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Urbaner Süden -
Der schwierige Weg zu einer Stadt für alle

Urbaner Süden

„Stadtluft macht frei“ – dieser Hoffnungssatz gilt auch heute noch; vor allem im globalen Süden, wo Millionen Menschen vom Land in die Städte ziehen, um Armut und Elend zu entfliehen. Entstanden sind riesige informelle Siedlungen mit schlechter Infrastruktur und großen sozialen Problemen. Doch die boomenden Städte sind stets auch Orte der Veränderung.

Die Megastädte im globalen Süden sind geprägt von Armut, Gewalt und Korruption – ein bekanntes, doch verkürztes Bild der Wahrnehmung im globalen Norden. Es gibt keinen Grund, das Leben in den Armenvierteln der Millionenstädte zu romantisieren. Doch die Städte des Südens verkörpern nicht ohne Grund die Hoffnung auf ein besseres Leben.

Auch sind sie Zentren des Protests und des Widerstands. Hier können sich die Menschen leichter organisieren und auf Probleme aufmerksam machen. Und sie experimentieren mit neuen Konzepten der Stadtentwicklung und der Ernährung, wie zum Beispiel dem Urban Gardening.

Lesen Sie mehr über den langen Weg zu einer Stadt für alle im neuen Südlink 169. Dieser Südlink hat 44 Seiten und kann für 3,80 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.

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Aus dem Inhalt:

  • Editorial
  • STANDPUNKTE
    • Kommentare
      Christian Wagner-Ahlfs:
      Forschung tut Not. Die aktuelle Ebola- Epidemie zeigt, wo es hakt im globalen Gesundheitswesen.
      Tobias Lambert: Das Grauen wird zur Gewohnheit. Die Gewalt von
      staatlichen und privaten Sicherheitsdiensten ruft in Guatemala die Erinnerung an den Bürgerkrieg wach.
    • Kolumne von Lourdes Cárdenas: Leben an der Grenze. Die US-amerikanische Stadt El Paso ist kein schöner Ort. Die Südlink-Kolumnistin Lourdes Cárdenas erzählt, warum sie trotzdem gerne hier lebt. Die Stadt bietet eine unverwechselbare Mischung zweier Kulturen.
    • Ein PRO & CONTRA von Dieter Overath und Thomas Speck: Zukunftschancen oder Verbrauchertäuschung? Verbessert das Fairtrade-Kakao-Programm die Lebensbedingungen der Kakaobauern?
  • MAGAZIN
    • Jan Urhahn: Im Interesse der Agrarkonzerne. Die Einbindung von Konzernen in staatliche Entwicklungsinitiativen ist nicht im Sinn der Mehrheit der Bauern und Bäuerinnen des globalen Südens.
    • Eric Holt-Giménez: Der Preis der billigen Lebensmittel. In einer Postwachstumsgesellschaft müssen sich die Prinzipien der Nahrungsmittelproduktion grundlegend ändern.
  • DOSSIER: Der urbane Süden
  • KULTUR & ALLTAG
    • Hanna Prenzel und Magdalena Stotter: Viel Lärm um die Dakar-Art. Medialer Druck auf LGBTQI-Ausstellungen prägte die diesjährige Kunstbiennale im Senegal.
    • Felix Lee: Das Skalpell soll’s richten. In China ändern sich die Schönheitsideale, westliche Augenlider sind in. Immer mehr Chinesinnen und auch viele Chinesen lassen sich operieren.
    • Rezensionen:
      - In den USA besser kein Kraushaar: Chimamanda Ngozi Adichies Roman „Americanah” erzählt vom Rassismus und von der Liebe.
      - Rassismus im Detail: Ein
      Sammelband zum Zusammenhang von Sprache, Rassismus
      und Macht.
      - Nicht viel mehr als eine leere Hülle: Zwei neue Bücher haben viel zu kritisieren an der indischen Demokratie.
    • Kurzrezensionen:
      - Gewalt und Korruption in Indien
      - Krieg im Verborgenen
      - Afrikanische Farbenlehre
  • FORUM
    • Willi Volks: Mehr als ein Baumeister. Wie wenige andere hat Heinz Kitsche das INKOTA-netzwerk geprägt.
    • Notizen, Tipps und Termine
    • Impressum