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Ansprechpartnerin

Helen Gimber

Change Your Shoes Aktionsworkshop 2018

Wir blicken nach Indien -  Menschenrechte bei der Arbeit.
Wie schaffen wir Veränderungen? - Neu denken - informieren - aufrütteln!

  • Wann: 6. - 8. April 2018
  • Wo: Wannseeforum, Hohenzollernstraße 14, 14109 Berlin,  www.wannseeforum.de

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Worum geht es?

Die weltweite Schuh- und Lederproduktion macht durch Menschenrechtsverletzungen immer wieder auf sich aufmerksam. Niedrige Löhne, Überstunden, mangelnder Schutz vor Gesundheits- und Sicherheitsrisiken sowie Verbote von Gewerkschaften und Diskriminierung sind leider immer noch an der Tagesordnung.

Besonders gravierend ist die Menschenrechtssituation in der indischen Schuh- und Lederproduktion. Indien ist das Land mit der zweitgrößten Schuhproduktion weltweit, wobei Lederschuhe das mit Abstand bedeutendste Produkt der indischen Schuhindustrie sind. Der Großteil der indischen Schuhe wird nach Deutschland exportiert. Wer also zurückverfolgen möchte, unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen seine bzw. die in Europa getragenen Lederschuhe hergestellt werden, muss zunächst nach Indien blicken...

....Und das möchten wir auf dem Aktionsworkshop tun und folgende Fragen diskutieren: Welche Missstände gibt es in der Schuh- und Lederproduktion? Wie sieht es mit Vereinigungsfreiheit und Gewerkschaftsrechten in Produktionsländern aus?

Wir möchten über die bisherigen Erfolge von Change Your Shoes berichten und einen Ausblick geben, in welchen Bereichen wir in den nächsten Jahren aktiv sein werden und wie wir mit unseren indischen Partnern kooperieren werden, um Verbesserungen für die ArbeiterInnen und die Umwelt zu erzielen. Dabei möchten wir auch diskutieren, wie wir als Konsumentinnen und Aktivistinnen Arbeitskämpfe vor Ort in Indien unterstützen können.

Neue Ideen entwickeln, die informieren und aufrütteln!

Change Your Shoes möchte KonsumentInnen aufrütteln, informieren und zum Aktivwerden animieren. Wir möchten zeigen, dass bei der Herstellung unserer Sneakers, Stiefel und Co. etwas schief läuft. Dies tun wir mit Vorträgen, Workshops, Aktionen, Ausstellungen und Publikationen. Aber wir brauchen noch mehr!

Gemeinsam mit euch möchten wir unser Bildungsmaterial erweitern und originelle, anschauliche, und informative Materialien entwickeln, die die Missstände in der Schuh- und Lederproduktion aufzeigen und die BetrachterInnen zum Umdenken und Aktivwerden animieren.

Im Rahmen eines Design-Sprints entwickeln wir gemeinsam Ideen für neue Change Your Shoes Bildungsmaterialien. Wir kommen von den Bedürfnissen der Nutzer über zahlreiche Ideen, hin zu ersten Prototypen, die mit Nutzern getestet werden. Ein Team von erfahrenen Design Thinking Facilitatorinnen des Education Innovation Lab werden uns bei dem Prozess unterstützen.

Das Education Innovation Lab ist ein interdisziplinäres Labor, das die Zukunft der Bildung gestaltet. Als Reallabor erarbeitet es neue Bildungsformate und Materialien und vereint Expertise aus Design, Prozessgestaltung, Didaktik und Psychologie. Das Education Innovation Lab trägt relevante Informationen aus der Lernpsychologie sowie digitale Innovationen und neuen Medien zusammen, um daraus Produkte und Lernformate zu entwickeln, welche auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts reagieren.

Beim Aktionsworkshop wollen wir Menschen zusammenbringen, die sich für globale Gerechtigkeit und nachhaltigen Konsum interessieren und diese Themen kreativ gestalten und erlebbar machen wollen. Wir möchten uns inhaltlich austauschen, uns vernetzen und  gemeinsam Ideen entwickeln, wie wir immer mehr Menschen für faire Arbeitsbedingungen sensibilisieren können.

  • Die Anmeldung erfolgt über unser Online-Anmeldeformular. Anmeldeschluss ist der 20. März 2018. Die Anmeldung ist verbindlich, sobald der Unkostenbeitrag überwiesen ist.
  • Kosten: Der Unkostenbeitrag beträgt 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) pro Person inklusive Übernachtung und Vollverpflegung. Wer kann, zahlt den Solidaritätsbeitrag in Höhe von 50 Euro.
  • Unterkunft: Die Unterkunft erfolgt in 2- bis 4-Bett-Zimmern.

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Gefördert mit Mitteln des evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes, der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin, der Stiftung Nord-Süd-Brücken sowie durch Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

        

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