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Im Griff der Agrarkonzerne - Bäuerliche Landwirtschaft unter Druck

Im Griff der Agrarkonzerne

Von sehr klein bis sehr groß ist in der globalen Landwirtschaft, in der Verarbeitung und im Handel von Nahrungsmitteln alles vertreten. Doch Konzerne bauen ihre Marktmacht immer weiter aus – mit negativen Auswirkungen auf kleinbäuerliche Betriebe im globalen Süden und Norden, die dabei auf der Strecke bleiben. Dabei produzieren diese den Großteil der weltweiten Nahrung und arbeiten nachhaltiger als große Unternehmen.

Trotz industrieller Landwirtschaft und steigender Nahrungsmittelproduktion gehören Hunger und Armut vor allem in den ländlichen Regionen des globalen Südens immer noch zu den schwerwiegendsten Herausforderungen unserer Zeit. Doch sind öffentlich-private Partnerschaften, wie sie die Bundesregierung mit Agrarkonzernen eingeht, der richtige Weg, um den weltweiten Hunger zu besiegen? Oder tragen sie in erster Linie dazu bei, die Macht der Konzerne noch auszubauen?

Beispiele aus Süd und Nord zeigen: Veränderungen hin zu einer sozial-ökologisch verträglichen Landwirtschaft sind dringend nötig, und Alternativen sind möglich. Nur werden diese, wie zum Beispiel das Konzept der Agrarökologie, im Gegensatz zu Großprojekten mit Agrarkonzernen von Regierungen weltweit viel zu wenig gefördert.

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Aus dem Inhalt:

  • Editorial
  • STANDPUNKTE
    • Kommentare
      Christian Jakob:
      Ausgehöhltes Asyl. Europa will Flüchtlinge am liebsten nur außerhalb der eigenen Grenzen.
      Tobias Lambert: Der Heilige aus El Salvador. Die Seligsprechung von Erzbischof Romero ist eine Niederlage für die salvadorianische Oligarchie.
    • Kolumne von Chika Ezeanya: Afrikanischer Wandel. Technologischer Fortschritt ist keine ausschließliche Domäne des globalen Nordens.
    • Roberto Bissio: Neue Aufgaben für alle. Können die Nachhaltigen Entwicklungsziele, die die Vereinten Nationen im kommenden Herbst verabschieden wollen, wirklich einen Wandel bewirken?
  • MAGAZIN
  • DOSSIER: Im Griff der Agrarkonzerne
  • KULTUR & ALLTAG
    • Jan Hennies: Palästina kommt ins Rollen. Im Westjordanland schaffen junge Skater neue soziale Räume.
    • Tobias Lambert: Dem Süden bleibt nur eine Nebenrolle. Der Bestseller „Das Kapital im 21. Jahrhundert” von Thomas Piketty thematisiert vor allem die Ungleichheit im globalen Norden.
    • Erich Hackl: Inventar und Inventur. Großes Buch mit kleinen Schönheitsfehlern: Joachim Sartorius stellt politische Gedichte aus der ganzen Welt vor.
    • Rezensionen:
      - Im Gefängnis wirst du ein anderer: Daniel Alarcón lotet in »Des Nachts gehn wir im Kreis« Extremsituationen.
      - Ein armes Land, aber nicht verelendet: Charlotte Wiedemanns beeindruckendes Portrait der malischen Gesellschaft.
      - Wege in eine freie Zukunft: Achille Mbembes Kritik jener Vernunft, die rassistischem Denken zugrunde liegt.
      - „Kommt darauf an”: Das Buch „Harte Kost” beschreibt, wie die Landwirtschaft auch zehn Milliarden Menschen ernähren kann
    • Kurzrezensionen:
      - Syrische Splitter
      - Simbabwes Schattenwelten
      - Gefährliche Überfahrt
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