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Ernährungssouveränität: Für eine Landwirtschaft mit Zukunft

Ernährungssouveränität

Die Macht der Agrar- und Lebensmittelkonzerne wächst, schlechte Zeiten für die Kleinbauern und Kleinbäuerinnen weltweit. Doch es gibt Alternativen, um eine Landwirtschaft mit Zukunft aufzubauen.

Das Konzept der Ernährungssouveränität steht für das Recht von Ländern, Regionen und Menschen, ihre Landwirtschafts- und Ernährungspolitik selbst zu bestimmen. Entwickelt wurde es vor zwanzig Jahren unter anderem von dem Netzwerk La Via Campesina („Der bäuerliche Weg“).

Es zielt auf eine radikale Demokratisierung des Ernährungssystems und setzt auf kontrollierbare Strukturen und politische Teilhabe – der Erzeuger*innen genauso wie der Verbraucher*innen. Und es steht für soziale und ökologische Nachhaltigkeit.

Lesen Sie mehr über das Konzept und die Alternativen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft im Südlink 177. Dieser Südlink hat 44 Seiten und kann für 3,80 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden. Den Schwerpunkt gibt es auch separat als INKOTA-Dossier 18: 28 Seiten für 2,50 Euro (zzgl. Versandkosten).

Aus dem Inhalt:

  • Editorial
  • STANDPUNKTE
    • Kommentare
      Nana Heidhues:
      Der größte Schritt. Kolumbien steht vor einer historischen Chance.
      Jürgen Maier: Paralyse oder Pyrrhussieg. Mit TTIP und CETA rasselt die EU-Handelspolitik noch tiefer in die Krise.
    • Kolumne von Urvashi Butalia: Feministisches Indien. Für die meisten jungen Inderinnen ist der Widerspruch zwischen arrangierter Ehe und der Suche nach dem eigenen Begehren alltägliche Wirklichkeit.
    • Ulrich Brand: Verpasste welthistorische Chance. Die Krise der Linken in Lateinamerika ist eine Krise ihres Entwicklungsmodells. Aber nicht nur.
  • MAGAZIN
    • Ein Gespräch mit dem muslimischen Philosophen und Befreiungstheologen Kacem Gharbi: »Der Islam ist in seinem Fundament sozialistisch«. Über die Gemeinsamkeiten zwischen christlicher und muslimischer Befreiungstheologie und die Unterschiede zum traditionellen Islam.
    • Lisa Großmann und Markus Meinzer: Entwicklungshemmnis Steuervermeidung. Internationale Konzerne zahlen im globalen Süden viel zu wenig Steuern. Die Industrieländer blockieren Reformen, um dem ein Ende zu bereiten.
  • DOSSIER
  • KULTUR & ALLTAG
    • Wolfgang Ullrich: Läuterung statt Empathie. Wenn Kunst Gefahr läuft, der eigenen Gewissensberuhigung zu dienen.
    • Rezensionen:
      - Die verräterische Nase: Chico Buarques Roman »Mein deutscher Bruder« ist mehr als ein Recherchebericht.
      - Die einsame Kuh: Argentinien in Zeiten der Abrissbirne. Hernán Ronsinos großartiger Roman »Lumbre«.
      - Der lange Weg nach Europa: Patrick Kingsleys Anklageschrift gegen die Politik der Abschottung.
      - Fluch oder Segen? Christiane Grefes umfassender Einblick in die Debatte um Bioöknonomie .
    • Kurzrezensionen:
      - Randvoll mit unterdrückter Trauer
      - Lateinamerikas Krise
      - Wütend im neuen Südafrika
    • Notizen, Tipps und Termine
    • Impressum


Gefördert von Engagement Global im Auftrag des BMZ, der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin, von der Stiftung Nord-Süd-Brücken sowie aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst. Für den Inhalt dieser Publikation ist der Herausgeber allein verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt von Engagement Global gGmbH, dem Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie den anderen Zuwendungsgebern wieder.