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Freie Fahrt für faire Schokolade

[Berlin, 23. Juli 2014] – Mit einer spektakulären Aktion vor dem Brandenburger Tor startet am 30. Juli die Schokomobil-Tour der Kampagne Make Chocolate Fair! Dabei fährt das Schokomobil durch eine riesige „unfaire“ Schokoladentafel und macht so symbolisch den Weg frei für faire Bedingungen in der Schokoladenproduktion. Im Anschluss fährt das Schokomobil kreuz und quer durch Europa: 3 Monate, 14 Länder, 10.000 Kilometer. Ziel der Tour ist es, europaweit Unterstützer/innen für die Forderungen der Kampagne zu mobilisieren und damit den Druck auf die Schokoladenindustrie zu erhöhen. Make Chocolate Fair! fordert, dass die Unternehmen die menschenverachtenden Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kakaobauern und -bäuerinnen verbessern müssen.

„Mit der Schokomobil-Tour sorgen wir dafür, dass die Schokoladenindustrie unsere Forderungen nicht mehr überhören kann“, erklärt Tour-Koordinator Sven Selbert vom INKOTA-netzwerk. „Menschen aus allen Ecken Europas haben sich Make Chocolate Fair! bereits angeschlossen. Sie wollen nicht mehr hinnehmen, dass tagtäglich Menschenrechte in den Kakaoanbauländern mit Füßen getreten werden“, so Selbert weiter. „Mit der Tour geht es jetzt darum, die Kräfte zu bündeln und eine europäische Bewegung für faire Schokolade zu schaffen. Die Europäer lieben Schokolade. Jetzt ist die Zeit gekommen, dass diese Schokolade fair wird.“

Auf Marktplätzen, in Fußgängerzonen, bei Straßenfesten und Musikfestivals informiert Sven Selbert gemeinsam mit lokalen Aktionsgruppen vor Ort, woher der Kakao für unsere Schokolade kommt und unter welchen Bedingungen Kakaobauern und   -bäuerinnen ihn anbauen. Die Mehrheit von ihnen verdient weniger als 1,25 Dollar am Tag. Hunger, Armut und ausbeuterische Kinderarbeit gehören zu ihrem Alltag. Der geschätzte jährliche Nettoumsatz der Schokoladenindustrie liegt hingegen bei 100 Milliarden US-Dollar.

„Der Kakaopreis hat sich in den letzten 30 Jahren inflationsbereinigt halbiert während die Gewinne der Schokoladenindustrie gestiegen sind“, sagt Sven Selbert. „Es ist dringend notwendig, dass die Schokoladenindustrie dafür sorgt, dass Kakaobauern ein existenzsicherndes Einkommen erwirtschaften können. Dazu gehört auch die Bezahlung eines fairen Preises für die Kakaobohnen“, fordert Selbert. „Verschiedene Schokoladenunternehmen haben uns gegenüber angekündigt, dass sie auf fairen Kakao umsteigen wollen. Wir werden sehr genau beobachten, ob diesen Versprechungen nun auch Taten folgen.“

In Deutschland ist das Schokomobil mit Mitmach-Aktionen, Ausstellungen, Filmen, Informationen, Aktionen und viel fairer Schokolade in Berlin, Hamburg, Lübeck, Köln, Bielefeld, München, Freiburg und Rostock anzutreffen.

Foto-Aktion zum Start der Schokomobil-Tour (für Bild- Filmaufnahmen geeignet)

Wann: Mittwoch, den 30. Juli 2014, 11:00 Uhr

Wo: Brandenburger Tor, Pariser Platz 1, 10117 Berlin

Ab dem 30.07. 13 Uhr finden Sie hier Fotos von der Aktion.

Pressemitteilung als PDF
(PDF, 168 KB)

Blog zur Tour mit allen Tour-Stopps in Europa

Pressemappe Make Chocolate Fair!

Webseite von Make Chocolate Fair!

Ansprechpartner:
Sven Selbert, Koordinator der Schokomobil-Tour der Kampagne Make Chocolate Fair!, Tel.: +49 (0)177-32 43 408, E-Mail: selbert@inkota.debahn@inkota.de

Make Chocolate Fair! ist eine europäische Kampagne von zivilgesellschaftlichen Organisationen aus 16 europäischen Ländern. Die Kampagne wird international von einer wachsenden Zahl von Menschen und Initiativen aus Europa, Afrika und Lateinamerika getragen. INKOTA ist eine von vier Hauptträgerorganisationen und übernimmt die Koordination der Kampagne in Deutschland. Bis 2015 sollen im Rahmen der Kampagne 100.000 Unterschriften für die Petition an die Schokoladenindustrie gesammelt werden. Die Kampagne wird unterstützt durch die die Europäische Union, Stiftung Nord-Süd-Brücken, die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Berliner Senats und Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst. Der Inhalt der Pressemitteilung liegt in der alleinigen Verantwortung von INKOTA und gibt nicht Meinung der Förderer wieder.


Die Schokomobil-Tour wurde mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union, von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, der Stiftung Nord-Süd-Brücken, der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Berliner Senats durchgeführt sowie von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert. Für den Inhalt der Tour ist der Veranstalter allein verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt des/der Zuwendungsgeber wieder.