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Körper und Politik - Einverleibte Macht und gelebte Widerstände

Körper und Politik

Abwertung, Manipulation, Unterordnung – keine Frage: Der Körper ist ein Ort des Politischen. Aber nicht nur die Versuche, Macht über Körper auszuüben, sind vielfältig. Auch die Widerstände dagegen sind äußerst lebendig.

Die Beherrschung und Klassifizierung von Körpern hat eine lange Geschichte und ist Teil des Erbes des europäischen Imperialismus. In der Kolonialzeit gewann die Abwertung von ‚schwarzen‘ gegenüber ‚weißen‘ Körpern an Bedeutung.

Bis heute hat die Kontrolle und Abwertung bestimmter Körper, die nicht der jeweiligen Norm entsprechen, konkrete Auswirkungen. Das zeigt sich in rassistischen Alltagsstereotypen ebenso wie in repressiver Abtreibungspolitik oder der Kriminalisierung von Sexarbeiter*innen. Der menschliche Körper ist die kleinste Einheit politischer Machtausübung – aber auch die kleinste Einheit widerständigen Handelns.

Viele spannende Einblicke in das Themenfeld Körper und Politik bietet der Südlink 176. Dieser Südlink hat 48 Seiten und kann für 3,80 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.

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Aus dem Inhalt:

  • Editorial
  • STANDPUNKTE
    • Kommentare
      Dawid Danilo Bartelt:
      Beschädigte Demokratie. Brasilien auf dem Weg in die Vergangenheit.
      Thilo Papacek: Zu später Rückzug. Voith Hydro ist mitverantwortlich für den Mord an Berta Cáceres.
    • Kolumne von Urvashi Butalia: Feministisches Indien. Es sind die jungen und mittellosen Frauen in Indien, die begonnen haben, das Land zu verändern.
    • Karl Kopp: Projekt Europa vor dem Ende. Während sich der Kontinent abschottet, bleiben die Menschenrechte auf der Strecke.
  • MAGAZIN
    • Dorothea Kulla und Wendpanga Eric Segueda: Nach dem großen Hausputz. Bürger*Innenbewegungen haben in Westafrika zwei langjährige Herrscher gestürzt.
    • Karolin Seitz und Jens Martens: Unkontrolliert und marktkonform. Der Boom der großen Stiftungen in der Entwicklungspolitik.
  • DOSSIER
  • KULTUR & ALLTAG
    • Tobias Lambert: Rauch frei in Uruguay. Das südamerikanische Land setzt auf eine alternative Drogenpolitik.
    • Valentin Schönherr: Aaron will nicht mehr Moses’ Vollstrecker sein. Weit mehr als eine »Gegendarstellung«: Kamel Daouds »Der Fall Meursault«.
    • Rezensionen:
      - Lebendiges Dakar: Ein spannendes Buch über Senegals Hauptstadt
      - Im Sog der Gewalt: Óscar Martínez‘ Reportagen über Zentralamerika
    • Kurzrezensionen:
      - Nach einer Nacht ist alles anders
      - Poetische Unsichtbarkeiten
      - Erfolg der Unerwünschten
  • FORUM
    • Die Gelassenheit des Dreispringers. 32 Jahre hat Willi Volks mit INKOTA für eine gerechtere Welt gearbeitet. Nun geht er in Ruhestand. Eine Würdigung von Hans-Joachim Döring.
    • »Für uns ist er ein compañero«. Die Projektarbeit in Nicaragua war für Willi Volks der schönste Teil seiner Arbeit bei INKOTA. Ein Dank von Mertxe Brosa Aguirre.
    • Notizen, Tipps und Termine
    • Impressum


Gefördert von der Stiftung Nord-Süd-Brücken sowie aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst. Für den Inhalt dieser Publikation ist der Herausgeber allein verantwortlich.