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Ansprechpartnerin


Lena Janda

janda[at]inkota.de
Tel.: 030 / 420 8202-53

Change Your Shoes Aktionsworkshop 2019

Mode, Menschen und Maschinen

In unserer Kleidung stecken Geschichten: Es sind Menschen, die Zuschneiden, Kleben und Nähen. Aber unter welchen Bedingungen? Beim Aktionsworkshop schauen wir hin und blicken in verschiedene Fabriken in Indien. Wir werden aktiv und stärken mit unseren Ideen die ArbeiterInnen vor Ort. Gemeinsam entwickeln wir eine Crowdfunding-Kampagne für die wir Slogan-Shirts erarbeiten. Was sind Eure Ideen für Subversive Motto-Shirts?

  • Wann: 3. Mai, 16 Uhr - 5. Mai, 14 Uhr
  • Wo: Wannseeforum, Hohenzollernstraße 14, 14109 Berlin  www.wannseeforum.de

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Worum geht es?

INKOTA ist aktiv für Menschenrechte bei der Arbeit. Wir wollen, dass Menschen mehr zählen als Profit. Im Aktionsworkshop schauen wir in die Produktionsstätten unserer Kleidung und Schuhe und blicken dafür nach Indien, ein wichtiges Produktionsland.

In den Schaufenstern Europas funkeln die fancy Shirts, Hosen und Schuhe - in Indien trüben sich die Gesichter und Gewässer. Oft wird vergessen, dass in unserer Kleidung Lebensgeschichten stecken. Es sind Menschen die Zuschneiden, Heften, Kleben und Nähen. Es sind Menschen, die trotz Arbeit arm sind und die unter miserablen Bedingungen viel zu viele Stunden am Tag arbeiten, sie sind davon betroffen, dass Gewässer vergiftet sind und Arbeitsschutz ein Fremdwort ist.

Wir schauen hin: Eine riesige Textilfabrik in Gujarat, Indien: Hier wird produziert, was bei uns für wenig Geld über die Ladentheken geht. Die Gänge in der Fabrik sind unübersichtlich, die Arbeit ist hart und unmenschlich. In dem Film „Machines“ zeigt Regisseur Rahul Jain, wie tausende ArbeiterInnen jeden Tag in derselben Umgebung schuften und leben. Die Bilder und Geräusche sprechen für sich. Die Menschen kommen zu Wort. Es wird klar: Wenn sie sich nicht zusammenschließen, werden sie Gefangene der Maschinerie bleiben.

Schuhfabrik in Agra mit 600 MitarbeiterInnen. Foto: Change Your Shoes / NaZemi

Das haben wir vor

Wir berichten und wollen mit Euch diskutieren, wie wir gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen bspw. in Indien bessere Arbeits- und Lebensbedingungen erreichen können. Wie können wir sie in ihrem Ringen um Menschenrechte bei der Arbeit stärken.

Im zweiten Teil des Aktionsworkshops wollen wir eine Crowdfunding-Kampagne entwickeln und durchführen. Hierfür erarbeiten wir Slogans & Motive für T-Shirts, mit denen wir kreativ und unmissverständlich die Missstände anprangern wollen. Die Geschichten, die in unserer Kleidung stecken, sollen sichtbar werden. Subversive Motto-Shirts können ein Weg sein unsere Message zu streuen.

Wir schauen uns erfolgreiche Crowdfunding-Kampagnen an und spielen unser konkretes Projekt durch. Danach ist mensch fähig sein eigenes Crowdfunding-Projekt zu starten!

Von dem Überschuss aus dem Verkauf der T-Shirts werden Menschen in den Schuh- und Lederfabriken Indiens profitieren. Denn mit unseren Partnerorganisationen CIVIDEP und SLD in Indien haben wir Programme mit Trainings zu Arbeitsrechten. Nur wer sich seiner Rechte bewusst ist, kann diese auch gemeinsam einfordern.

Wer ist dabei?

  • Tellavision gGmbH ist eine Hilfsorganisation und Modelabel für Menschenrechte zugleich. Beim Aktionsworkshop unterstützt uns Tellavision dabei, Slogans & Motive zu entwickeln und unsere Crowdfunding-Kampagne zu planen.
  • dna merch macht besondere T-Shirts, genäht in einer selbstorganisierten Arbeiterinnen-Kooperative in Kroatien, aus indischer Biobaumwolle von Fair & Organic. Beim Aktionsworkshop lernen wir die Teams kennen, die dahinter stecken. Sie kümmern sich um die Produktion unserer T-Shirts und  begleiten uns durch unsere Crowdfunding-Kampagne.
  • INKOTA ist eine entwicklungspolitische Organisation, die Hunger und Armut bekämpft und für eine gerechte Globalisierung eintritt. Wir koordinieren das Ganze!
  • Ihr! Alle sind willkommen - mit oder ohne Vorwissen!
    • Die Anmeldung erfolgt über unser Online-Anmeldeformular. Anmeldeschluss ist der 15. April 2019. Die Anmeldung ist verbindlich, sobald der Unkostenbeitrag überwiesen ist.
    • Die Unterkunft erfolgt in 2- bis 4-Bett-Zimmern.
    • Der Unkostenbeitrag beträgt 25 Euro (ermäßigt 15 Euro) pro Person inklusive Übernachtung und Vollverpflegung. Wer kann, zahlt den Solidaritätsbeitrag in Höhe von 50 Euro.

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    Gefördert mit Mitteln des evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes, der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin, der Stiftung Nord-Süd-Brücken sowie durch Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

            

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