionen Kinder arbeiten in der Kakaoproduktion, allein in Westafrika mehrere Hunderttausend davon unter sehr schlechten, teils sklavenähnlichen Bedingungen. Viele Kakaobauern können sich einfach keine erwachsenen, teureren Erntehelfer mehr leisten.

Dabei sind Alternativen möglich. Kakao und Schokolade aus fairem Handel ist ein wichtiger Beitrag für bessere Lebensbedingungen der Kakaobauern und ihrer Familien. Auch die internationale Schokoladenindustrie könnte für bessere Produktionsbedingungen sorgen. Doch von ihrer Seite geschieht viel zu wenig. Dagegen wendet sich auch die Kampagne „Make Chocolate Fair!“.

Der Südlink 166 umfasst 44 Seiten und kann für 3,80 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden. Den Schwerpunkt gibt es separat auch als INKOTA-Dossier 14: 28 Seiten für nur 2,50 Euro (zzgl. Versandkosten).

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Aus dem Inhalt:

  • Editorial
  • STANDPUNKTE
    • Kommentare: Katharina Reuter: Vorreiterrolle adé. Deutschland verabschiedet sich von einer ambitionierten Klimapolitik.
    • Tobias Lambert: Geburtstag ohne Selbstkritik. Von den Schattenseiten seiner Firmengeschichte will Bayer im Jubiläumsjahr nichts hören.
    • Kolumnen:  Leben an der Grenze. Die neue Südlink-Kolumnistin Lourdes Cárdenas berichtet in den nächsten Ausgaben vom Leben an der US-mexikanischen Grenze. Ihr erster Beitrag widmet sich der Gewalt gegen Frauen.
  • MAGAZIN. Sozialismus des 21. Jahrhunderts?
    • Klaus Meschkat: Die bolivarianische Revolution hat Venezuela einen tiefgreifenden Wandel beschert.
    • “Ich habe im Camp viel gelernt” - Gemeinsam mit vielen anderen hat der Algerier Mohamed Messabih in Berlin-Kreuzberg gegen die deutsche Flüchtlingspolitik gekämpft.
  • DOSSIER: Bittere Schokolade
  • KULTUR & ALLTAG
    • Christina Felschen: Blickwechsel - Das Gestern im Heute.
    • Rezensionen:
      - Binyavanga Wainaina: Jenseits von Krieg und Safari
      - Ahmadou Kourouma: Mehr als Historie
    • Kurzrezensionen:
      - Die Sklaven des Foxconn-Modells
      - Befestigte Grenzen
      - Die Folgen der Geburtenselektion
  • FORUM
    • Notizen und Termine
    • Impressum